Windows 11 26H1: Frische Vorschau bringt wahre Flut neuer Funktionen
Microsoft veröffentlicht im Canary-Kanal ein umfangreiches Vorschau-Update für Windows 11 26H1. Es führt neue Features für Gamer ein, optimiert den Datei-Explorer und behebt etliche Bugs. Insgesamt werden über 50 Anpassungen vorgenommen.
Nachdem die Entwicklungsarbeit in den vergangenen Wochen primär im Hintergrund stattfand, integriert der Konzern aus Redmond mit Build 28020.1362 (KB5073095) nun eine Vielzahl an Funktionen, die zuvor schon in Beta-Versionen von Windows 11 25H2 getestet wurden. Im Fokus der Aktualisierung stehen eine verfeinerte Benutzerführung, erweiterte KI-Funktionen sowie spezifische Optimierungen für Gamer und Content-Ersteller.
Parallel dazu erhält auch "Click to Do" ein Update. Das kontextsensitive Menü erscheint jetzt automatisch bei der Interaktion mit großen Bildern oder Tabellen und schlägt passende Aktionen wie Kopieren, Teilen oder KI-gestützte Bearbeitung vor. Zudem werden die Windows-Studio-Effects flexibler und unterstützen nun externe USB-Webcams.
In den erweiterten Einstellungen bündelt das System indessen die Verwaltung von "Virtual Workspaces". Darunter fallen isolierte Umgebungen wie die Windows Sandbox oder Hyper-V, die sich ab sofort zentraler konfigurieren lassen. Auch funktionale Fehler wurden adressiert. So wurde ein weitverbreiteter Bug im Task-Manager behoben. Der führte in vorangegangenen Versionen dazu, dass die Anwendung nach dem Schließen als "Geisterprozess" im Hintergrund weiterlief, Arbeitsspeicher belegte und unnötige CPU-Last erzeugte.
Nutzer, die das Update installieren, sollten beachten, dass Build 28020 nur bis zum 11. August 2026 lauffähig ist. Auf dem Desktop signalisiert zudem das Wasserzeichen "br_release" den aktuellen Entwicklungszweig. Insgesamt umfasst KB5073095 über 50 Neuerungen und Anpassungen. Microsoft beschreibt jede einzelne Änderung detailliert in einem entsprechenden Blogbeitrag auf seiner Webseite.
Diese Strategie markiert eine Anpassung des bisherigen Vorgehens, da hier eine Zwischenversion spezifisch für neue ARM-basierte Architekturen eingeschoben wird, die in der regulären Entwicklung keine tiefgreifende Berücksichtigung finden. Microsoft bereitet das Betriebssystem damit auf eine breitere Diversifizierung im CPU-Markt vor und versucht womöglich, die eigenen Copilot+-PCs zu vermarkten.
Plant ihr, euch einen entsprechenden Laptop mit ARM-Chip zuzulegen? Wie bewertet ihr die spezielle Bereitstellung einer eigenen Windows-Version für bestimmte Hardware? Wir freuen uns auf eure Einschätzungen in den Kommentaren.
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Großes Update im Canary-Kanal
Anfang November gab es erste "echte" Hinweise auf Windows 11 26H1. Wenige Tage später veröffentlichte Microsoft dann einen entsprechenden Insider Preview Build im Canary Channel und bestätigte damit offiziell die neue Version des Betriebssystems. Jetzt folgt ein weiteres Update, das eine Flut an Neuerungen und Anpassungen mitbringt.Nachdem die Entwicklungsarbeit in den vergangenen Wochen primär im Hintergrund stattfand, integriert der Konzern aus Redmond mit Build 28020.1362 (KB5073095) nun eine Vielzahl an Funktionen, die zuvor schon in Beta-Versionen von Windows 11 25H2 getestet wurden. Im Fokus der Aktualisierung stehen eine verfeinerte Benutzerführung, erweiterte KI-Funktionen sowie spezifische Optimierungen für Gamer und Content-Ersteller.
