Klassisches Outlook: Microsoft erklärt Unterschied beim Support-Ende

Microsoft hat sich zu der geplanten "Übergangszeit" vom klassischen Outlook hin zum neuen Outlook geäußert. Bisher las man, der Konzern werde das klassische Outlook noch zwei Jahre unterstützen - da gibt es nun aber eine Änderung.
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Mehrjährige "Opt-Out"-Phase

Derzeit ist das neue Outlook für Windows für Unternehmens-Kunden als Vorschau verfügbar. Es lässt sich in der klassischen App oben rechts mit einem kleinen Schieberegler ausprobieren. Im Herbst vergangenen Jahres hatte Microsoft dabei betont, dass Unternehmen genügend Zeit bekommen, sich umzustellen.

Nach einer mehrjährigen "Opt-Out"-Phase soll das alte, klassische Outlook dann komplett eingestellt und gänzlich von der neuen PWA-Version ersetzt werden. Als Zeitrahmen nannte man die Unterstützung bis zum Jahr 2026. Für Unternehmen gibt es jetzt aber ein Update dazu.


Jetzt gibt es Neuigkeiten zu dem Thema. Microsoft hat sich in einem Beitrag in der TechCommunity genauer zu dem Thema ausgelassen. Das war nötig, da wohl sehr viele Kunden auf Microsoft mit der Frage "wie lange haben Unternehmen Zeit, sich auf diese Änderungen vorzubereiten, und wie wird die zukünftige Verfügbarkeit von klassischem Outlook für Windows aussehen?" zugekommen waren.

Da heißt es jetzt, man werde das klassische Outlook noch bis 2029 mit Updates versorgen und Support bieten. "Bitte beachten Sie, dass die Umstellungsphase nicht das Ende des Supports für das klassische Outlook für Windows bedeutet. Wir werden die veröffentlichten Supportzeitpläne für die bestehende Version von klassischem Outlook für Windows bis mindestens 2029 einhalten."

Dazu hat das Outlook-Team jetzt einen umfassenden Leitfaden zur Produktverfügbarkeit des neuen Outlook für Windows veröffentlicht.

Für das neue Outlook für Windows verwendet der Konzern zudem denselben stufenweisen Ansatz, wie er bei der Bereitstellung für Mac-Nutzer gestartet wurde. Das sind im Grunde drei Phasen, nämlich "Opt-in", "Opt-out" und "Cutover". In der "Opt-in"-Phase kann man bereits wechseln, wenn gewünscht, in der "Opt-out" dann nur noch auf der alten Version bleiben, wenn gewünscht. Beim "Cutover" ist es dann so, dass das neue Outlook "standardmäßig aktiviert" ist. Nutzer werden automatisch in das neue Outlook integriert.

Zusammenfassung
  • Microsoft verlängert Support für klassisches Outlook bis 2029
  • Neues Outlook für Windows in Vorschau für Unternehmenskunden
  • Umstellung auf neue PWA-Version von Outlook bis 2026 geplant
  • Kundenfragen zu Umstellungszeitraum und Verfügbarkeit beantwortet
  • Leitfaden zur Produktverfügbarkeit des neuen Outlook veröffentlicht
  • Dreiphasiger Ansatz für Outlook-Umstellung: Opt-in, Opt-out, Cutover
  • Automatische Integration in neues Outlook bei Cutover-Phase

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