Gemini 4 Argon startet: Googles neues Modell punktet mit Bestwerten
Code umschreiben, Schwachstellen patchen und Ressourcen optimieren: Google präsentiert mit Gemini 4 Argon ein neues KI-Modell für Entwickler. Das System generiert bis zu eine Million Output-Token und richtet sich gezielt an Unternehmen.
Eine zentrale Neuerung ist das erweiterte Output-Limit. Gemini 4 Argon kann bis zu eine Million Output-Token generieren. Das stellt eine deutliche Steigerung gegenüber dem Limit von 64.000 Token der Vorgängerversionen dar. Dadurch kann das Modell umfangreichere Aufgaben in einem einzigen Durchlauf bewältigen.
Die Benchmarks in Übersicht im Vergleich zur Konkurrenz
Wie das Unternehmen in einem Blogbeitrag schreibt, setzen Tausende Mitarbeiter das System bereits ein. Interne Entwickler migrierten mithilfe der KI-Agenten Hunderttausende Zeilen von C/C++-Codebasen in Rust. Das Modell optimierte zudem die Ressourcennutzung in Rechenzentren, wodurch voraussichtlich mehr als 300 TiB Arbeitsspeicher frei werden sollen.
Die Architektur wurde zudem für die defensive Cybersicherheit trainiert. Das System soll kritische Software-Schwachstellen autonom finden, validieren und patchen. In Benchmark-Tests wie DeepSWE v1.1 für praxisnahe Programmieraufgaben erzielt das Modell einen Wert von 77,9 Prozent, deutlich mehr als die wichtigsten Konkurrenten. Auch bei der visuellen Analyse von Diagrammen oder langen Videos verzeichnet das Unternehmen (eigenen Angaben nach) Bestwerte.
Zusätzlich wurde die Widerstandsfähigkeit gegen indirekte Prompt-Injections gestärkt. Dabei versuchen Angreifer, das Verhalten einer KI durch versteckte Anweisungen zu manipulieren. Durch automatisiertes Red-Teaming und ein spezielles Training blockiert Gemini 4 Argon derartige Versuche effektiver als frühere Versionen.
Für zwischengespeicherte Input-Token gewährt der Anbieter einen Rabatt von 95 Prozent. Nach Ablauf der Einführungsphase steigen die Kosten auf 4 Dollar (etwa 4 Euro) für Input-Token sowie 20 Dollar (etwa 18 Euro) für die Generierung von einer Million Output-Token.
Was haltet ihr von Googles Fokus auf Entwickler und Cybersicherheit? Nutzt ihr KI bereits für das Schreiben von Code? Teilt eure Erfahrungen in den Kommentaren!
Siehe auch:
Neues KI-Modell für Entwickler
Google hat das KI-Modell Gemini 4 Argon vorgestellt: Das System richtet sich an Unternehmen und soll komplexe Workflows in der Softwareentwicklung, der Cybersicherheit sowie im Finanzwesen und Rechtswesen übernehmen. Die Technologie soll logische Schlussfolgerungen über lange Zeiträume aufrechterhalten.Eine zentrale Neuerung ist das erweiterte Output-Limit. Gemini 4 Argon kann bis zu eine Million Output-Token generieren. Das stellt eine deutliche Steigerung gegenüber dem Limit von 64.000 Token der Vorgängerversionen dar. Dadurch kann das Modell umfangreichere Aufgaben in einem einzigen Durchlauf bewältigen.
Die Benchmarks in Übersicht im Vergleich zur Konkurrenz
Wie das Unternehmen in einem Blogbeitrag schreibt, setzen Tausende Mitarbeiter das System bereits ein. Interne Entwickler migrierten mithilfe der KI-Agenten Hunderttausende Zeilen von C/C++-Codebasen in Rust. Das Modell optimierte zudem die Ressourcennutzung in Rechenzentren, wodurch voraussichtlich mehr als 300 TiB Arbeitsspeicher frei werden sollen.
