Wikileaks / Afghanistan: Pentagon rudert zurück
Der Seite wurde anfangs vorgeworfen, durch die Bereitstellung der 70.000 Dokumente das Leben von US-Soldaten und afghanischen Verbündeten direkt in Gefahr zu bringen. Intern mussten diese Aussagen aber schon vor einiger Zeit revidiert werden.
Dem US-Nachrichtensender 'CNN' liegt nun ein Schreiben des US-Verteidigungsministers Robert Gates an den Carl Levin vom Verteidigungsausschuss des Bundes-Senats vor. Dieses ist auf den 16. August dieses Jahres datiert.
Darin wird ausgeführt, dass die fraglichen Dokumente vor allem Informationen über taktische Militäroperationen enthielten. Eine konkrete Bedrohung für die nationale Sicherheit durch die Veröffentlichung von Informanten oder ähnlichem habe es in keinem Fall gegeben.
Zwar seien durchaus einige Namen von afghanischen Verbündeten enthalten, bisher sei aber kein Fall bekannt geworden, wo einer von diesen zusätzlichen Schutz nötig gehabt hätte. Das sei das Ergebnis einer umfassenden Untersuchung, für die das Verteidigungsministerium über hundert Mitarbeiter abgestellt hatte.
Offenbar hat das Wikileaks-Team vor der Veröffentlichung der Dokumente also sehr gewissenhaft gearbeitet. Immerhin wurden der Plattform insgesamt rund 95.000 Dokumente zugespielt. Der verbleibende Teil wurde aber vorerst nicht veröffentlicht, da in ihnen wohl zu viele sensible Daten zu konkreten Personen enthalten sind. Sie sollen erst nach einer redaktionellen Bearbeitung bereitgestellt werden.
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Windows fällt bei Desktop-Betriebssystemen unter die 60-Prozent-Marke
- Avowed 2 ist tot, lang lebe Fallout: Xbox beauftragt New-Vegas-Macher
- Backdoor in Firmware beliebter Router - ein Patch ist nicht absehbar
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Cern-Shutdown: Der großen Teilchenbeschleuniger wird umgebaut
- DuckDuckGo-Browser blockiert YouTube-Werbung mit Filterlisten
- Fehlender Kündigungsbutton: Nun auch Telekom-Tochter in der Kritik
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen