Weniger Neustarts bei Windows:
Hotpatching kommt für Endverbraucher
Nach der Installation eines Großteils von Updates für Windows ist ein Neustart erforderlich - so zum Beispiel bei den monatlichen kumulativen Sicherheitsupdates. Das könnte sich mit dem sogenannten Hotpatching schon bald ändern.
Die nächste Version von Windows 11, das sogenannte Windows 11 2024 Update, kann die Anzahl der Update-Neustarts damit vielleicht deutlich reduzieren - und zwar von mindestens zwölf auf durchschnittlich vier bis fünf.
In der jetzigen Form könnte Hotpatching die Anzahl der Update-Neustarts auf wenige Male pro Jahr reduzieren. Gegenwärtig veröffentlicht Microsoft jeden Monat ein Sicherheitsupdate. Jedes dieser Updates erfordert einen Neustart. Dann gibt es noch die Veröffentlichung von Funktionsupdates, die ebenfalls einen Neustart erfordern.
Andere Updates, wie kritische Sicherheitsupdates für Zero-Day-Probleme, erfordern ebenfalls einen Neustart. Künftig könnten Neustarts beschränkt auf Funktions-Updates sein. Microsoft erklärt Hotpatching auf einer Support-Seite:
Hotpatching hat laut Microsoft eine Reihe von Vorteilen, darunter schnellere Updateinstallationen und geringere Ressourcennutzung während der Installationen, verbesserter Schutz und Sicherheitsrisiken sowie geringere Auswirkungen auf die Arbeitslasten.
Was die Sicherheit betrifft, so sind Hotpatching-Systeme in dem Moment geschützt, in dem der Patch installiert wird. Herkömmliche Updates können erst nach einem Neustart des Systems wirksam werden.
Siehe auch:
Hotpatching für die Consumer-Version
Das berichtet das Online-Magazin Windows Central und bezieht sich dabei auf eine Änderung, die Microsoft allem Anschein nach erst mit einem der jüngsten Windows Insider-Update vollzogen hat. Dabei wurde bei Build 26058 im Dev-Kanal auch die Bezeichnung "ge_release_svc_hotpatch_prod1.240211-0859" entdeckt. Microsoft testet das Hotpatching also jetzt auch für die Consumer-Version von Windows.Die nächste Version von Windows 11, das sogenannte Windows 11 2024 Update, kann die Anzahl der Update-Neustarts damit vielleicht deutlich reduzieren - und zwar von mindestens zwölf auf durchschnittlich vier bis fünf.
Hotpatching ist die Antwort
Für Windows Server und virtuelle Maschinen wurde das Hotpatching als Arbeitserleichterung bereits im Jahr 2022 gestartet. Es handelt es sich also nicht um eine neue Technologie.In der jetzigen Form könnte Hotpatching die Anzahl der Update-Neustarts auf wenige Male pro Jahr reduzieren. Gegenwärtig veröffentlicht Microsoft jeden Monat ein Sicherheitsupdate. Jedes dieser Updates erfordert einen Neustart. Dann gibt es noch die Veröffentlichung von Funktionsupdates, die ebenfalls einen Neustart erfordern.
Andere Updates, wie kritische Sicherheitsupdates für Zero-Day-Probleme, erfordern ebenfalls einen Neustart. Künftig könnten Neustarts beschränkt auf Funktions-Updates sein. Microsoft erklärt Hotpatching auf einer Support-Seite:
- "Es funktioniert, indem es den speicherinternen Code von laufenden Prozessen patcht, ohne dass der Prozess neu gestartet werden muss."
Hotpatching hat laut Microsoft eine Reihe von Vorteilen, darunter schnellere Updateinstallationen und geringere Ressourcennutzung während der Installationen, verbesserter Schutz und Sicherheitsrisiken sowie geringere Auswirkungen auf die Arbeitslasten.
Was die Sicherheit betrifft, so sind Hotpatching-Systeme in dem Moment geschützt, in dem der Patch installiert wird. Herkömmliche Updates können erst nach einem Neustart des Systems wirksam werden.
Zusammenfassung
- Windows-Updates könnten bald ohne Neustart auskommen
- Hotpatching reduziert mögliche Neustarts bei Windows 11
- Insider-Update deutet auf Hotpatching in Build 26058 hin
- Hotpatching schon 2022 für Windows Server eingeführt
- Monatliche Sicherheitsupdates erfordern bisher Neustart
- Hotpatching installiert Patches ohne Prozessneustart
- Vorteile: Schnellere Installation, weniger Ressourcenbedarf
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