Highlight
Support-Ende: 0patch verlängert Windows-10-Lebensdauer bis 2030
Im Oktober 2025 endet der Support für Windows 10 und damit auch die Verteilung von Sicherheitspatches. Es sei denn, man greift zum Geldbeutel: Neben Microsoft wird auch 0patch das beliebte Betriebssystem weitere fünf Jahre mit Updates bzw. Mikropatches versorgen.
Aufgrund der großen Beliebtheit des Betriebssystems werden die Redmonder die Nutzerinnen und Nutzer von Windows 10 aber nicht gänzlich im Regen stehen lassen. Microsoft selbst wird die sogenannten Extended Security Updates (ESU) erstmals auch für Privatkunden anbieten und diese somit weiterhin auf monatlicher Basis mit Sicherheitspatches versorgen.
Dafür werden private Nutzer allerdings zur Kasse gebeten, wobei die Preise bisher nicht feststehen. Unternehmen müssen für jeden Computer 427 US-Dollar für den Gesamtzeitraum von drei Jahren einplanen, Bildungseinrichtungen hingegen nur 7 US-Dollar. Privatkunden werden irgendwo dazwischen landen.
"Diese Patches sind klein, in der Regel nur ein paar CPU-Befehle (daher der Name), und werden auf laufende Prozesse im Speicher angewendet, ohne ein einziges Byte der Original-Binärdateien von Microsoft zu verändern", schreibt 0patch in seinem jüngsten Blog-Beitrag. Ein weiterer Vorteil: Nach dem Einspielen der virtuellen Patches, die sich vorrangig auf kritische Sicherheitslücken nach dem 14. Oktober 2025 konzentrieren, ist kein Neustart des Systems erforderlich.
Weiterhin verspricht 0patch die folgenden Lösungen abseits klassischer inoffizieller Sicherheitspatches:
Siehe auch:
Kein Support-Ende für zahlende Kundschaft
Wer nicht auf Windows 11 umsteigen will oder kann, weil die Systemanforderungen zu hoch sind, geht mit Windows 10 ab Oktober 2025 theoretisch ein gewisses Sicherheitsrisiko ein. Denn im Herbst des kommenden Jahres wird Microsoft die letzten kostenlosen Sicherheitsupdates veröffentlichen - das Supportende wird eingeleitet.Aufgrund der großen Beliebtheit des Betriebssystems werden die Redmonder die Nutzerinnen und Nutzer von Windows 10 aber nicht gänzlich im Regen stehen lassen. Microsoft selbst wird die sogenannten Extended Security Updates (ESU) erstmals auch für Privatkunden anbieten und diese somit weiterhin auf monatlicher Basis mit Sicherheitspatches versorgen.
Dafür werden private Nutzer allerdings zur Kasse gebeten, wobei die Preise bisher nicht feststehen. Unternehmen müssen für jeden Computer 427 US-Dollar für den Gesamtzeitraum von drei Jahren einplanen, Bildungseinrichtungen hingegen nur 7 US-Dollar. Privatkunden werden irgendwo dazwischen landen.
Mikropatches halten Windows 10 am Laufen
Nun klinkt sich auch das Unternehmen 0patch in das Thema rund um die Support-Verlängerung für Windows 10 ein. Bekannt für seine Mikropatches für Windows 7, Server 2008 und Microsoft Office-Produkte, wird man diese für einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren auch für Windows 10 anbieten. Schon jetzt werden diese für älteren Windows-10-Versionen abseits der aktuellen Version 22H2 angeboten."Diese Patches sind klein, in der Regel nur ein paar CPU-Befehle (daher der Name), und werden auf laufende Prozesse im Speicher angewendet, ohne ein einziges Byte der Original-Binärdateien von Microsoft zu verändern", schreibt 0patch in seinem jüngsten Blog-Beitrag. Ein weiterer Vorteil: Nach dem Einspielen der virtuellen Patches, die sich vorrangig auf kritische Sicherheitslücken nach dem 14. Oktober 2025 konzentrieren, ist kein Neustart des Systems erforderlich.
Weiterhin verspricht 0patch die folgenden Lösungen abseits klassischer inoffizieller Sicherheitspatches:
- "0day"-Patches: Patches für Sicherheitslücken, die bekannt geworden sind und möglicherweise bereits ausgenutzt werden, für die aber noch keine offiziellen Hersteller-Patches verfügbar sind.
