Elon Musk: Die teure F-35 hätte gegen autonome Drohnen keine Chance
Die Entwicklung und Produktion des Kampfflugzeuges F-35 durch den Rüstungskonzern Lockheed Martin wurde schon aus vielen Gründen kritisiert. Nun aber wird dem teuren Über-Jet auch noch seine Vormachtstellung durch Elon Musk abgesprochen.
Für Lockheed Martin ist die F-35 ein Segen. Denn der Großauftrag des Pentagons und der Streitkräfte verbündeter Nationen hat ein finanzielles Volumen im mittleren dreistelligen Milliarden-Dollar-Bereich. Auf dem Air Warfare Symposium, das die US Air Force in Florida durchführte, erklärte der Gründer von Tesla und SpaceX daher, dass eigentlich ein Konkurrent nötig wäre. Und hätte es einen solchen gegeben, hätte die F-35 aus Sicht Musks kaum noch eine Daseinsberechtigung.
"Der Konkurrent müsste eine Abfangjäger-Drohne sein, die von einem Menschen ferngesteuert wird, ihre Manöver aber autonom fliegt", führte Musk aus. Er ist sich außerdem sicher: "Die F-35 hätte dagegen keine Chance." Und dies aus verschiedenen Gründen. Ein autonomes System würde schneller reagieren, als es ein Pilot könnte. Und bei der Konzeption der Flugeigenschaften müsste auch nicht darauf Rücksicht genommen werden, dass ein menschlicher Insasse die auftretenden Beschleunigungskräfte verkraftet.
Der Moderator schwenkte an diesem Punkt lieber zum Thema SpaceX um, wo es wesentlich weniger auseinanderlaufende Haltungen gab. Allerdings ist die Diskussion auch nicht gerade neu. Seit Jahrzehnten laufen in allen möglichen Bereichen immer wieder Debatten um bemannte und unbemannte Technologien und wo welche von ihnen am sinnvollsten einzusetzen wären.
Siehe auch: F-35: Teuerstes Rüstungs-Projekt hat noch 873 Software-Fehler
"Der Konkurrent müsste eine Abfangjäger-Drohne sein, die von einem Menschen ferngesteuert wird, ihre Manöver aber autonom fliegt", führte Musk aus. Er ist sich außerdem sicher: "Die F-35 hätte dagegen keine Chance." Und dies aus verschiedenen Gründen. Ein autonomes System würde schneller reagieren, als es ein Pilot könnte. Und bei der Konzeption der Flugeigenschaften müsste auch nicht darauf Rücksicht genommen werden, dass ein menschlicher Insasse die auftretenden Beschleunigungskräfte verkraftet.
Die Jagdfliegerei ist am Ende
Musk will seine Stellungnahme zu Gunsten von Drohnen keineswegs falsch verstanden wissen. "Es ist nicht so, dass ich wollen würde, dass die Zukunft so aussieht. Es wird aber die Zukunft sein", erklärte er. Grundsätzlich sieht er auch in diesem Bereich eine Zeitenwende gekommen. "Die Ära der Jagdjets ist vorbei. Jetzt kommen die Drohnen", sagte er auf der Veranstaltung, in der hauptsächlich stolze Air Force-Angehörige im Publikum saßen und wenig begeistert reagierten.Der Moderator schwenkte an diesem Punkt lieber zum Thema SpaceX um, wo es wesentlich weniger auseinanderlaufende Haltungen gab. Allerdings ist die Diskussion auch nicht gerade neu. Seit Jahrzehnten laufen in allen möglichen Bereichen immer wieder Debatten um bemannte und unbemannte Technologien und wo welche von ihnen am sinnvollsten einzusetzen wären.
Siehe auch: F-35: Teuerstes Rüstungs-Projekt hat noch 873 Software-Fehler
Thema:
Teslas Aktienkurs unter Elon
Videos zum Thema
- SpaceX in sehenswertem Video: Sind für zweiten Starship-Start bereit
- Update zeigt, dass Tesla-Bot Optimus keine Lachnummer mehr ist
- Starship: So sollen Start und Flug des SpaceX-Raumschiff aussehen
- Luxusmarke macht aus Model 3 ein iPhone 13 und Elon-Musk-Büste
- Das Tesla Model S Plaid mit neuer Bestzeit auf dem Nürburgring
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Galaxy Watch 9 & Ultra 2: Leak enthüllt Design der neuen Smartwatches
- Neue Weekend-Deals sind da: Media Markt & Saturn senken die Preise
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Ryzen-CPUs: AMD killt RAM-Verschlüsselung - und rudert jetzt zurück
- Windows 11 26H2: Microsoft veröffentlicht allererste Vorschau-Version
- Apple M6-Prozessoren: TSMC liefert erste 2nm-Chips für neue Macs
- Windows 11 26H2: Microsoft kündigt nächste OS-Version offiziell an
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen