Moneybookers friert Wikileaks-Konto ein
Moneybookers begründet die Sperrung mit laufenden Ermittlungen von Behörden aus den USA und Australien gegen die Plattform. Diese waren nach der Veröffentlichung zahlreicher Dokumente aus dem Afghanistan-Krieg eingeleitet worden.
Für Wikileaks war in der Angelegenheit wohl auch eine gehörige Portion Pech dabei. So geriet das Konto überhaupt erst auf den Radar des zuständigen Managers, weil es nach einem Zugriff von einer unbekannten IP-Adresse, aus Sicherheitsgründen vorübergehend gesperrt wurde.
Nach einer Überprüfung wandte sich dieser vorsichtshalber noch einmal an die Rechtsabteilung. Diese habe die Sachlage geprüft und wegen der Ermittlungen eine Beendigung des Vertragsverhältnisses zwischen Moneybookers und Wikileaks empfohlen.
Wikileaks-Gründer Julian Assange wirft der US-Regierung nun vor, mit ihren Ermittlungen einen finanziellen Krieg gegen die missliebige Plattform zu führen. Immerhin handelt es sich um ein wichtiges Spendenkonto. Allerdings fließen auch über andere Kanäle wie PayPal und Flattr Gelder von Nutzern an Wikileaks.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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