Kein Windows 11 ohne TPM: Microsoft hält Zwang für nicht verhandelbar
Microsoft hat noch einmal ganz deutlich gemacht, dass man keinerlei Absicht hat, die Hardware-Anforderungen für Windows 11 zu reduzieren. Die Voraussetzung eines Trusted Platform Modules der zweiten Generation sei eine "unverhandelbare" Anforderung, heißt es.
TPM 2.0 spiele eine kritische Rolle dabei, den Identitäts- und Datenschutz auf Windows-Geräten zu verbessern und die Systemintegrität zu bewahren, erklärt Steven Hosking, Senior Product Manager bei Microsoft, in dem Blog. Nur mit TPM 2.0 sei Windows 11 zukunftssicher, auch weil so der Schutz persönlicher Daten gewährleistet werden könne, während mehr KI-Fähigkeiten in die physische, Cloud- und Server-Architektur Einzug halten, so Hosking weiter.
Nur durch TPM-2.0-Unterstützung sei zudem der Secure Boot Support gesichert, wodurch der Startvorgang von Windows vor unerlaubtem Zugriff geschützt wird. Microsoft erteilt somit einem eventuellen "Downgrade" der Systemanforderungen für Windows 11 eine eindeutige Absage. Mancher Beobachter dürfte sich ein Einlenken des Softwarekonzerns gewünscht haben, da mit dem Support-Ende von Windows 10 im Oktober 2025 früher oder später ein Upgrade auf Windows 11 nötig wird.
Microsoft verlangt bei Windows 11 allerdings ohnehin nicht nur Unterstützung für TPM 2.0. Zusätzlich wird auch Unterstützung für neue Sicherheitsmaßnahmen rund um Virtualisierung vorausgesetzt, weshalb letztlich nur CPUs unterstützt werden, die ab 2018 auf den Markt gekommen sind. Microsoft hat kürzlich allerdings sogar selbst eine Anleitung veröffentlicht, wie man Windows 11 auf nicht unterstützter Hardware installiert. Spätestens mithilfe von Tools von Drittanbietern lassen sich die Hardware-Anforderungen noch umschiffen, sodass auch weiterhin eine Installation von Windows 11 auf älteren PCs möglich ist.
Siehe auch:
TPM ist unerlässlich, sagt Microsoft
Für Microsoft gibt es kein Abrücken von den aktuellen offiziellen Systemanforderungen von Windows 11. In einem Blog-Eintrag erklärte das Unternehmen erneut, dass sich an der Voraussetzung von TPM 2.0 nichts ändern wird. Allein schon der Titel des Blog-Posts macht deutlich, dass Microsoft in TPM 2.0 eine "Notwendigkeit für ein sicheres und zukunftssicheres Windows 11" sieht.TPM 2.0 spiele eine kritische Rolle dabei, den Identitäts- und Datenschutz auf Windows-Geräten zu verbessern und die Systemintegrität zu bewahren, erklärt Steven Hosking, Senior Product Manager bei Microsoft, in dem Blog. Nur mit TPM 2.0 sei Windows 11 zukunftssicher, auch weil so der Schutz persönlicher Daten gewährleistet werden könne, während mehr KI-Fähigkeiten in die physische, Cloud- und Server-Architektur Einzug halten, so Hosking weiter.
Nicht verhandelbarer Standards
Die Trusted Platform Module 2.0 Architektur sei von Microsoft als ein "nicht verhandelbarer Standard für die Zukunft von Windows" implementiert worden, sodass es keinen Weg zurück im Hinblick auf die Systemanforderungen gebe. Als Begründung verwies Hosking darauf, dass man TPM in Verbindung mit neuen Sicherheitsfunktionen wie Credential Guard und Windows Hello for Business sowie BitLocker in Windows 11 integriert habe.Nur durch TPM-2.0-Unterstützung sei zudem der Secure Boot Support gesichert, wodurch der Startvorgang von Windows vor unerlaubtem Zugriff geschützt wird. Microsoft erteilt somit einem eventuellen "Downgrade" der Systemanforderungen für Windows 11 eine eindeutige Absage. Mancher Beobachter dürfte sich ein Einlenken des Softwarekonzerns gewünscht haben, da mit dem Support-Ende von Windows 10 im Oktober 2025 früher oder später ein Upgrade auf Windows 11 nötig wird.
Microsoft verlangt bei Windows 11 allerdings ohnehin nicht nur Unterstützung für TPM 2.0. Zusätzlich wird auch Unterstützung für neue Sicherheitsmaßnahmen rund um Virtualisierung vorausgesetzt, weshalb letztlich nur CPUs unterstützt werden, die ab 2018 auf den Markt gekommen sind. Microsoft hat kürzlich allerdings sogar selbst eine Anleitung veröffentlicht, wie man Windows 11 auf nicht unterstützter Hardware installiert. Spätestens mithilfe von Tools von Drittanbietern lassen sich die Hardware-Anforderungen noch umschiffen, sodass auch weiterhin eine Installation von Windows 11 auf älteren PCs möglich ist.
Zusammenfassung
- Microsoft hält an hohen Systemanforderungen für Windows 11 fest
- TPM 2.0 wird als unverhandelbare Voraussetzung bezeichnet
- Begründung: Verbesserung von Identitäts- und Datenschutz
- TPM 2.0 ermöglicht Integration neuer Sicherheitsfunktionen
- Secure Boot Support wird durch TPM-2.0-Unterstützung gesichert
- Kein Einlenken trotz Support-Ende von Windows 10 im Oktober 2025
- Installation auf älteren PCs mit Drittanbieter-Tools noch möglich
Siehe auch:
- Tiny11 Builder: Mini-Windows 11 ohne TPM ab jetzt für alle Versionen
- Windows 11 bekommt speziellen Troubleshooter für TPM-Probleme
- Microsoft arbeitet an TPM-ähnlichen Sicherheitsfunktionen für Windows
- Nächster Windows 11-Bug: Defender erkennt TPM 2.0 nicht länger
- TPM 2.0: Sicherheitslücken in Referenzimplementierung gefunden
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