Team Group warnt: Ab Anfang 2027 wird RAM besonders knapp & teuer
Die Kundschaft darf sich nach Angaben des taiwanischen Speicheranbieters Team Group darauf einstellen, dass die Verfügbarkeit von Arbeitsspeicher in der ersten Hälfte des Jahres 2027 ein historisches Tief erreicht. Die Folge dürften noch höhere Preise sein.
Laut einem Bericht des taiwanischen Branchendiensts DigiTimes erklärte Chen Ching-wen, General Manager bei Team Group, dass man von den vorgestellten Lieferanten kürzlich über weitere Engpässe bei der Verfügbarkeit von Arbeitsspeicher informiert worden sei. Aktuell sei DRAM-Speicher zwar etwas besser verfügbar als NAND-Flash, doch ab Anfang 2027 werde sich dies wohl drastisch ändern, so Chen.
Gerade im ersten Halbjahr 2027 ist laut Chen mit einer extremen Knappheit bei DRAM zu rechnen, sodass dann nur noch sehr geringe Mengen extern verfügbar sein dürften. Für das Unternehmen selbst bedeutet dies, dass man mit einem deutlichen Rückgang der eigenen Verkaufszahlen rechnet, wobei Arbeitsspeicher normalerweise für bis zu 80 Prozent des Umsatzes des taiwanischen Herstellers verantwortlich ist.
Problematisch ist im Arbeitsspeichermarkt auch, dass keiner der drei großen Hersteller aktuell Pläne für den Ausbau seiner Produktionskapazitäten hat. Anders als bei Flash-Speicher sollen Samsung, SK Hynix und Micron also keine neuen Produktionsstraßen für RAM-Chips planen. Chen geht deshalb davon aus, dass die Hersteller von Client-Hardware wie PCs oder Smartphones in der ersten Jahreshälfte 2027 noch einmal deutlich geringere Liefermengen erhalten als in diesem Jahr.
Siehe auch:
Arbeitsspeicher bald so knapp wie noch nie
Beim taiwanischen Speicheranbieter Team Group hat man nach eigenen Angaben kürzlich von den großen Speicherlieferanten die Vorwarnung erhalten, dass in der ersten Hälfte des Jahres 2027 eine erneute extreme Verknappung bei DRAM-Speicher zu erwarten ist. Gemeint ist damit natürlich Arbeitsspeicher, wobei besonders Chips der Standards DDR4 und DDR5 betroffen sein dürften.Laut einem Bericht des taiwanischen Branchendiensts DigiTimes erklärte Chen Ching-wen, General Manager bei Team Group, dass man von den vorgestellten Lieferanten kürzlich über weitere Engpässe bei der Verfügbarkeit von Arbeitsspeicher informiert worden sei. Aktuell sei DRAM-Speicher zwar etwas besser verfügbar als NAND-Flash, doch ab Anfang 2027 werde sich dies wohl drastisch ändern, so Chen.
(Noch) Teure(re) Zeiten nahen
Für Team Group und andere Firmen, die die Speicherprodukte der großen Chipfertiger Samsung, SK Hynix und Micron auf eigenen Modulen verwenden, bedeutet die erneute Verknappung, dass sie ihre höheren Kosten auch 2027 verstärkt an die Endkunden weiterreichen müssen. Chen erklärte, dass man dadurch zudem nur ausgewählte Kunden bedienen könne, die bereit sind, die höheren Preise für fertige RAM-Module zu zahlen.Gerade im ersten Halbjahr 2027 ist laut Chen mit einer extremen Knappheit bei DRAM zu rechnen, sodass dann nur noch sehr geringe Mengen extern verfügbar sein dürften. Für das Unternehmen selbst bedeutet dies, dass man mit einem deutlichen Rückgang der eigenen Verkaufszahlen rechnet, wobei Arbeitsspeicher normalerweise für bis zu 80 Prozent des Umsatzes des taiwanischen Herstellers verantwortlich ist.
Problematisch ist im Arbeitsspeichermarkt auch, dass keiner der drei großen Hersteller aktuell Pläne für den Ausbau seiner Produktionskapazitäten hat. Anders als bei Flash-Speicher sollen Samsung, SK Hynix und Micron also keine neuen Produktionsstraßen für RAM-Chips planen. Chen geht deshalb davon aus, dass die Hersteller von Client-Hardware wie PCs oder Smartphones in der ersten Jahreshälfte 2027 noch einmal deutlich geringere Liefermengen erhalten als in diesem Jahr.
Zusammenfassung
- Team Group warnt vor einer extremen Verknappung bei DRAM-Speicher
- Im ersten Halbjahr 2027 werden massive Engpässe bei RAM erwartet
- Besonders die Standards DDR4 und DDR5 sind vom Mangel betroffen
- Hersteller müssen höhere Kosten direkt an die Endkunden abwälzen
- Große Chipfertiger bauen derzeit keine neuen Produktionslinien auf
- Hersteller von PCs und Smartphones erhalten deutlich weniger Module
Siehe auch:
- Laptop-Hersteller ergattert günstigen RAM, zahlt Kunden Geld zurück
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