Schweden: Wikileaks-Gründer soll wohl in U-Haft
Da dieser aktuell für die schwedischen Behörden aber nicht erreichbar war, soll nun voraussichtlich ein internationaler Haftbefehl ausgestellt werden. Auf dessen Grundlage soll Assange festgenommen und in Untersuchungshaft gesteckt werden, teilte die Staatsanwaltschaft mit
Ein früherer Haftbefehl wurde bereits nach einigen Tagen wieder zurückgenommen. Assange hatte die Vorwürfe zurückgewiesen und als politisches Komplott dargestellt, mit dem die Whistleblower-Plattform Wikileaks angegriffen werden soll.
Die Staatsanwaltschaft wollte ihn in dem Fall nun erneut verhören. Allerdings konnte sie Assange nicht erreichen. Dessen aktueller Aufenthaltsort ist unbekannt. Der Netzaktivist war in der letzten Zeit weitgehend untergetaucht, da er sein Leben nach der Veröffentlichung zahlreicher Dokumente aus den Kriegen in Afghanistan und im Irak in Gefahr sah.
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Christian Kahle
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