Microsoft: Plötzlich läuft auch das Geschäft mit Windows-Lizenzen stark
Microsoft schaffte es auch zum Beginn dieses Jahres, sein starkes Wachstum aufrechtzuerhalten. Dabei sind es nicht nur die üblichen Verdächtigen, die hohe Einnahmen generieren, sondern auch die zuletzt etwas schwächeren Geschäftsbereiche.
Dieses ist das zweite Quartal in Folge, in dem Microsoft die zusätzlichen Einnahmen aus der Übernahme Activision Blizzards in seine Bilanzen einrechnet. Dadurch stieg der Spielebereich kurzzeitig zum drittgrößten Geschäftsbereich des Unternehmens auf. Dieses Mal ist Gaming wieder auf den vierten Platz hinter Windows zurückgefallen, da die Umsätze mit Windows-OEMs in diesem Quartal stärker als erwartet waren.
Die Einnahmen mit Windows-Lizenzen, die über PC-Hersteller verkauft werden, stiegen um 11 Prozent. Das ist durchaus bemerkenswert, da Microsoft hier eigentlich weiter mit einer Stagnation rechnete. Immerhin ist das Interesse der Verbraucher an neuen PCs und Notebooks seit einiger Zeit nicht gerade berauschend.
Noch weniger zu erwarten war allerdings, dass sich das Office-Geschäft so positiv entwickelt. Die Umsätze mit kommerziellen Office-Produkten und Cloud-Diensten stiegen im Jahresvergleich um 13 Prozent gestiegen. Und auch bei den Geschäften mit Privatkunden gingen die Einnahmen nach oben.
Angesichts der verschiedenen Sicherheits-Probleme, die Microsoft in der letzten Zeit zu schaffen machten und die ein echtes Problem für die Geschäfte werden könnten, ging Konzernchef Satya Nadella bei der Präsentation der Zahlen auch auf diesen Aspekt ein. "Sicherheit liegt jeder Schicht des Tech-Stacks zugrunde und hat für uns oberste Priorität", sagte er. "Wir stellen die Sicherheit über alles andere, vor alle anderen Funktionen und Investitionen."
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Deutlich zweistellig
Microsoft hat für die ersten drei Monate dieses Jahres, die das dritte Quartal im Geschäftsjahr darstellen, einen Umsatz von 61,9 Milliarden Dollar ausgewiesen - das sind satte 20 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der daraus resultierende Nettogewinn kletterte um 17 Prozent auf 21,9 Milliarden Dollar.Dieses ist das zweite Quartal in Folge, in dem Microsoft die zusätzlichen Einnahmen aus der Übernahme Activision Blizzards in seine Bilanzen einrechnet. Dadurch stieg der Spielebereich kurzzeitig zum drittgrößten Geschäftsbereich des Unternehmens auf. Dieses Mal ist Gaming wieder auf den vierten Platz hinter Windows zurückgefallen, da die Umsätze mit Windows-OEMs in diesem Quartal stärker als erwartet waren.
Die Einnahmen mit Windows-Lizenzen, die über PC-Hersteller verkauft werden, stiegen um 11 Prozent. Das ist durchaus bemerkenswert, da Microsoft hier eigentlich weiter mit einer Stagnation rechnete. Immerhin ist das Interesse der Verbraucher an neuen PCs und Notebooks seit einiger Zeit nicht gerade berauschend.
Noch weniger zu erwarten war allerdings, dass sich das Office-Geschäft so positiv entwickelt. Die Umsätze mit kommerziellen Office-Produkten und Cloud-Diensten stiegen im Jahresvergleich um 13 Prozent gestiegen. Und auch bei den Geschäften mit Privatkunden gingen die Einnahmen nach oben.
Nadella verspricht Sicherheit
Der Star der Microsoft-Bilanzen ist aber natürlich weiterhin das Cloud-Geschäft. "In diesem Quartal lag der Microsoft Cloud-Umsatz bei 35,1 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, was auf die starke Leistung unserer Vertriebsteams und Partner zurückzuführen ist", erklärte Finanzchefin Amy Hood. Insbesondere die hohen Investitionen in KI-Technologien machen sich hier zunehmend bezahlt.Angesichts der verschiedenen Sicherheits-Probleme, die Microsoft in der letzten Zeit zu schaffen machten und die ein echtes Problem für die Geschäfte werden könnten, ging Konzernchef Satya Nadella bei der Präsentation der Zahlen auch auf diesen Aspekt ein. "Sicherheit liegt jeder Schicht des Tech-Stacks zugrunde und hat für uns oberste Priorität", sagte er. "Wir stellen die Sicherheit über alles andere, vor alle anderen Funktionen und Investitionen."
Zusammenfassung
- Microsoft setzt starkes Wachstum mit 20% mehr Umsatz fort
- Umsatz steigt im Q3 auf 61,9 Milliarden Dollar, Nettogewinn um 17% erhöht
- Activision Blizzard Übernahme stärkt weiterhin den Spielebereich
- Windows-OEM-Umsätze übertreffen Erwartungen mit 11% Wachstum
- Kommerzielle Office-Produkte und Cloud-Dienste legen um 13% zu
- Microsoft Cloud erzielt 35,1 Milliarden Dollar, ein Anstieg um 23%
- CEO Satya Nadella betont Priorität der Sicherheit in allen Bereichen
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