Absturz des Technologie-Riesen:
Um Intel stehts schlimmer als gedacht
Intels Probleme sind noch schlimmer, als man es bisher durch die Medien gehört hat. Es gibt neue Anzeichen dafür, dass der einst so mächtige Innovator in immer mehr Bereichen Marktanteile verliert und die Chance, das wieder aufzuholen, schwindet.
Die Kernprobleme sind vielfältig: Während Intel traditionell bei Prozessoren für Rechenzentren führend war, hat AMD mittlerweile den Spieß umgedreht. Im aktuellen Quartal übertraf AMD erstmals Intels Umsatz für Rechenzentrum-Chips. Das ist nicht nur ein bemerkenswerter Einschnitt, nachdem Intel 2022 noch dreimal so viel umsetzte wie heute, sondern ein grell leuchtendes Warnsignal.
Spartipp: Nur heute - 11% Rabatt bei Media Markt & Saturn (Anzeige)
Besonders dramatisch: Der Trend geht zu Grafikprozessoren (GPUs), die für KI-Anwendungen entscheidend sind. Hier hat Intel derzeit praktisch keine Marktpräsenz, so das Wall Street Journal. Große Cloud-Anbieter wie Amazon, Microsoft und Google setzen zunehmend auf eigene, ARM-basierte Chips, die effizienter und leistungsfähiger sind.
Der Rauswurf von CEO Pat Gelsinger im Dezember war nur ein kleines Signal nach außen in der Krise. Intels Versuch, durch massive Investitionen in Chip-Fertigung und Technologie wie dem "18A"-Fertigungsprozess wieder wettbewerbsfähig zu werden, ist hochriskant. Der Konzern verbuchte im letzten Quartal einen Verlust von 16 Milliarden Dollar und es ist noch kein Ende in Sicht.
Die Erfolgsformel früherer Tage - Intels legendäre "Only the Paranoid Survive"-Strategie - scheint überholt und jetzt nicht mehr anwendbar, heißt es aus Analystenkreisen. Der einstige Innovations-Riese ringt heute um seine Existenz in einem Markt, der rasant von KI, ARM-Architekturen und Custom-Chips geprägt wird. Für 2025 plant Intel ein "Jahr der Stabilisierung" - ob dies gelingt, ist mehr als fraglich. Der Technologie-Gigant steht vor nichts weniger als seiner Neuerfindung.
Glaubt ihr, das Intel die Kurve kriegen kann? Diskutiert mit uns in den Kommentaren
Siehe auch:
- Intel verliert rapide Marktanteile an Konkurrenten wie AMD
- Umsatz bei Rechenzentrum-Chips dramatisch eingebrochen
- Fehlende Präsenz im wichtigen Markt für KI-optimierte GPUs
- Cloud-Anbieter setzen zunehmend auf eigene ARM-basierte Chips
- Massive Investitionen in Chip-Fertigung mit hohem finanziellen Risiko
- Aufspaltung des Konzerns wird als mögliche Lösung diskutiert
- Ehemaliger Marktführer kämpft um Neuerfindung in KI-geprägtem Umfeld
Intel am Scheideweg
Das Wall Street Journal enthüllt in einer umfassenden Analyse die dramatische Krise des einstigen Innovations-Champions Intel. Der Bericht zeichnet ein düsteres Bild eines Unternehmens, das seine Marktdominanz in einem unglaublichen Tempo verliert.Die Kernprobleme sind vielfältig: Während Intel traditionell bei Prozessoren für Rechenzentren führend war, hat AMD mittlerweile den Spieß umgedreht. Im aktuellen Quartal übertraf AMD erstmals Intels Umsatz für Rechenzentrum-Chips. Das ist nicht nur ein bemerkenswerter Einschnitt, nachdem Intel 2022 noch dreimal so viel umsetzte wie heute, sondern ein grell leuchtendes Warnsignal.
Spartipp: Nur heute - 11% Rabatt bei Media Markt & Saturn (Anzeige)
Besonders dramatisch: Der Trend geht zu Grafikprozessoren (GPUs), die für KI-Anwendungen entscheidend sind. Hier hat Intel derzeit praktisch keine Marktpräsenz, so das Wall Street Journal. Große Cloud-Anbieter wie Amazon, Microsoft und Google setzen zunehmend auf eigene, ARM-basierte Chips, die effizienter und leistungsfähiger sind.
Der Rauswurf von CEO Pat Gelsinger im Dezember war nur ein kleines Signal nach außen in der Krise. Intels Versuch, durch massive Investitionen in Chip-Fertigung und Technologie wie dem "18A"-Fertigungsprozess wieder wettbewerbsfähig zu werden, ist hochriskant. Der Konzern verbuchte im letzten Quartal einen Verlust von 16 Milliarden Dollar und es ist noch kein Ende in Sicht.
Auslaufmodell
Analysten sehen nur eine mögliche Zäsur. Eine Aufspaltung von Produkt- und Fertigungssparte wird ernsthaft diskutiert. Die Prognose ist dabei allerdings ernüchternd. Intel könnte zum Auslaufmodell werden, wenn nicht bald radikale Veränderungen gelingen.Die Erfolgsformel früherer Tage - Intels legendäre "Only the Paranoid Survive"-Strategie - scheint überholt und jetzt nicht mehr anwendbar, heißt es aus Analystenkreisen. Der einstige Innovations-Riese ringt heute um seine Existenz in einem Markt, der rasant von KI, ARM-Architekturen und Custom-Chips geprägt wird. Für 2025 plant Intel ein "Jahr der Stabilisierung" - ob dies gelingt, ist mehr als fraglich. Der Technologie-Gigant steht vor nichts weniger als seiner Neuerfindung.
Glaubt ihr, das Intel die Kurve kriegen kann? Diskutiert mit uns in den Kommentaren
Siehe auch:
Nadine DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
Intels Aktienkurs in Euro
Beliebt im Preisvergleich
- CPUs:
Videos zum Thema
- Minisforum MS-02 Ultra: Workstation bewährt sich als Barebone-Version
- Geekom IT13 im Test: Anspruchsvoller Mini-PC mit starkem Innenleben
- X-Plus Storm 10X im Test: Netbook-Format mit bis zu 2 Terabyte SSD
- Geekom IT15: Leistungsstarker Mini-PC mit Intel-AI-Chip im Test
- Geekom XT13 Pro 2025 Edition: Leise Neuauflage des Mini-PC im Test
Neue Intel-Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Neue Tarife bei Happy SIM: 100 GB lebenslang für nur 12,99 Euro
- FritzOS 8.40: Für ganze 8 FritzBoxen steht neue Beta-Firmware bereit
- OOXML-Format: LibreOffice erhebt schwere Vorwürfe gegen Microsoft
- Klarmobil-Aktion: Samsung Galaxy S26 + "Fast Gratis"-Tarif mit 50 GB
- Erste Banken sperren KI-Agenten wegen versuchter Transaktionen
- Microsoft krempelt Authenticator um - neue Startseite & Warnungen
- Stark reduziert: Media Markt & Saturn mit neuen Wochenendknallern
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
die neueste DietPi 10.8 ist da:
d-hubs - Heute 17:19 Uhr -
Schalter lässt sich nicht aktivieren
Oldbobby - Heute 11:39 Uhr -
robocopy
Archaon - Heute 10:23 Uhr -
OpenBSD 8.0, veröffentlicht :: 61. offizielle Version
d-hubs - Gestern 23:43 Uhr -
eMclient - Geburtstage anzeigen
teddy4you - Vorgestern 16:18 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen