Illegale Cookies gesetzt: Microsoft muss in Frankreich 60 Mio. Euro zahlen
Microsoft muss in Frankreich eine üppige Strafzahlung leisten, weil die Verbraucherschutzbehörde unseres Nachbarlandes überzeugt ist, dass die Redmonder zahlreichen Internet-Nutzern unberechtigt Cookies untergeschoben haben.
Wie das Nachrichtenportal France24 berichtet, muss Microsofts in Irland ansässiges europäisches Hauptquartier eine Strafe in Höhe von 60 Millionen Euro zahlen, weil der Softwarekonzern den Nutzern seiner Suchmaschine Bing das Ablehnen von Tracking-Cookies nicht so einfach gemacht hat wie die Zustimmung.
Darin sieht die CNIL einen Verstoß gegen die in der EU gültigen Vorgaben für den Umgang mit Cookies für das Werbe-Tracking. Die kleinen Dateien landen beim Surfen im Web in großer Zahl auf den Geräten der Nutzer diverser Websites, weil die Betreiber der Online-Angebote damit angepasste Werbung ausliefern wollen oder bestimmte Anpassungen für wiederkehrende User umsetzen.
Die CNIL rechtfertigt die Höhe der Strafe unter anderem damit, dass Microsoft durch sein Vorgehen beträchtliche Umsätze erzielt haben soll. Die Behörde gab Microsoft jetzt drei Monate Zeit, um Korrekturen an seinem Umgang mit Cookies vorzunehmen. Läuft die Frist ohne regelkonforme Anpassungen ab, drohen dem Unternehmen weitere Strafzahlungen in Höhe von 60.000 Euro pro Tag.
Die Behörde hatte im letzten Jahr angekündigt, den Umgang mit Cookies bei diversen großen Anbietern von Online-Diensten über den Zeitraum eines Jahres genau überwachen zu wollen, um mit Strafen gegen eventuelle Verstöße vorzugehen. Google und Facebook mussten deshalb bereits 2021 Strafen in Höhe von jeweils 120 bzw. 60 Millionen Euro zahlen.
Siehe auch:
Höchste Strafzahlung des Jahres 2022
Es ist die höchste Geldstrafe, die die Verbraucherschutzbehörde CNIL in diesem Jahr verhängt hat. Microsoft soll auf den Endgeräten der Nutzer von Bing die Werbe-Cookies gesetzt haben, ohne dass sie eine einfache Möglichkeit hatten, dies abzulehnen. Es sei zwar leicht möglich, der Cookie-Installation zuzustimmen, nicht aber, diese abzulehnen, so der Vorwurf.Darin sieht die CNIL einen Verstoß gegen die in der EU gültigen Vorgaben für den Umgang mit Cookies für das Werbe-Tracking. Die kleinen Dateien landen beim Surfen im Web in großer Zahl auf den Geräten der Nutzer diverser Websites, weil die Betreiber der Online-Angebote damit angepasste Werbung ausliefern wollen oder bestimmte Anpassungen für wiederkehrende User umsetzen.
Die CNIL rechtfertigt die Höhe der Strafe unter anderem damit, dass Microsoft durch sein Vorgehen beträchtliche Umsätze erzielt haben soll. Die Behörde gab Microsoft jetzt drei Monate Zeit, um Korrekturen an seinem Umgang mit Cookies vorzunehmen. Läuft die Frist ohne regelkonforme Anpassungen ab, drohen dem Unternehmen weitere Strafzahlungen in Höhe von 60.000 Euro pro Tag.
Die Behörde hatte im letzten Jahr angekündigt, den Umgang mit Cookies bei diversen großen Anbietern von Online-Diensten über den Zeitraum eines Jahres genau überwachen zu wollen, um mit Strafen gegen eventuelle Verstöße vorzugehen. Google und Facebook mussten deshalb bereits 2021 Strafen in Höhe von jeweils 120 bzw. 60 Millionen Euro zahlen.
Siehe auch:
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