Windows 11 bekommt speziellen Troubleshooter für TPM-Probleme

Bei Windows 11 hat Microsoft eine von Anfang an umstrittene Entscheidung getroffen, denn die Redmonder wollten die Anwender zum Sicherheitsfeature Trusted Platform Module (TPM) zwingen. Doch seit Beginn gibt es Ärger, nun kommt aber eine integrierte Problembehandlung.
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Von Anfang an Ärger mit TPM 2.0

Microsoft hat vor Kurzem Build 25905 im Canary Channel veröffentlicht, das ist der "experimentellste" Kanal des Windows-Insider-Programms des Redmonder Konzerns. Diese Version bringt mit den lange erwarteten 3D-Emojis nicht nur eine optische Auffrischung mit, sondern mit dem TPM-Troubleshooter ein wichtiges und hoffentlich gut funktionierendes Feature.

Denn wie der Windows-Kenner und -Experte @PhantomOfEarth alias PhantomOcean3 auf Twitter schreibt (via Neowin), ist die neue Problembehandlung in der Windows-Sicherheits-App verfügbar: "(Sie) aktiviert standardmäßig die Datenschutzfunktionen 'Unerwartete Nutzung' und Reparaturinstallationen über Windows Update", schreibt PhantomOcean3 dazu.


Der Troubleshooter erlaubt, wie man es angesichts des Namens unschwer schlussfolgern kann, das Erkennen und automatische Beheben von TPM-Problemen - und davon hat es seit der Einführung dieses Features ja diverse gegeben.

Ob eine integrierte Problembehandlung TPM 2.0 zu einer größeren Popularität verhelfen kann, ist fraglich. Denn anfangs wollte Microsoft die Nutzer dazu zwingen, mittlerweile lässt sich Windows 11 auch ohne TPM nutzen - Microsoft hat seinen anfangs strengen Zwang massiv aufgeweicht.

Dazu kommt, dass TPM nicht den Schutz bietet, den Microsoft verspricht bzw. sich davon erhofft. So wurden Anfang Mai Fehler in der Spezifikation der TPM 2.0-Referenzimplementierung entdeckt bzw. aufgedeckt, die einige Sicherheitsmodule angreifbar machen. Es ist deshalb nicht überraschend, dass Microsoft an einer hauseigenen Alternative mit "TPM-ähnlichen" Features arbeitet.

Zusammenfassung
  • Microsoft bringt mit Windows 11 Build 25905 3D-Emoji & TPM-Troubleshooter.
  • TPM-Troubleshooter ermöglicht das Erkennen & Beheben von TPM-Problemen.
  • Microsoft ließ Nutzer zunächst zur Nutzung von TPM zwingen, hat aber nachgegeben.
  • TPM bietet nicht den von Microsoft versprochenen Schutz.
  • Microsoft entwickelt eine TPM-ähnliche Alternative.

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