Xbox Gaming und Click to Do
So erhalten Anwender unter anderem Zugriff auf die ausgeweitete "Xbox Full Screen Experience". Diese ursprünglich für Handheld-PCs konzipierte Oberfläche, die stark an die Menüführung von Konsolen erinnert, lässt sich ab sofort auch auf herkömmlichen Desktop-Systemen aktivieren. Das Interface soll nicht nur die Navigation mittels Controller vereinfachen, sondern reduziert laut Entwicklerangaben auch die Anzahl aktiver Hintergrundprozesse, um Systemressourcen für Spiele zu priorisieren.Parallel dazu erhält auch "Click to Do" ein Update. Das kontextsensitive Menü erscheint jetzt automatisch bei der Interaktion mit großen Bildern oder Tabellen und schlägt passende Aktionen wie Kopieren, Teilen oder KI-gestützte Bearbeitung vor. Zudem werden die Windows-Studio-Effects flexibler und unterstützen nun externe USB-Webcams.
Design-Anpassungen und Bugfixes
Neben den strukturellen Neuerungen pflegen die Entwickler auch Details der Benutzeroberfläche. Der Datei-Explorer erhält einen konsequenteren "Dark Mode". Elemente wie Fortschrittsbalken, die Adressleiste und diverse Bestätigungsdialoge, die bislang noch im hellen Design verblieben waren, passen sich jetzt korrekt dem dunklen Farbschema an. Das sorgt für ein visuell ruhigeres Gesamtbild, insbesondere bei der Arbeit in abgedunkelten Umgebungen.In den erweiterten Einstellungen bündelt das System indessen die Verwaltung von "Virtual Workspaces". Darunter fallen isolierte Umgebungen wie die Windows Sandbox oder Hyper-V, die sich ab sofort zentraler konfigurieren lassen. Auch funktionale Fehler wurden adressiert. So wurde ein weitverbreiteter Bug im Task-Manager behoben. Der führte in vorangegangenen Versionen dazu, dass die Anwendung nach dem Schließen als "Geisterprozess" im Hintergrund weiterlief, Arbeitsspeicher belegte und unnötige CPU-Last erzeugte.
Nutzer, die das Update installieren, sollten beachten, dass Build 28020 nur bis zum 11. August 2026 lauffähig ist. Auf dem Desktop signalisiert zudem das Wasserzeichen "br_release" den aktuellen Entwicklungszweig. Insgesamt umfasst KB5073095 über 50 Neuerungen und Anpassungen. Microsoft beschreibt jede einzelne Änderung detailliert in einem entsprechenden Blogbeitrag auf seiner Webseite.
Hintergründe zu Windows 11 26H1
Version 26H1 dient primär dazu, die Unterstützung für kommende Snapdragon X2-Chips von Qualcomm und Nvidias N1X-Plattform zu implementieren. Dazu zählen spezifische Treiberanpassungen für die ARM-Prozessoren. Zwar können auch Nutzer mit x64-Systemen das Update installieren, haben aber im Vergleich zu einer entsprechenden Vorschau-Version von Windows 11 25H2 keine Vorteile. Version 25H2 bleibt weiterhin der primäre Ort für neue Funktionen, die wie gewohnt zunächst im Dev- und Beta-Kanal des Insider-Programms erscheinen werden.Diese Strategie markiert eine Anpassung des bisherigen Vorgehens, da hier eine Zwischenversion spezifisch für neue ARM-basierte Architekturen eingeschoben wird, die in der regulären Entwicklung keine tiefgreifende Berücksichtigung finden. Microsoft bereitet das Betriebssystem damit auf eine breitere Diversifizierung im CPU-Markt vor und versucht womöglich, die eigenen Copilot+-PCs zu vermarkten.
Plant ihr, euch einen entsprechenden Laptop mit ARM-Chip zuzulegen? Wie bewertet ihr die spezielle Bereitstellung einer eigenen Windows-Version für bestimmte Hardware? Wir freuen uns auf eure Einschätzungen in den Kommentaren.
Zusammenfassung
- Microsoft startet Vorschau-Update für Windows 11 26H1 mit vielen Neuerungen
- Xbox Full Screen Experience nun auch für Desktop-Systeme verfügbar
- Datei-Explorer mit verbessertem Dark Mode und angepasstem Design
- Zentralere Konfiguration für Virtual Workspaces wie Sandbox und Hyper-V
- Behebung des Geisterprozess-Bugs im Task-Manager
- Version 26H1 speziell für ARM-Chips von Qualcomm und Nvidia
- Build 28020 läuft bis 11. August 2026 und zeigt Wasserzeichen
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