Intel: Aufspaltung des Konzerns steht plötzlich wieder auf der Agenda
Eine mögliche Abspaltung der Produktions-Bereiche des Halbleiter-Konzerns Intel steht erneut auf der Tagesordnung. Falls die Krise des Unternehmens nicht schnell genug überwunden werden kann, sei ein solcher Schritt unter Umständen nötig.
Intel, das weiterhin sowohl Chips entwirft als auch herstellt, nimmt eine Sonderstellung in der Branche ein, die sich über die Jahre weitgehend auf Designer und Produzenten ausdifferenziert hat. Doch das Unternehmen hat in den letzten Jahren mehr als 100 Milliarden Dollar an Marktwert verloren, da es technologisch ins Hintertreffen geraten ist und in verschiedenen Bereichen von Konkurrenten wurde.
Die 18A-Technologie soll Intel nun helfen, die Produktion eines seiner wichtigsten PC-Chips wieder in-house zu holen, nachdem das Unternehmen gezwungen war, große Fertigungsaufträge an den Konkurrenten TSMC auszulagern. Holthaus betonte bei einer Konferenz von Barclays in San Francisco, dass eine vollständige Trennung von Produktentwicklung und Fertigung aktuell aus ihrer Sicht nicht sinnvoll sei. "Aber jemand wird das entscheiden müssen", fügte sie hinzu.
Diese Zukunft Intels hängt maßgeblich vom Erfolg der neuen Technologie ab, die das Unternehmen wieder konkurrenzfähig machen soll. Eine mögliche Trennung der Fertigung von der Produktentwicklung wäre ein radikaler Schritt, könnte jedoch notwendig werden, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.
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Alles hängt an 18A
Die beiden neuen Intel-Chefs, Michelle Johnston Holthaus und David Zinsner, gaben am Donnerstag zu, dass das Unternehmen möglicherweise gezwungen sein könnte, seine Fertigungssparte zu verkaufen, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters. Dies sei insbesondere der Fall, wenn die für 2025 geplante Prozess-Technologie 18A nicht erfolgreich ist. Diese gilt als zentraler Baustein für Intels Strategie, die eigene Fertigungskapazität wiederzubeleben.Intel, das weiterhin sowohl Chips entwirft als auch herstellt, nimmt eine Sonderstellung in der Branche ein, die sich über die Jahre weitgehend auf Designer und Produzenten ausdifferenziert hat. Doch das Unternehmen hat in den letzten Jahren mehr als 100 Milliarden Dollar an Marktwert verloren, da es technologisch ins Hintertreffen geraten ist und in verschiedenen Bereichen von Konkurrenten wurde.
Die 18A-Technologie soll Intel nun helfen, die Produktion eines seiner wichtigsten PC-Chips wieder in-house zu holen, nachdem das Unternehmen gezwungen war, große Fertigungsaufträge an den Konkurrenten TSMC auszulagern. Holthaus betonte bei einer Konferenz von Barclays in San Francisco, dass eine vollständige Trennung von Produktentwicklung und Fertigung aktuell aus ihrer Sicht nicht sinnvoll sei. "Aber jemand wird das entscheiden müssen", fügte sie hinzu.
Foundry schon eigenständig
David Zinsner, der zugleich Finanzvorstand ist, erläuterte, dass die Fertigungssparte, bekannt als Intel Foundry Services, bereits finanziell und operativ als eigenständige Einheit geführt wird. Dazu gehören eine separate Unternehmensleitung und ein eigenes Geschäftsprozesssystem. "Das wird so umgesetzt", sagte Zinsner. Ob es jedoch zu einer vollständigen Abspaltung der Sparte kommen werde, ließ er offen. "Das ist eine Frage für die Zukunft."Diese Zukunft Intels hängt maßgeblich vom Erfolg der neuen Technologie ab, die das Unternehmen wieder konkurrenzfähig machen soll. Eine mögliche Trennung der Fertigung von der Produktentwicklung wäre ein radikaler Schritt, könnte jedoch notwendig werden, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.
Zusammenfassung
- Intel erwägt erneut eine mögliche Abspaltung der Produktionsbereiche
- Die Krise des Unternehmens könnte zu Verkauf der Fertigungssparte führen
- Erfolg der 18A-Technologie für 2025 entscheidend für Intels Strategie
- Intel verlor in den letzten Jahren über 100 Milliarden Dollar an Marktwert
- Fertigungssparte wird bereits als eigenständige Einheit geführt
- Vollständige Trennung von Produktentwicklung und Fertigung möglich
- Radikaler Schritt könnte für langfristige Wettbewerbsfähigkeit nötig sein
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