Netflix: Piraterie wird immer größer und schwerer zu bekämpfen
Netflix ist der beliebteste Streamingdienst der Welt, das Unternehmen ist damit auch eines der wichtigsten Werkzeuge im Kampf gegen die Piraterie. Die Fragmentierung dieses Geschäfts macht diesen Kampf aber immer schwieriger - sagt im Wesentlichen Netflix selbst.
Das ist aber wieder vorbei: Denn Netflix ist zwar nach wie der größte Streamingdienst, mittlerweile gibt es aber zahlreiche Konkurrenten, die ein Stück vom Kuchen abhaben wollen. Entsprechend fragmentiert ist der Markt und auch die exklusiven Inhalte sind verstreut. Das bedeutet letztlich, dass die Video-Piraterie wieder stark zunimmt.
Und so verwundert es nicht, dass Netflix in seinem aktuellsten "10-K"-Finanzbericht Piraterie gleich mehrfach als "Konkurrenten" erwähnt und bezeichnet. Wie TorrentFreak berichtet, informiert Netflix darin seine Anleger über wichtige Geschäftsaspekte und dazu zählt nun wieder verstärkt die Piraterie.
"Zu den verschiedenen Wirtschaftsmodellen, die diesen Kanälen zugrunde liegen, gehören Abonnement-, Transaktions-, werbegestützte und pirateriebasierte Modelle. Alle diese Modelle haben das Potenzial, bedeutende Segmente des Unterhaltungsvideomarktes zu erobern", schreibt Netflix über seine wichtigsten Konkurrenten.
Das ist nicht ungewöhnlich und dürfte auch kaum jemanden überraschen, dennoch betont Netflix aktuell immer häufiger, warum illegale Downloads so eine Bedrohung sind: "Die Piraterie droht auch unser Geschäft zu schädigen, da ihr grundlegendes Angebot an die Verbraucher so überzeugend und schwer zu konkurrieren ist: praktisch alle Inhalte kostenlos."
Ähnliche Aufrufe sind in der letzten Zeit bei gleich mehreren Medienunternehmen aufgetaucht, was darauf schließen lässt, dass sie sowie deren genauer Wortlaut auf Empfehlungen und Vorlagen von Anti-Piraterie-Organisationen basieren.
Siehe auch:
Netflix: Einst Hoffnung, heute ein Dienst unter vielen
Vielleicht nicht alles, aber doch vieles an einer Stelle: Das war vor allem anfangs das Versprechen bzw. die Hoffnung von Film- und Serienfans bei Netflix. Denn zu einem Teil machte der Streamingdienst Piraterie überflüssig: Wozu mühsam und mit Risiko Inhalte aus dem Netz herunterladen, wenn man genauso gut für eine verhältnismäßig geringere Monatsgebühr (fast) alles, was man braucht, an zentraler Stelle bekommen kann?Das ist aber wieder vorbei: Denn Netflix ist zwar nach wie der größte Streamingdienst, mittlerweile gibt es aber zahlreiche Konkurrenten, die ein Stück vom Kuchen abhaben wollen. Entsprechend fragmentiert ist der Markt und auch die exklusiven Inhalte sind verstreut. Das bedeutet letztlich, dass die Video-Piraterie wieder stark zunimmt.
Und so verwundert es nicht, dass Netflix in seinem aktuellsten "10-K"-Finanzbericht Piraterie gleich mehrfach als "Konkurrenten" erwähnt und bezeichnet. Wie TorrentFreak berichtet, informiert Netflix darin seine Anleger über wichtige Geschäftsaspekte und dazu zählt nun wieder verstärkt die Piraterie.
"Zu den verschiedenen Wirtschaftsmodellen, die diesen Kanälen zugrunde liegen, gehören Abonnement-, Transaktions-, werbegestützte und pirateriebasierte Modelle. Alle diese Modelle haben das Potenzial, bedeutende Segmente des Unterhaltungsvideomarktes zu erobern", schreibt Netflix über seine wichtigsten Konkurrenten.
Das ist nicht ungewöhnlich und dürfte auch kaum jemanden überraschen, dennoch betont Netflix aktuell immer häufiger, warum illegale Downloads so eine Bedrohung sind: "Die Piraterie droht auch unser Geschäft zu schädigen, da ihr grundlegendes Angebot an die Verbraucher so überzeugend und schwer zu konkurrieren ist: praktisch alle Inhalte kostenlos."
Ähnliche Aufrufe sind in der letzten Zeit bei gleich mehreren Medienunternehmen aufgetaucht, was darauf schließen lässt, dass sie sowie deren genauer Wortlaut auf Empfehlungen und Vorlagen von Anti-Piraterie-Organisationen basieren.
Zusammenfassung
- Netflix kämpft mit Marktfragmentierung
- Anfangs ersetzte Netflix teilweise Piraterie
- Konkurrenz führt zu verstärkter Video-Piraterie
- Netflix nennt Piraterie im Finanzbericht als Konkurrent
- Piraterie-Modelle bedrohen Unterhaltungsmarkt
- Netflix betont Gefahr durch illegale Downloads
- Medienunternehmen folgen Anti-Piraterie-Empfehlungen
Siehe auch:
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