Höhere Speicherkosten: Google hebt Preis für das Pixel 10a an

Google erhöht den Preis für das Smartphone Pixel 10a im hauseigenen Store in Europa um 100 Euro. Teurer Arbeitsspeicher durch die hohe Nachfrage nach KI-Hardware treibt die Kosten. Bei freien Händlern bleibt das Gerät aktuell günstiger, noch jedenfalls.
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  • Google erhöht den Europapreis für das Smartphone Pixel 10a um 100 Euro
  • Im deutschen freien Handel ist das Mittelklasse-Modell noch deutlich billiger
  • Stark gestiegene Kosten für Arbeitsspeicher gelten als Auslöser des Schritts
  • Die hohe Nachfrage nach KI-Hardware treibt die Preise für Speicherchips an
  • Auch Apple und Samsung verteuern diverse Geräte wegen teurer Komponenten
  • Hersteller erwarten weitere Engpässe bei Bauteilen bis in das Jahr 2028

Preisanstieg im Google Store

Google hat den Preis für das Mittelklasse-Smartphone Pixel 10a in Europa um 100 Euro angehoben. Die Version mit 128 Gigabyte Speicherplatz kostet im offiziellen Onlinestore ab sofort 649 Euro statt der bisherigen 549 Euro. Für die Variante mit 256 Gigabyte werden nun 749 Euro fällig. Die Anpassung erfolgt sieben Monate nach der Markteinführung des Geräts.

Freie Händler in Deutschland haben den Preisanstieg bisher nicht übernommen. Bei verschiedenen Anbietern ist das Telefon derzeit noch für rund 400 Euro erhältlich. Das Pixel 10a nutzt den zwei Jahre alten Tensor-G4-Prozessor und bietet im Vergleich zum Vorgänger Pixel 9a Anpassungen wie ein neues Bluetooth-Modul, schnelleres Laden und eine leicht erhöhte Display-Helligkeit.


Ursache sind gestiegene Speicherkosten

Laut 9to5Google sind - wenig überraschend - höhere Komponentenpreise der Auslöser. Googles Vizepräsident Shakil Barkat erklärte bereits im Juli 2026, dass die Kosten für Arbeitsspeicher stark gewachsen seien. Der Preis für ein Gigabyte RAM stieg demnach von 2,80 Dollar (etwa 2,50 Euro) auf zwölf Dollar (etwa elf Euro). Grund dafür ist die hohe Nachfrage nach Speicherchips für Rechenzentren im Bereich der künstlichen Intelligenz.

Das betrifft auch andere Hardware. Google brachte bereits die aktuelle Serie Pixel 11 mit einem Aufschlag von 100 Euro auf den Markt. Apple erhöhte kürzlich ebenfalls die Preise für das iPhone 18 Pro und ältere Modelle. Samsung hob vergangene Woche in den USA die Preise bei den meisten Ausführungen der Reihe Galaxy S26 ebenfalls an.

Engpässe bei Komponenten

Große Speicherhersteller gehen davon aus, dass sich die Engpässe bei Bauteilen in den Jahren 2027 und 2028 weiter verschärfen. Micron hat seine Produktion für das Jahr 2027 demnach bereits weitgehend verkauft. Unterdessen soll im kommenden Frühjahr einem weiteren Bericht zufolge das neue Smartphone Pixel 11a auf den Markt kommen.

Habt ihr von der Preiserhöhung bereits etwas bemerkt? Teilt uns in den Kommentaren gerne mit, ob ihr derzeit den Kauf eines neuen Smartphones plant oder lieber noch wartet.

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Witold Pryjda

Senior Redakteur

Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.

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