F-35-Kampfjet: Pentagon dementiert, dass es einen Kill Switch gibt
Das Pentagon weist Gerüchte über eine mögliche Fernabschaltung der F-35-Kampfjets zurück. Die Abhängigkeit von US-Systemen sorgt dennoch für wachsende Bedenken bei NATO-Partnern. Mehrere Verbündete überdenken nun ihre milliardenschweren Kaufpläne.
Die F-35 ist auf regelmäßige Software-Updates und eine enge Anbindung an US-Systeme angewiesen. Zentral sind dabei das Autonomic Logistics Information System (ALIS) für Wartung und Diagnose sowie der Multifunction Advanced Data Link (MADL) für die sichere Kommunikation zwischen den Kampfjets.
Wie das Fachmagazin Breaking Defense berichtet, könnten die USA durch das Kappen der Wartungsunterstützung, die Blockade von Ersatzteillieferungen und die Trennung vom US-Computernetzwerk die Einsatzfähigkeit ausländischer F-35-Flotten erheblich einschränken. Ohne Software-Updates wären die Jets zwar noch flugfähig, aber deutlich anfälliger gegen moderne Abwehrsysteme.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron nutzt die Situation, um für europäische Alternativen zu werben. Er schlägt vor, F-35-Interessenten den Rafale-Kampfjet von Dassault als Alternative anzubieten. Derzeit fließen etwa zwei Drittel der europäischen Verteidigungsausgaben an US-Hersteller - ein Exodus europäischer Kunden könnte die amerikanische Rüstungsindustrie spürbar treffen.
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Siehe auch:
Keine Fernsteuerung für F-35-Kampfjets
Das US-Verteidigungsministerium hat Spekulationen über eine mögliche Fernabschaltung von F-35-Kampfflugzeugen zurückgewiesen. "Es gibt keinen Kill Switch", betonte das Pentagon in einer offiziellen Stellungnahme. Der Tarnkappenjäger könne weder ferngesteuert noch aus der Ferne deaktiviert werden, so das Pentagon.Die F-35 ist auf regelmäßige Software-Updates und eine enge Anbindung an US-Systeme angewiesen. Zentral sind dabei das Autonomic Logistics Information System (ALIS) für Wartung und Diagnose sowie der Multifunction Advanced Data Link (MADL) für die sichere Kommunikation zwischen den Kampfjets.
Lockheed Martin F-35: Bundeswehr stellt den neuen Kampfjet vor
Wie das Fachmagazin Breaking Defense berichtet, könnten die USA durch das Kappen der Wartungsunterstützung, die Blockade von Ersatzteillieferungen und die Trennung vom US-Computernetzwerk die Einsatzfähigkeit ausländischer F-35-Flotten erheblich einschränken. Ohne Software-Updates wären die Jets zwar noch flugfähig, aber deutlich anfälliger gegen moderne Abwehrsysteme.
Verbündete suchen Alternativen
Die Debatte zeigt bereits konkrete Auswirkungen: Kanada prüft Alternativen zu seiner geplanten Beschaffung von 88 F-35A im Wert von 12,8 Milliarden Euro. Portugal hat sich bereits gegen den Kauf entschieden. Auch Deutschland steht unter Druck, seine Bestellung von 35 F-35A zu überdenken.Frankreichs Präsident Emmanuel Macron nutzt die Situation, um für europäische Alternativen zu werben. Er schlägt vor, F-35-Interessenten den Rafale-Kampfjet von Dassault als Alternative anzubieten. Derzeit fließen etwa zwei Drittel der europäischen Verteidigungsausgaben an US-Hersteller - ein Exodus europäischer Kunden könnte die amerikanische Rüstungsindustrie spürbar treffen.
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Zusammenfassung
- Pentagon dementiert Gerüchte über Fernabschaltung von F-35-Kampfjets
- Abhängigkeit von US-Systemen beunruhigt NATO-Partner zunehmend
- Verbündete überdenken milliardenschwere F-35-Kaufpläne
- USA könnten die Einsatzfähigkeit ausländischer F-35-Flotten einschränken
- Kanada und Portugal suchen Alternativen zur F-35-Beschaffung
- Frankreich wirbt für europäische Alternativen wie den Rafale-Kampfjet
- Möglicher Exodus europäischer Kunden bedroht US-Rüstungsindustrie
Siehe auch:
- F-35 kopiert? China zeigt neuen Tarnkappenjäger J-35A
- "Pilot im Hinterhof gelandet": Kurioser Notruf zu abgestürzter F-35
- Ey Mann, wo is' mein Kampfjet? "Verschwundene" F-35 wurde gefunden
- F-35-Macher unter Druck: 800 Mio. $ erst bei fertigem Software-Update
- Elon Musk: Die teure F-35 hätte gegen autonome Drohnen keine Chance
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