"Pilot im Hinterhof gelandet":
Kurioser Notruf zu abgestürzter F-35
Vor eineinhalb Wochen sorgte der Fall einer "verschwundenen" F-35 des US-Militärs für Aufsehen, mittlerweile wurde der abgestürzte Kampfjet gefunden und geborgen. Zum Fall sind nun neue kuriose Details aufgetaucht, darunter ein Notruf zum und mit dem Piloten.
Kurios und durchaus witzig ist dabei auch der Audiomitschnitt des "911"-Notrufes, mit dem ein Einwohner von North Charleston die lokalen Behörden über seinen unfreiwilligen Gast in Kenntnis gesetzt hat. Wie die BBC berichtet, erklärte der Anrufer einer zunächst hörbar verwirrten Telefonistin in ruhiger Stimme, dass ein Pilot im Wesentlichen in seinem Garten gelandet ist: "Wir haben einen Piloten im Haus."
"Ich schätze, er ist in meinem Hinterhof gelandet", so der Mann. "Wir wollen fragen, ob sie einen Krankenwagen zu unserem Haus schicken können." Die Dame am anderen Ende der Leitung fing sich allerdings schnell und wollte wissen, wie alt der "Patient" sei.
Zum Grund des Absturzes ist bislang nicht viel bekannt, das Marine Corps sprach lediglich von einer "Fehlfunktion". Es ist auch nicht ganz klar, wie die Maschine ohne Piloten weiterfliegen konnte, eine Rolle hat dabei aber zweifellos eine Software gespielt, die dafür sorgt, dass das Flugzeug stabil fliegen kann: "Das soll unsere Piloten retten, wenn sie außer Gefecht gesetzt sind oder ihr Situationsbewusstsein verlieren", so das US-Militär in einem Statement.
Siehe auch:
Wie "verschwindet" eine F-35?
Mitte September gab es den kuriosen und für die US-Militärs durchaus blamablen Fall einer hochmodernen F-35, die mehr als einen Tag lang im US-Bundesstaat South Carolina nicht gefunden werden konnte. Der Pilot des Jets musste den Schleudersitz betätigen und obwohl es sich bei der Lockheed Martin F-35 Lightning II um eines der modernsten Militärgeräte unserer Zeit handelt, war diese mehr als einen Tag schlichtweg nicht auffindbar. Das lag auch daran, dass die Maschine noch eine ganze Weile ohne den Piloten weiterflog.Kurios und durchaus witzig ist dabei auch der Audiomitschnitt des "911"-Notrufes, mit dem ein Einwohner von North Charleston die lokalen Behörden über seinen unfreiwilligen Gast in Kenntnis gesetzt hat. Wie die BBC berichtet, erklärte der Anrufer einer zunächst hörbar verwirrten Telefonistin in ruhiger Stimme, dass ein Pilot im Wesentlichen in seinem Garten gelandet ist: "Wir haben einen Piloten im Haus."
"Ich schätze, er ist in meinem Hinterhof gelandet", so der Mann. "Wir wollen fragen, ob sie einen Krankenwagen zu unserem Haus schicken können." Die Dame am anderen Ende der Leitung fing sich allerdings schnell und wollte wissen, wie alt der "Patient" sei.
"Ich bin mir nicht sicher, wo das Flugzeug ist"
Daraufhin ergriff der Pilot das Wort und meinte, dass er 47 Jahre alt und OK sei, nur sein Rücken schmerze etwas: "Ma'am, ein Militärjet ist abgestürzt. Ich bin der Pilot. Wir müssen die Rettung ins Rollen bringen." Der kuriose Teil: "Ich bin mir nicht sicher, wo das Flugzeug ist. Es wird irgendwo eine Bruchlandung gemacht haben. Ich bin abgesprungen."Zum Grund des Absturzes ist bislang nicht viel bekannt, das Marine Corps sprach lediglich von einer "Fehlfunktion". Es ist auch nicht ganz klar, wie die Maschine ohne Piloten weiterfliegen konnte, eine Rolle hat dabei aber zweifellos eine Software gespielt, die dafür sorgt, dass das Flugzeug stabil fliegen kann: "Das soll unsere Piloten retten, wenn sie außer Gefecht gesetzt sind oder ihr Situationsbewusstsein verlieren", so das US-Militär in einem Statement.
Zusammenfassung
- US-Militär verliert hochmodernen F-35-Kampfjet in South Carolina
- Pilot muss Schleudersitz betätigen, Maschine fliegt weiter
- Einwohner von North Charleston findet Piloten in seinem Garten
- Pilot ruft Notruf an, berichtet von Absturz und Rückenschmerzen
- Ursache des Absturzes bisher unbekannt
- Software des Jets ermöglichte Weiterflug ohne Piloten
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