EU gegen Cookie-Banner-Müdigkeit:
Die Selbstverpflichtung kommt
Die EU-Kommission will mit der "Cookie-Selbstverpflichtungsinitiative" Internetseiten dazu bewegen, Nutzer besser über die Verwendung ihrer Daten zu informieren. Im Gegenzug sollen die Cookie-Banner, die beim Besuch jeder Seite als Pop-up aufpoppen, in Rente geschickt werden.
Reynders hatte sich im Frühjahr 2023 öffentlich dafür stark gemacht, dass die nervigen Cookie-Banner jetzt bald verschwinden - denn letztendlich werden sie von Nutzern nicht mehr wirklich wahrgenommen und aufmerksam gelesen, sondern nur noch schnell weggeklickt. Eines der Ziele, die Nutzer auch besser über die Nutzung ihre Daten zu informieren, wird dadurch komplett verfehlt.
Nun soll es in diesem Jahr endlich ernst mit den Änderungen in der EU werden. Anstelle der bisherigen Pflicht, die Cookie-Annahme oder Ablehnung jedes Mal zu erfragen, könnte dann eine deutlich entschärfte Version folgen.
Denn schon ab Frühjahr 2024, so die Pläne, können Unternehmen nun nach Zustimmung des Europäischen Datenschutzausschusses (EDPB) freiwillig auf neue Cookie-Regeln wechseln. Diese sehen zum Beispiel vor, dass Nutzer nur alle 12 Monate erneut nach der Cookie-Zustimmung gefragt werden.
"Wir werden gegen die wachsende ‚Cookie-Müdigkeit‘ unter den Onlinebenutzern angehen und gleichzeitig die Verbraucher dabei unterstützen, die Werbemodelle besser zu begreifen und sich für Werbung zu entscheiden, die weniger aufdringlich ist. So sollte der Verbraucher beispielsweise erst ein Jahr nach der letzten Anfrage erneut gefragt werden, ob er bereit ist, Cookies zu akzeptieren."
Die EU wird nun für die neue Selbstverpflichtung bei den Internetriesen wie Meta, TikTok, Microsoft, Apple und Amazon werben. Man erhofft sich, dass andere Internetbetreiber nachziehen werden, wenn die großen Unternehmen die neue Selbstverpflichtung annehmen.
Siehe auch:
Ende der Cookie-Banner lange gefordert
Reynders hatte sich im Frühjahr 2023 öffentlich dafür stark gemacht, dass die nervigen Cookie-Banner jetzt bald verschwinden - denn letztendlich werden sie von Nutzern nicht mehr wirklich wahrgenommen und aufmerksam gelesen, sondern nur noch schnell weggeklickt. Eines der Ziele, die Nutzer auch besser über die Nutzung ihre Daten zu informieren, wird dadurch komplett verfehlt.
Nun soll es in diesem Jahr endlich ernst mit den Änderungen in der EU werden. Anstelle der bisherigen Pflicht, die Cookie-Annahme oder Ablehnung jedes Mal zu erfragen, könnte dann eine deutlich entschärfte Version folgen.
Denn schon ab Frühjahr 2024, so die Pläne, können Unternehmen nun nach Zustimmung des Europäischen Datenschutzausschusses (EDPB) freiwillig auf neue Cookie-Regeln wechseln. Diese sehen zum Beispiel vor, dass Nutzer nur alle 12 Monate erneut nach der Cookie-Zustimmung gefragt werden.
Cookie-Annahme wird zur lästigen Angelegenheit
Dazu sagte Reynders im Gespräch mit der Zeitung: "Der Gebrauch von Cookies, um personenbezogene Daten zu verarbeiten, kann laut Gesetz nicht ohne die ausdrückliche Zustimmung der User erfolgen. Aber das bedeutet nicht, dass das Surfen im Netz am Ende eine lästige Angelegenheit werden darf." Diesen Zustand hat man nun aber seit Jahren und will ihn endlich korrigieren."Wir werden gegen die wachsende ‚Cookie-Müdigkeit‘ unter den Onlinebenutzern angehen und gleichzeitig die Verbraucher dabei unterstützen, die Werbemodelle besser zu begreifen und sich für Werbung zu entscheiden, die weniger aufdringlich ist. So sollte der Verbraucher beispielsweise erst ein Jahr nach der letzten Anfrage erneut gefragt werden, ob er bereit ist, Cookies zu akzeptieren."
Die EU wird nun für die neue Selbstverpflichtung bei den Internetriesen wie Meta, TikTok, Microsoft, Apple und Amazon werben. Man erhofft sich, dass andere Internetbetreiber nachziehen werden, wenn die großen Unternehmen die neue Selbstverpflichtung annehmen.
Zusammenfassung
- EU-Kommission fördert "Cookie-Selbstverpflichtungsinitiative"
- Nutzer sollen besser über Datennutzung informiert werden
- Cookie-Banner könnten bald der Vergangenheit angehören
- EU-Justizkommissar Reynders will "Cookie-Müdigkeit" bekämpfen
- Nutzer müssen eventuell nur noch alle 12 Monate Zustimmung geben
- Große Internetunternehmen sollen Selbstverpflichtung vorleben
- Ziel ist ein weniger störendes Surferlebnis im Internet
Siehe auch:
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