- "Wontfix"-Patches: Patches für Sicherheitslücken, die der Hersteller aus irgendeinem Grund nicht beheben will. Die meisten dieser Patches fallen derzeit in die Kategorie "Erzwungene NTLM-Authentifizierung".
- Patches für Nicht-Microsoft-Produkte: Die meisten Patches beziehen sich auf den Code von Microsoft, aber gelegentlich muss auch eine Sicherheitslücke in einem Nicht-Microsoft-Produkt gepatcht werden, wenn eine anfällige Version weitverbreitet ist oder der Hersteller nicht rechtzeitig einen Patch bereitstellt.
Windows 10: 0patch-Updates sind kostenpflichtig
Ähnlich wie Microsoft wird auch 0patch seine Windows-10-Updates nicht kostenlos anbieten. Das Unternehmen setzt auf zwei kostenpflichtige Pakete: 0patch Pro für kleine Unternehmen und Privatpersonen im Abonnement für 24,95 Euro pro Jahr und 0patch Enterprise für mittlere und große Unternehmen zum Preis von 34,95 Euro pro Jahr. Die Preise gelten jeweils für einen Computer.
Zusammenfassung
- Support für Windows 10 endet im Oktober 2025
- Microsoft bietet kostenpflichtige Extended Security Updates (ESU) an
- 0patch verlängert Support mit "Mikropatches" für mindestens fünf Jahre
- Mikropatches verändern keine Original-Binärdateien und erfordern keinen Neustart
- 0patch bietet auch "0day"- und "Wontfix"-Patches
- 0patch Pro kostet ca. 25 Euro pro Jahr/Rechner für kleine Unternehmen und Privatpersonen
- 0patch Enterprise kostet ca. 35 Euro pro Jahr für mittlere und große Unternehmen
Siehe auch:
- Intel-Treiber starten jetzt Windows 11 v24H2 und WiFi 7-Support
- Beta-Kanal für Windows 10: Neue Features kurz vor Support-Ende
- "Mach den Wechsel": So wirbt Microsoft zum Windows 10 Support-Ende
- Windows 10 21H2-Support für die nächsten Editionen endet in Kürze
- Office 2016 & 2019 End of Support: Microsoft teilt Termine mit
Thema:
Windows 10 im Preisvergleich:
Beliebte Windows 10 Downloads
Windows 10 Videos
- Xgimi Halo+ New: Beamer bringt nach Update Netflix-Support mit
- Windows 10: Nervige Werbung für Microsoft-Dienste abschalten
- Xgimi Halo+: Toller Mobile-Beamer wurde noch weiter entwickelt
- Windows 10: So kann man blockierte Dateien mit Bordmitteln löschen
- Der schnelle Überblick: So gibt's das Windows 10 Mai 2021 Update
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Beliebte Windows 10 FAQ Einträge
Beliebt im Preisvergleich
- Windows & Sonstige:
Neue Nachrichten
- Claude 5 betreibt Verkaufsautomaten und lügt, trickst und manipuliert
- EU-Regeln: Logitech bietet Mäuse künftig mit Wechsel-Akkus an
- Samsung fährt erneut Rekordgewinne aus der Speicherkrise ein
- Xbox wird teurer: Microsoft macht trotzdem Minus bei jedem Gerät
- USA verbieten ausländische Roboter und damit auch Staubsauger
- Steam Deck: Linux-Patch für CPUs sorgt für deutlich flüssigeres Spielen
- Microsoft-CEO verrät: Neue "Super-App" kommt noch in diesem Jahr
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Neues aus der Selfhosting-Community:
d-hubs - Gestern 12:39 Uhr -
Die Device Database von Home Assistant ist jetzt verfügbar:
d-hubs - Vorgestern 00:27 Uhr -
die FreeCAD Version 1.1.3 ist da
d-hubs - 26.07. 23:19 Uhr -
LibreOffice 26.2.5 ist ein Wartungsupdate
d-hubs - 24.07. 15:16 Uhr -
aus der Reihe wichtige Tools für die Werkzeugkiste
d-hubs - 22.07. 19:57 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen