Volkswagen bespricht massiven Stellenabbau im E-Auto-Werk Zwickau
Bereits im Juni waren erste Überlegungen von VW über massive Umstrukturierungen im Konzern laut geworden. Um das Unternehmen auf Zukunftskurs zu bringen, sollte ein Sparkurs eingeleitet werden. Nun gibt es stattdessen die Angst vor dem Stellenabbau.
Die Deutsche Presseagentur dpa meldet dazu, dass VW im ersten Schritt dabei ist, aktuell befristete Verträge von Mitarbeitern nicht zu verlängern. Die Gespräche laufen derzeit.
"Es ist eine ernste Situation", erklärte Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) in einem Gespräch mit der dpa. Dulig sei seit Wochen im Gespräch mit dem Betriebsrat und seinem niedersächsischen Amtskollegen Olaf Lies (SPD). "Wir wollen den Beschäftigten eine positive Perspektive aufzeigen, können aber mögliche Lösungen nicht immer gleich öffentlich diskutieren."
Das 2023 vorgestellte ...
... neue ID.2-Konzept
Volkswagen fertigt in Zwickau nur noch Elektroautos. Das Werk wurde dafür in den vergangenen Jahren umfangreich umgebaut. VW investierte noch einmal 1,2 Milliarden Euro in das Werk.
Siehe auch:
Zu geringe Nachfrage nach Elektroautos von VW
Das berichtet das Online-Magazin Golem. Demnach sieht es aufgrund einer weiterhin zu geringen Nachfrage nach VW-Elektroautos so aus, dass ein massiver Stellenabbau im Zwickauer Werk droht.Die Deutsche Presseagentur dpa meldet dazu, dass VW im ersten Schritt dabei ist, aktuell befristete Verträge von Mitarbeitern nicht zu verlängern. Die Gespräche laufen derzeit.
Jeder Fünfte hat einen befristeten Vertrag
Betroffen wären dann schon Ende Oktober mehrere Hundert Mitarbeiter von derzeit rund 10.700 Beschäftigten im VW-Werk Zwickau. Jeder fünfte Mitarbeiter dort hat nur einen befristeten Vertrag erhalten und dürfte nun zittern, ob er weiterhin gebraucht wird. Schon in dieser Woche soll dazu eine Betriebsversammlung geplant sein."Es ist eine ernste Situation", erklärte Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) in einem Gespräch mit der dpa. Dulig sei seit Wochen im Gespräch mit dem Betriebsrat und seinem niedersächsischen Amtskollegen Olaf Lies (SPD). "Wir wollen den Beschäftigten eine positive Perspektive aufzeigen, können aber mögliche Lösungen nicht immer gleich öffentlich diskutieren."
Das 2023 vorgestellte ...
... neue ID.2-Konzept
Volkswagen fertigt in Zwickau nur noch Elektroautos. Das Werk wurde dafür in den vergangenen Jahren umfangreich umgebaut. VW investierte noch einmal 1,2 Milliarden Euro in das Werk.
Schwieriges Thema Personalabbau
Volkswagen hatte dabei schon vor einigen Wochen durchsickern lassen, dass man bei der Neuausrichtung des Konzerns nicht um einen Jobabbau herumkommen werde. Wie bisher will der Konzern laut einem Insider-Bericht zwar auf Entlassungen verzichten. Man setzt aber darauf, dass durch den "demografischen Wandel" mehr Mitarbeiter den Konzern verlassen werden, als es Neueinstellungen geben wird.
Zusammenfassung
- Volkswagen erwägt massive Umstrukturierungen und Sparkurs
- Geringe Nachfrage nach VW-Elektroautos führt zu Stellenabbau-Befürchtungen
- Befristete Verträge von VW-Mitarbeitern werden möglicherweise nicht verlängert
- Hunderte Mitarbeiter im VW-Werk Zwickau könnten betroffen sein
- Sachsens Wirtschaftsminister Dulig im Gespräch mit Betriebsrat und Amtskollegen
- VW investierte 1,2 Milliarden Euro in Umbau des Zwickauer Werks für E-Autos
- VW setzt auf "demografischen Wandel" für Jobabbau ohne Entlassungen
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