Blizzard bringt erstmals tote Charaktere im Hardcore-WoW zurück
Blizzard bleibt erstmals nicht hart: In der Hardcore-Variante von World of Warcraft Classic kann es jetzt vorkommen, dass ein bereits gestorbener Charakter doch noch einmal zurückkehrt - zumindest, wenn sein Ende auf äußere Faktoren zurückzuführen ist.
Nun hat das Unternehmen seine Haltung aber geändert. Der Grund: Eine Serie beispielloser DDOS-Angriffe, die gezielt darauf abzielten, das Spielerlebnis massiv zu stören. Blizzard erklärte, dass es jetzt in Einzelfällen möglich sei, Hardcore-Charaktere wiederzubeleben. Dies gelte jedoch nur, wenn die Tode im Rahmen eines "massiven Ereignisses" erfolgten, das die "Integrität des Spiels" beeinträchtigte.
Die Hardcore-Variante hat insbesondere Streamer und Content-Creators angezogen, die den Nervenkitzel des dauerhaften Todes für ihr Publikum inszenieren. Eine der bekanntesten Gruppen dieser Szene ist die Gilde OnlyFangs, die sich dem Prinzip verschrieben hat, dass "jede Entscheidung zählt und ein Fehler das Ende bedeuten kann".
In den vergangenen Wochen wurden viele Charaktere der OnlyFangs-Gilde Opfer der DDOS-Angriffe. Diese Attacken betrafen nicht nur World of Warcraft, sondern auch andere Battle.net-Dienste. Auffällig war dabei die zeitliche Abstimmung: Die Angriffe ereigneten sich vorwiegend während großer, live übertragener Raids der Gilde.
Sodapoppin hielt eine Rückgängigmachung der Tode oder effektive DDOS-Abwehrmaßnahmen für unwahrscheinlich. Doch Blizzard hat nun genau das getan: Die neue Regelung erlaubt es den Entwicklern, Charaktere zurückzubringen, wenn sie durch "böswillige Angriffe Dritter" umkamen. Laut WoW Classic-Produktionsleiter Clay Stone will Blizzard seine Server außerdem langfristig widerstandsfähiger machen und in Zukunft schneller auf derartige Attacken reagieren. "Wir glauben, dass die Schwere und die Folgen von DDOS-Angriffen eine gesonderte Reaktion erfordern", erklärte Stone in einer offiziellen Mitteilung.
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Tod durch äußere Ursachen
Eigentlich hebt sich die Hardcore-Variante des Spiels von anderen MMORPGs durch eine strenge Regel ab: Stirbt ein Charakter, bleibt er dauerhaft tot. Blizzard hat diese Regel bisher strikt durchgesetzt und unter keinen Umständen Wiederbelebungen erlaubt - selbst wenn der Tod durch Serverprobleme oder Spielfehler verursacht wurde.Nun hat das Unternehmen seine Haltung aber geändert. Der Grund: Eine Serie beispielloser DDOS-Angriffe, die gezielt darauf abzielten, das Spielerlebnis massiv zu stören. Blizzard erklärte, dass es jetzt in Einzelfällen möglich sei, Hardcore-Charaktere wiederzubeleben. Dies gelte jedoch nur, wenn die Tode im Rahmen eines "massiven Ereignisses" erfolgten, das die "Integrität des Spiels" beeinträchtigte.
Die Hardcore-Variante hat insbesondere Streamer und Content-Creators angezogen, die den Nervenkitzel des dauerhaften Todes für ihr Publikum inszenieren. Eine der bekanntesten Gruppen dieser Szene ist die Gilde OnlyFangs, die sich dem Prinzip verschrieben hat, dass "jede Entscheidung zählt und ein Fehler das Ende bedeuten kann".
In den vergangenen Wochen wurden viele Charaktere der OnlyFangs-Gilde Opfer der DDOS-Angriffe. Diese Attacken betrafen nicht nur World of Warcraft, sondern auch andere Battle.net-Dienste. Auffällig war dabei die zeitliche Abstimmung: Die Angriffe ereigneten sich vorwiegend während großer, live übertragener Raids der Gilde.
Massive DDoS
Nach wochenlangen Spielunterbrechungen und frustrierenden Todesfällen gab das prominente Gildenmitglied Sodapoppin auf Discord bekannt, dass OnlyFangs wohl vor dem Aus stehe. "Ich halte das für ein schreckliches Ende, aber es ist das Ende, das wir bekommen haben", schrieb er. Er machte deutlich, dass er seine Mitglieder nicht weiter durch den stressigen Aufbau von Buffs und Ressourcen führen wolle, nur um dann erneut DDOS-Angriffen zum Opfer zu fallen.Sodapoppin hielt eine Rückgängigmachung der Tode oder effektive DDOS-Abwehrmaßnahmen für unwahrscheinlich. Doch Blizzard hat nun genau das getan: Die neue Regelung erlaubt es den Entwicklern, Charaktere zurückzubringen, wenn sie durch "böswillige Angriffe Dritter" umkamen. Laut WoW Classic-Produktionsleiter Clay Stone will Blizzard seine Server außerdem langfristig widerstandsfähiger machen und in Zukunft schneller auf derartige Attacken reagieren. "Wir glauben, dass die Schwere und die Folgen von DDOS-Angriffen eine gesonderte Reaktion erfordern", erklärte Stone in einer offiziellen Mitteilung.
Zusammenfassung
- Blizzard erlaubt erstmals Wiederbelebung toter Charaktere in WoW Classic
- Regeländerung gilt nur für Todesfälle durch massive Störungen des Spiels
- DDOS-Angriffe zielten auf Hardcore-Spieler und Content-Creators ab
- Gilde OnlyFangs war besonders von den Attacken betroffen
- Die neue Regelung soll Charaktere vor böswilligen Angriffen Dritter schützen
- Blizzard plant langfristig widerstandsfähigere Server gegen DDOS-Angriffe
- Entscheidung soll Integrität des Spiels und Spielerlebnisses bewahren
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