Microsoft begräbt Blizzards China-Kriegsbeil:
Rückkehr für WoW & Co.
Vor gut einem Jahr kam es in China zu einer Scheidung: Denn nach einem Streit mit dem lokalen Partner NetEase hat Blizzard alle seine Spiele aus diesem Markt zurückgezogen. Dabei ging es ums Geld, doch unter neuer Microsoft-Führung fand man wieder zueinander.
Denn Microsoft hat sich - etwas überraschend - mit dem (ehemaligen) Blizzard-Partner geeinigt. Mit NetEase haben sich die Macher von WoW und Co. Anfang 2023 überworfen. Daraufhin zog sich das US-Unternehmen komplett aus China zurück. Vor Ort waren Ärger und Wut groß: Mitarbeiter von NetEase, das 14 Jahre lang für die Spiele von Blizzard in China verantwortlich war, zerstörten etwa in einer aufsehenerregenden Aktion eine WoW-Statue.
Doch nun hat man das Kriegsbeil begraben, wenngleich dafür die Übernahme durch Microsoft erforderlich war. Denn laut der Nachrichtenagentur Reuters haben der Redmonder Konzern und NetEase bekannt gegeben, dass beliebte Spiele wie World of Warcraft nach China zurückkehren werden.
"Wir bei Blizzard freuen uns sehr, unsere Partnerschaft mit NetEase wieder aufzunehmen und gemeinsam, mit großer Wertschätzung für die Zusammenarbeit unserer Teams, den Spielern in China legendäre Spielerlebnisse zu bieten", sagte Blizzard Entertainment President Johanna Faries. Die neue Vereinbarung hat neben WoW noch Spiele wie Warcraft, Overwatch, Diablo, StarCraft und Hearthstone zum Inhalt.
Der neue Deal ist übrigens keine Einbahnstraße, denn Microsoft beabsichtigt sich anzusehen, ob man auch NetEase-Spiele in den Westen bzw. auf die Xbox bringen kann. Dazu zählt das in China immens populäre MMORPG Westward Journey.
Xbox Game Pass Spiele-Flatrate ab mtl. 9,99 Euro
Siehe auch:
Blizzard kehrt nach China zurück
Die Übernahme von Activision Blizzard ist mittlerweile seit Monaten unter Dach und Fach und Microsoft integriert die Spiele des bekannten Publishers auch schon in den Game Pass, seit Kurzem ist der Hit Diablo 4 über das Spiele-Abo erhältlich. Microsoft macht ebenso in anderen Bereichen sein eigenes Ding und das bedeutet auch für chinesische Spieler eine gute Nachricht.Denn Microsoft hat sich - etwas überraschend - mit dem (ehemaligen) Blizzard-Partner geeinigt. Mit NetEase haben sich die Macher von WoW und Co. Anfang 2023 überworfen. Daraufhin zog sich das US-Unternehmen komplett aus China zurück. Vor Ort waren Ärger und Wut groß: Mitarbeiter von NetEase, das 14 Jahre lang für die Spiele von Blizzard in China verantwortlich war, zerstörten etwa in einer aufsehenerregenden Aktion eine WoW-Statue.
Doch nun hat man das Kriegsbeil begraben, wenngleich dafür die Übernahme durch Microsoft erforderlich war. Denn laut der Nachrichtenagentur Reuters haben der Redmonder Konzern und NetEase bekannt gegeben, dass beliebte Spiele wie World of Warcraft nach China zurückkehren werden.
"Wir bei Blizzard freuen uns sehr, unsere Partnerschaft mit NetEase wieder aufzunehmen und gemeinsam, mit großer Wertschätzung für die Zusammenarbeit unserer Teams, den Spielern in China legendäre Spielerlebnisse zu bieten", sagte Blizzard Entertainment President Johanna Faries. Die neue Vereinbarung hat neben WoW noch Spiele wie Warcraft, Overwatch, Diablo, StarCraft und Hearthstone zum Inhalt.
Der neue Deal ist übrigens keine Einbahnstraße, denn Microsoft beabsichtigt sich anzusehen, ob man auch NetEase-Spiele in den Westen bzw. auf die Xbox bringen kann. Dazu zählt das in China immens populäre MMORPG Westward Journey.
Xbox Game Pass Spiele-Flatrate ab mtl. 9,99 Euro
Zusammenfassung
- Blizzard zog nach Streit Spiele aus China zurück
- Microsoft übernahm Blizzard und fand zu NetEase zurück
- NetEase zerstörte WoW-Statue nach Blizzard-Rückzug
- Beliebte Spiele wie WoW kehren nach China zurück
- Microsoft prüft Einführung von NetEase-Spielen
Siehe auch:
- Activision Blizzard-Entlassungen: FTC schießt in Richtung Microsoft
- Microsoft streicht weitere 1.900 Stellen bei Xbox und Activision Blizzard
- Diablo 4: Blizzard stellt Season 3 vor - das bietet 'Saison des Konstrukts'
- Diablo 4: Nvidia und Blizzard kündigen offiziell Raytracing-Support an
- Activision Blizzard-Entwickler schimpfen über Ex-Chef Bobby Kotick
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