Zulassung von Elektroautos bricht im September ein, Tesla trifft es hart
Der Absatz von Elektroautos ist weiter von staatlichen Förderprogrammen abhängig. Weil seit September der Zuschuss für Unternehmen nicht mehr gilt, bricht die Zahl der Neuzulassungen stark ein. Hersteller wie Tesla, die nur E-Autos anbieten, trifft es am härtesten.
Der Umweltbonus wurde seit seiner Einführung wiederholt angepasst. Seit 1. September gilt: Der Zuschuss wird nur noch an Privatpersonen ausbezahlt, gewerbliche Kunden erhalten keine Förderung mehr. Diese Tatsache scheint sich jetzt deutlich in den aktuellen Zahlen der Neuzulassungen widerzuspiegeln.
Wie das Kraftfahrtbundesamt mitteilt, ist im September ein deutlicher Rückgang bei der Zulassung der Elektroautos zu verzeichnen. Wurden im September des Vorjahres noch 44.389 Autos mit reinem Elektroantrieb zugelassen, waren es im vergangenen Monat nur noch 31.714 - das entspricht einem Rückgang um mehr als ein Viertel, genauer 28,6 Prozent. Der Anteil an den gesamten Neuzulassungen liegt damit bei 14,1 Prozent.
Welche Lenkwirkung die Politik hier hat, zeigt eindrücklich ein Blick auf den Vormonat. Mit Hinblick auf das Auslaufen der Förderung scheinen sich viele Unternehmen dazu entschieden zu haben, im August noch schnell Elektroautos für ihren Fuhrpark anzuschaffen. Das Kraftfahrtbundesamt registrierte die Neuzulassung von 86.649 E-Autos.
Man darf gespannt sein, wie die Politik hier weiter in den Markt eingreift. Zum September hatte der Umweltbonus die Fördersumme von 2 Milliarden Euro geknackt, zum Ende des nächsten Jahres soll das Programm dann auch für Privatpersonen auslaufen. Die Ampel-Regierung hat signalisiert, dass man im Anschluss unter anderem Anpassungen in der Besteuerung von alternativen Antrieben ins Auge fasst.
Siehe auch:
Wie das Kraftfahrtbundesamt mitteilt, ist im September ein deutlicher Rückgang bei der Zulassung der Elektroautos zu verzeichnen. Wurden im September des Vorjahres noch 44.389 Autos mit reinem Elektroantrieb zugelassen, waren es im vergangenen Monat nur noch 31.714 - das entspricht einem Rückgang um mehr als ein Viertel, genauer 28,6 Prozent. Der Anteil an den gesamten Neuzulassungen liegt damit bei 14,1 Prozent.
Welche Lenkwirkung die Politik hier hat, zeigt eindrücklich ein Blick auf den Vormonat. Mit Hinblick auf das Auslaufen der Förderung scheinen sich viele Unternehmen dazu entschieden zu haben, im August noch schnell Elektroautos für ihren Fuhrpark anzuschaffen. Das Kraftfahrtbundesamt registrierte die Neuzulassung von 86.649 E-Autos.
Tesla trifft es
Eine Aufschlüsselung der Entwicklung nach Hersteller zeigt dabei deutliche Unterschiede. Unter den großen Herstellern muss Tesla den größten Rückgang hinnehmen und kommt auf fast 70 Prozent weniger Zulassungen im Vergleich zwischen September 2022 und 2023, Polestar liegt bei -25 Prozent. Deutsche Autobauer scheinen die Delle nach dem E-Auto-Absatzboom besser abzufedern. Mercedes, VW, Opel und Audi legen im Jahresvergleich leicht zu.Man darf gespannt sein, wie die Politik hier weiter in den Markt eingreift. Zum September hatte der Umweltbonus die Fördersumme von 2 Milliarden Euro geknackt, zum Ende des nächsten Jahres soll das Programm dann auch für Privatpersonen auslaufen. Die Ampel-Regierung hat signalisiert, dass man im Anschluss unter anderem Anpassungen in der Besteuerung von alternativen Antrieben ins Auge fasst.
Zusammenfassung
- Rückgang von Neuzulassungen für E-Autos nach Ende gewerblicher Förderung
- Im September 2023 rund 30% weniger E-Auto-Neuzulassungen als Vorjahr
- Tesla erleidet größten Rückgang bei Neuzulassungen, fast 70% weniger im Jahresvergleich
- Deutsche Autobauer federn Rückgang besser ab, legen sogar zu
- Bis September 2023 insgesamt 2 Mrd. Euro Fördergelder ausgezahlt
Siehe auch:
- Für Förderung von 2 Mio. E-Autos hat der Bund fast 9,5 Mrd. ausgegeben
- muc22: Effizientestes E-Auto fährt mit kleinem Akku über 2500km
- Volkswagen bespricht massiven Stellenabbau im E-Auto-Werk Zwickau
- Flut chinesischer E-Autos: EU meint, dass die Elektroautos zu billig sind
- Erstmals übernehmen E-Autos in Deutschland die Spitzenposition
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