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Immer mehr greifen zu Piraterie, weil ihnen Streaming "zu teuer" ist
Es wird sicherlich kaum jemanden, der sich etwas mit dem Thema Piraterie auseinandersetzt, überraschen, dass Streaming immer mehr an Attraktivität verliert. Das liegt an der Fragmentierung und auch den immer weiter steigenden Preisen, stellt nun eine weitere Studie fest.
Das belegen mittlerweile auch zahlreiche Studien, wie TorrentFreak berichtet, wird die Situation allerdings immer dramatischer bzw. verschlechtert sich aus Sicht der Streaming-Anbieter. Laut einer neuen Umfrage aus den USA gaben, die Cordcutting durchgeführt hat, gab rund ein Drittel an, dass sie im vergangenen Jahr mindestens einmal zu Piraterie gegriffen haben.
Die Altersverteilung ist nicht überraschend, denn unter Befragten, die zur Generation Z, also etwa zwischen 1997 und 2012 zur Welt gekommen sind, gaben rund Dreiviertel an, dass sie illegal Inhalte laden - bei Babyboomern waren es nur 28 Prozent.
Zwar müssen solche Umfragen stets mit einer gewissen Vorsicht betrachtet werden, es ist aber dennoch klar, dass sich die meisten erschwinglicheres Streaming wünschen: Denn fast 75 Prozent der Piraten geben an, dass sie legale Dienste nutzen würden, wenn sie billiger wären.
Siehe auch:
Piraterie ist wieder angesagt
Immer mehr Streaming-Dienste, die immer mehr kosten: So lässt sich derzeit die Situation des Mediengeschäfts wohl am besten zusammenfassen. Denn obwohl man das als mehr Auswahl bezeichnen kann, so lässt sich das auch mit "zu viel des Guten" umschreiben. Denn Konkurrenz belebt das Geschäft und das trifft auch hier sicherlich zu, doch gleichzeitig kann und muss man auch sagen, dass die guten Exklusiv-Inhalte mittlerweile breit verstreut sind - und das treibt Nutzer wieder zur Piraterie.Das belegen mittlerweile auch zahlreiche Studien, wie TorrentFreak berichtet, wird die Situation allerdings immer dramatischer bzw. verschlechtert sich aus Sicht der Streaming-Anbieter. Laut einer neuen Umfrage aus den USA gaben, die Cordcutting durchgeführt hat, gab rund ein Drittel an, dass sie im vergangenen Jahr mindestens einmal zu Piraterie gegriffen haben.
Die Altersverteilung ist nicht überraschend, denn unter Befragten, die zur Generation Z, also etwa zwischen 1997 und 2012 zur Welt gekommen sind, gaben rund Dreiviertel an, dass sie illegal Inhalte laden - bei Babyboomern waren es nur 28 Prozent.
"Zu teuer"
Interessant wird es bei den Gründen, warum zu illegalen Downloads oder Streams gegriffen wird: 36 Prozent gaben an, dass sie sich nur für eine bestimmte Sendung oder einen Film interessiert hätten, das ihnen aber kein volles Abonnement wert war. Auch die zweitplatzierte Begründung hängt mit den Kosten zusammen, denn 35 Prozent der Befragten meinten, dass Abo-Dienste generell zu teuer seien. Ebenfalls 35 Prozent gaben an, dass ein bestimmter Inhalt in meiner Region nicht über offizielle Kanäle verfügbar war. Jeweils 17 Prozent störten sich an Werbung oder wollten nicht warten, bis ein bestimmter Inhalt offiziell veröffentlicht worden ist.Zwar müssen solche Umfragen stets mit einer gewissen Vorsicht betrachtet werden, es ist aber dennoch klar, dass sich die meisten erschwinglicheres Streaming wünschen: Denn fast 75 Prozent der Piraten geben an, dass sie legale Dienste nutzen würden, wenn sie billiger wären.
Zusammenfassung
- Streaming verliert aufgrund von Fragmentierung und Preisen an Attraktivität
- Zahl der Streaming-Dienste steigt und mit ihnen die Kosten
- Inhalte sind über verschiedene Dienste verteilt, was Piraterie fördert
- Generation Z neigt am stärksten zu Piraterie, Babyboomer deutlich weniger
- Hauptgründe für Piraterie sind hohe Kosten und mangelnde Verfügbarkeit
- Viele würden legale Dienste bevorzugen, wenn diese günstiger wären
Siehe auch:
- Filmindustrie startet neuen Großangriff auf Piraterie-Webseiten
- "Piraterie in kolossalem Ausmaß": Nintendo verklagt Switch-Emulator
- Netflix: Piraterie wird immer größer und schwerer zu bekämpfen
- Streaming sollte Piraterie besiegen - erreicht wurde das Gegenteil
- Piraterie: Diese Serien führten die Charts 2023 an - Netflix nicht dabei
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