Die Architektur wurde zudem für die defensive Cybersicherheit trainiert. Das System soll kritische Software-Schwachstellen autonom finden, validieren und patchen. In Benchmark-Tests wie DeepSWE v1.1 für praxisnahe Programmieraufgaben erzielt das Modell einen Wert von 77,9 Prozent, deutlich mehr als die wichtigsten Konkurrenten. Auch bei der visuellen Analyse von Diagrammen oder langen Videos verzeichnet das Unternehmen (eigenen Angaben nach) Bestwerte.
Schutz vor Missbrauch
Das Modell schneidet nicht in allen Kategorien am besten ab. Bei einigen wissenschaftlichen Evaluierungen sowie bestimmten Terminal-Anwendungen liegt Gemini 4 Argon hinter vergleichbaren Konkurrenzprodukten. Damit das Modell bei einer Aufgabe nicht über die Absichten der Nutzer hinausgeht, überwachen Systeme den Gedankengang und die Aktionen der KI. Versucht das Modell, seine Vorgaben zu umgehen, bricht das System die Ausführung ab.Zusätzlich wurde die Widerstandsfähigkeit gegen indirekte Prompt-Injections gestärkt. Dabei versuchen Angreifer, das Verhalten einer KI durch versteckte Anweisungen zu manipulieren. Durch automatisiertes Red-Teaming und ein spezielles Training blockiert Gemini 4 Argon derartige Versuche effektiver als frühere Versionen.
Verfügbarkeit und Preise
Sofort allgemein verfügbar ist Gemini 4 nicht, denn zunächst erhalten ausgewählte Sicherheitspartner über das Fairwind Program Zugriff. Eine breitere Veröffentlichung für Entwickler und Abonnenten von Google AI Ultra soll aber schnellstmöglich erfolgen. Der Einführungspreis für die Programmierschnittstelle beträgt 2 Dollar (etwa 2 Euro) pro einer Million Input-Token und 10 Dollar (etwa 9 Euro) für Output-Token.Für zwischengespeicherte Input-Token gewährt der Anbieter einen Rabatt von 95 Prozent. Nach Ablauf der Einführungsphase steigen die Kosten auf 4 Dollar (etwa 4 Euro) für Input-Token sowie 20 Dollar (etwa 18 Euro) für die Generierung von einer Million Output-Token.
Was haltet ihr von Googles Fokus auf Entwickler und Cybersicherheit? Nutzt ihr KI bereits für das Schreiben von Code? Teilt eure Erfahrungen in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Google stellt mit Gemini 4 Argon ein neues KI-Modell für Betriebe vor
- Das System generiert mit bis zu einer Million Output-Token deutlich mehr
- Interne Entwickler nutzten die KI bereits für Code-Migrationen nach Rust
- Die Architektur spürt Sicherheitslücken selbstständig auf und behebt sie
- Spezielle Schutzmechanismen verhindern das Umgehen von internen Vorgaben
- Partner erhalten zuerst Zugang, bevor eine breitere Freigabe ansteht
Siehe auch:
- Gemini 4 Pro: Geleakte Benchmarks deuten auf Spitzenleistung hin
- Gemini 3.8 Live: Neues Google-Modell denkt und spricht simultan
- Gemini 3.8 Flash: Google bringt neue KI-Modelle für Entwickler
- Google Home: Großes Update für Gemini, Spotify und Türschlösser
- Gemini knackt Meilenstein: Eine Milliarde Nutzer für die Google-KI
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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- Pixel 11 Pro im Test: Google-Smartphone ist kein großer Sprung
- Super Bowl 2026: Google richtet mit Gemini ein neues Zuhause ein
- Google wirbt zum Super Bowl mit einer rührenden Vater-KI-Geschichte
- Google zeigt beim Super Bowl, wie KI Blinden beim Fotografieren hilft
- Künstliche Intelligenz: Roboter kommen zu Wort
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