Mini-PCs im Vergleich: KI-fähige Systeme für unter 750 Euro
Mini-PCs sind längst mehr als reine Office-Rechner. Auch für Foto- und Videobearbeitung gibt es kompakte Modelle unter 750 Euro. Im Vergleich der Kollegen von ValueTech TV stehen der auffällig gestaltete Acemagic Retro X3, der mobile Chuwi AuBox X und der klassisch aufgebaute GMKtec K17. Alle drei verfügen über 16 GB RAM und genug Leistung für alltägliche kreative Aufgaben. Die beiden Intel-Modelle besitzen zudem eine NPU für lokale KI-Beschleunigung.
Der Acemagic Retro X3 setzt auf ein ungewöhnliches Retro-Design und die höchste CPU-Leistung. Sein Ryzen 7 H 255 liegt bei rechenintensiven Aufgaben rund 50 Prozent vor den beiden Intel-Modellen. Das Gehäuse bietet zwei USB-A-Ports, USB-C und einen Headset-Anschluss an der Front sowie vier weitere USB-A-Anschlüsse, LAN, HDMI und DisplayPort auf der Rückseite. SSD und eine zweite M.2-SSD lassen sich nach dem Öffnen des Gehäuses austauschen beziehungsweise nachrüsten. Unter Last wird der Rechner allerdings deutlich hörbar. Ein Quiet-Modus im UEFI reduziert die Lautstärke, wobei je nach Anwendung bis zu 15 bis 20 Prozent Leistung verloren gehen können.
Der Chuwi AuBox X ist dagegen auf Mobilität ausgelegt. Neben USB-A, USB-C und Headset-Anschluss an der Front stehen hinten drei USB-A-3.0-Ports, USB-A 2.0, USB-C, LAN, zweimal HDMI und DisplayPort zur Verfügung. Besonders praktisch ist die Stromversorgung über USB-C. Mit einer Leistungsaufnahme von deutlich unter 65 Watt genügt ein kompaktes Notebook-Netzteil. Die günstig positionierten WLAN- und Bluetooth-Antennen sind ebenfalls vorteilhaft, wenn der Rechner hinter einem Monitor montiert wird. Der Intel Core Ultra 5 226V bietet weniger CPU-Leistung als der Acemagic, dafür eine NPU für kompatible KI-Funktionen wie Entrauschen, Maskierung und Bildsuche.
Der GMKtec K17 verwendet ebenfalls den Core Ultra 5 226V und verfügt zusätzlich über USB4. Das Metallgehäuse bietet zahlreiche Anschlüsse und lässt sich für Wartungsarbeiten öffnen. Die WLAN-Antennen sitzen allerdings im hinteren Bereich, was bei einer Monitorbefestigung ungünstiger sein kann. Dafür arbeitet der K17 ab Werk sehr leise und bleibt auch unter längerer Last unauffällig.
Ein gemeinsamer Schwachpunkt sind die SSDs. Die verbauten Modelle bieten zwar ordentliche kurzfristige Transferraten, verlieren bei längeren Schreibvorgängen und vielen kleinen Dateien aber an Leistung. Ein Austausch gegen eine hochwertige NVMe-SSD kann sich deshalb lohnen.
Bei ähnlichen Preisen ist der Chuwi AuBox X die ausgewogenste Wahl. Seine NPU, der leise Betrieb und die USB-C-Stromversorgung machen ihn besonders vielseitig. Der Acemagic empfiehlt sich für maximale CPU-Leistung und auffälliges Design, während der GMKtec mit Anschlüssen und leisem Betrieb punktet.
Mehr von ValueTech: ValueTech - Technik. Einfach. ValueTech auf YouTube
Der Acemagic Retro X3 setzt auf ein ungewöhnliches Retro-Design und die höchste CPU-Leistung. Sein Ryzen 7 H 255 liegt bei rechenintensiven Aufgaben rund 50 Prozent vor den beiden Intel-Modellen. Das Gehäuse bietet zwei USB-A-Ports, USB-C und einen Headset-Anschluss an der Front sowie vier weitere USB-A-Anschlüsse, LAN, HDMI und DisplayPort auf der Rückseite. SSD und eine zweite M.2-SSD lassen sich nach dem Öffnen des Gehäuses austauschen beziehungsweise nachrüsten. Unter Last wird der Rechner allerdings deutlich hörbar. Ein Quiet-Modus im UEFI reduziert die Lautstärke, wobei je nach Anwendung bis zu 15 bis 20 Prozent Leistung verloren gehen können.
Der Chuwi AuBox X ist dagegen auf Mobilität ausgelegt. Neben USB-A, USB-C und Headset-Anschluss an der Front stehen hinten drei USB-A-3.0-Ports, USB-A 2.0, USB-C, LAN, zweimal HDMI und DisplayPort zur Verfügung. Besonders praktisch ist die Stromversorgung über USB-C. Mit einer Leistungsaufnahme von deutlich unter 65 Watt genügt ein kompaktes Notebook-Netzteil. Die günstig positionierten WLAN- und Bluetooth-Antennen sind ebenfalls vorteilhaft, wenn der Rechner hinter einem Monitor montiert wird. Der Intel Core Ultra 5 226V bietet weniger CPU-Leistung als der Acemagic, dafür eine NPU für kompatible KI-Funktionen wie Entrauschen, Maskierung und Bildsuche.
Der GMKtec K17 verwendet ebenfalls den Core Ultra 5 226V und verfügt zusätzlich über USB4. Das Metallgehäuse bietet zahlreiche Anschlüsse und lässt sich für Wartungsarbeiten öffnen. Die WLAN-Antennen sitzen allerdings im hinteren Bereich, was bei einer Monitorbefestigung ungünstiger sein kann. Dafür arbeitet der K17 ab Werk sehr leise und bleibt auch unter längerer Last unauffällig.
SSDs sind allgemeiner Schwachpunkt
Für 50-Megapixel-Fotos, 4K-Videos und typische Schnittprojekte reicht die Leistung aller drei Systeme aus. Bei umfangreichen Projekten und vielen Effekten können die 16 GB RAM allerdings zum limitierenden Faktor werden. Moderne Spiele gehören ebenfalls nicht zum vorgesehenen Einsatzgebiet.Ein gemeinsamer Schwachpunkt sind die SSDs. Die verbauten Modelle bieten zwar ordentliche kurzfristige Transferraten, verlieren bei längeren Schreibvorgängen und vielen kleinen Dateien aber an Leistung. Ein Austausch gegen eine hochwertige NVMe-SSD kann sich deshalb lohnen.
Bei ähnlichen Preisen ist der Chuwi AuBox X die ausgewogenste Wahl. Seine NPU, der leise Betrieb und die USB-C-Stromversorgung machen ihn besonders vielseitig. Der Acemagic empfiehlt sich für maximale CPU-Leistung und auffälliges Design, während der GMKtec mit Anschlüssen und leisem Betrieb punktet.
Mehr von ValueTech: ValueTech - Technik. Einfach. ValueTech auf YouTube
Verwandte Videos
Verwandte Tags