Microsoft "zwingt" immer mehr Nutzer, aufs neue Outlook umzusteigen
Microsoft versucht, mehr Nutzer dazu zu bewegen, von den nativen Mail- und Kalender-Apps auf das neue Outlook für Windows umzusteigen. Das passiert allerdings nicht mit ganz so feinen Mitteln und überhaupt nicht transparent.
Laut Medienberichten zwingt Microsoft die Nutzer nun aber von Woche zu Woche mit mehr Druck und neuen "Hinweisen", auf die neue Outlook-App für Windows umzusteigen.
Noch kann man über den Schalter oben rechts zurück
Es ist offensichtlich, dass Microsoft versucht so nun schneller und durch neue Nutzer auch mehr Feedback zum neuen Outlook zu bekommen. Ziel ist es größere Probleme bei den Endverbrauchern zu vermeiden, damit der erste Schritt Umstellung bis zum Ende des Jahres glücken kann.
Aktuell befindet man sich in der Opt-In-Phase, in der Nutzer auswählen können, ob sie das neue Outlook ausprobieren möchten. Die Opt-Out-Phase wird dann nur noch bei der alten Version verbleiben können, wenn das ausdrücklich gewünscht ist. Während die Opt-In-Phase offiziell erst begonnen hat, wurde ersten Nutzer schon vor Monaten der Umstieg angeboten.
Bevor es in die Opt-Out-Phase geht, wird Microsoft noch die "allgemeine Verfügbarkeit" ankündigen. Das ist bisher nicht geschehen, könnte aber schneller so weit sein, als man bisher dachte. Dabei rumort es nun immer mehr bei den Nutzern. Martin Geuß schrieb bei Dr. Windows sogar "Jetzt wird's endgültig albern", da die Umstellung sicherlich nicht nur aus seiner Sicht immer lächerlicher wird - Microsoft kommuniziert die eine Sache und macht die andere.
Auch bei Windows Central gab es in der zurückliegenden Woche einen entsprechenden Bericht über die Versuche des Konzerns, Nutzer schon jetzt zum Umstieg zu bewegen. Dort fiel aber auf, dass Microsoft Windows-Nutzer die neue Outlook-App nur verwenden lässt, wenn Edge auf dem PC installiert ist.
Zudem ist die Rückkehr vom "Test" nicht immer tatsächlich möglich, sondern wird laut Nutzerkritik teilweise - unter anderem durch unklare Anweisungen, wie man zurückkommt - erschwert. Andere Nutzer melden, das sie immer wieder beim neuen Outlook landen, egal, was sie anklicken und es keine echte Wahl gegen das neue Outlook gibt. Es scheint zudem, dass Microsoft damit experimentiert, wie die Hinweise gestaltet werden, vielleicht steckt dort auch derzeit noch ein Fehler im Detail.
Wie sind eure Erfahrungen bisher und wie steht ihr zu der Umstellung ganz allgemein?
Siehe auch:
"Wir stellen sie auf das neue Outlook um"
Microsoft will Windows Mail und Kalender durch die neue Outlook-App ersetzen. Das ist schon länger in Arbeit und der wichtigste Schritt der Umstellung begann vor Kurzem überraschend früh mit den Hinweisen bei ersten Nutzern "Wir stellen sie auf das neue Outlook um". Eigentlich hatte man das erst im September erwartet.Laut Medienberichten zwingt Microsoft die Nutzer nun aber von Woche zu Woche mit mehr Druck und neuen "Hinweisen", auf die neue Outlook-App für Windows umzusteigen.
Noch kann man über den Schalter oben rechts zurück
Es ist offensichtlich, dass Microsoft versucht so nun schneller und durch neue Nutzer auch mehr Feedback zum neuen Outlook zu bekommen. Ziel ist es größere Probleme bei den Endverbrauchern zu vermeiden, damit der erste Schritt Umstellung bis zum Ende des Jahres glücken kann.
Aktuell befindet man sich in der Opt-In-Phase, in der Nutzer auswählen können, ob sie das neue Outlook ausprobieren möchten. Die Opt-Out-Phase wird dann nur noch bei der alten Version verbleiben können, wenn das ausdrücklich gewünscht ist. Während die Opt-In-Phase offiziell erst begonnen hat, wurde ersten Nutzer schon vor Monaten der Umstieg angeboten.
Bevor es in die Opt-Out-Phase geht, wird Microsoft noch die "allgemeine Verfügbarkeit" ankündigen. Das ist bisher nicht geschehen, könnte aber schneller so weit sein, als man bisher dachte. Dabei rumort es nun immer mehr bei den Nutzern. Martin Geuß schrieb bei Dr. Windows sogar "Jetzt wird's endgültig albern", da die Umstellung sicherlich nicht nur aus seiner Sicht immer lächerlicher wird - Microsoft kommuniziert die eine Sache und macht die andere.
Auch bei Windows Central gab es in der zurückliegenden Woche einen entsprechenden Bericht über die Versuche des Konzerns, Nutzer schon jetzt zum Umstieg zu bewegen. Dort fiel aber auf, dass Microsoft Windows-Nutzer die neue Outlook-App nur verwenden lässt, wenn Edge auf dem PC installiert ist.
Zudem ist die Rückkehr vom "Test" nicht immer tatsächlich möglich, sondern wird laut Nutzerkritik teilweise - unter anderem durch unklare Anweisungen, wie man zurückkommt - erschwert. Andere Nutzer melden, das sie immer wieder beim neuen Outlook landen, egal, was sie anklicken und es keine echte Wahl gegen das neue Outlook gibt. Es scheint zudem, dass Microsoft damit experimentiert, wie die Hinweise gestaltet werden, vielleicht steckt dort auch derzeit noch ein Fehler im Detail.
Wie sind eure Erfahrungen bisher und wie steht ihr zu der Umstellung ganz allgemein?
Zusammenfassung
- Microsoft drängt Nutzer zu neuem Outlook für Windows
- Umstellung von Mail/Kalender-Apps zu Outlook geplant
- Hinweise auf Wechsel bereits vor offiziellem Startdatum
- Microsoft setzt Nutzer unter Druck für schnelleres Feedback
- Opt-In-Phase erlaubt freiwilligen Test des neuen Outlook
- Opt-Out-Phase behält alte Version nur auf Wunsch
- Kritik an Microsofts Kommunikationspolitik wächst
Siehe auch:
- Outlook-Clients haben Verbindungsprobleme über Exchange ActiveSync
- Microsoft integriert Teams-Chats jetzt direkt in Outlook
- Microsoft Outlook-Updates lösen ICS-Sicherheitswarnungen aus
- Microsoft behebt Verbindungsproblem bei Outlook-E-Mail-Anwendungen
- Das neue Outlook erhält Drag-and-drop für Anhänge und E-Mails
Thema:
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