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Virgin Orbit ist gescheitert und entlässt nahezu alle seine Mitarbeiter
Richard Branson hat sich in den vergangenen Jahren stark auf die Raumfahrt konzentriert und mit Virgin Orbit und Virgin Galactic gleich zwei Weltraumunternehmen gegründet und aufgebaut. Bei beiden lief es aber alles andere als gut und Virgin Orbit legt nun eine Bruchlandung hin.
Bei Virgin Orbit handelt es sich um jenes Weltraum-Startup, das eine simple, aber vielversprechende Idee verfolgte - zumindest auf dem Papier. Denn das Unternehmen wollte eine Nutzlast in eine Rakete packen, die an eine umgebaute Boeing 747 montiert war. Das Flugzeug sollte die Rakete auf möglichst große Höhe bringen, dann erst sollte sich diese auf den Weg ins All machen. Auf diese Weise wollte man eine günstige Art der Raumfahrt etablieren, da man sich den Start einer Rakete vom Boden erspart und einem signifikanten Teil der Gravitation "entkommt".
Nun zieht das Unternehmen einen vermutlich endgültigen Schlussstrich. Denn CEO Dan Hart hat Mitarbeiter informiert, dass man "für die absehbare Zukunft" den Betrieb einstellt, das kann man zweifellos als endgültiges Aus lesen. "Leider ist es uns nicht gelungen, die Finanzierung zu sichern, um diesem Unternehmen einen klaren Weg zu weisen."
Wie CNBC berichtet, wird Virgin Orbit bis auf 100 Personen sein komplettes Personal entlassen, das sind immerhin 90 Prozent der Belegschaft. "Wir haben keine andere Wahl, als sofortige, drastische und äußerst schmerzhafte Änderungen vorzunehmen", sagte Hart bei einer Personalversammlung, auf der der Stellenabbau bekannt gegeben wurde.
Virgin Orbit will alle Mitarbeiter mit Abfindungspaketen versorgen, möglichst viele sollen auch beim Schwesterunternehmen Virgin Galactic unterkommen. Ob sie dort eine lange Zukunft vor sich haben, ist aber fraglich, denn auch beim Weltraumtourismus-Unternehmen läuft es alles andere als rund.
Siehe auch:
Technische und finanzielle Probleme
Doch das erwies sich in der Praxis als wesentlich komplizierter als gedacht, Virgin Orbit kämpfte entsprechend mit großen Problemen. Dabei handelte es sich nicht nur um technische Herausforderungen, sondern vor allem auch um finanzielle. Denn ein kommerzieller Betrieb war bisher nicht möglich. Kurz gesagt: Man verbrannte Geld, eine der jüngsten Finanzierungsrunden ist zuletzt gescheitert.Nun zieht das Unternehmen einen vermutlich endgültigen Schlussstrich. Denn CEO Dan Hart hat Mitarbeiter informiert, dass man "für die absehbare Zukunft" den Betrieb einstellt, das kann man zweifellos als endgültiges Aus lesen. "Leider ist es uns nicht gelungen, die Finanzierung zu sichern, um diesem Unternehmen einen klaren Weg zu weisen."
Wie CNBC berichtet, wird Virgin Orbit bis auf 100 Personen sein komplettes Personal entlassen, das sind immerhin 90 Prozent der Belegschaft. "Wir haben keine andere Wahl, als sofortige, drastische und äußerst schmerzhafte Änderungen vorzunehmen", sagte Hart bei einer Personalversammlung, auf der der Stellenabbau bekannt gegeben wurde.
Virgin Orbit will alle Mitarbeiter mit Abfindungspaketen versorgen, möglichst viele sollen auch beim Schwesterunternehmen Virgin Galactic unterkommen. Ob sie dort eine lange Zukunft vor sich haben, ist aber fraglich, denn auch beim Weltraumtourismus-Unternehmen läuft es alles andere als rund.
Zusammenfassung
- Richard Branson gründete Weltraumunternehmen Virgin Orbit & Virgin Galactic.
- Man verfolgte einfache Idee, scheiterte.
- Betrieb bei Virgin Orbit eingestellt, 90% entlassen.
- Finanzierungsrunde gescheitert, technische & finanzielle Probleme.
- Virgin Galactic läuft auch nicht rund, Zukunft fraglich.
- Abfindungspakete & Jobs bei Schwesterunternehmen angeboten.
Siehe auch:
- Virgin Orbit vor Pleite, finanzielle Bruchlandung kaum zu verhindern
- Aus für Passagier-Pläne: Virgin Hyperloop entlässt 111 Mitarbeiter
- Virgin Galactic verkauft ab sofort Tickets: So teuer wird der Trip ins All
- Virgin Galactic enthüllt, wer einen kostenlosen Flug ins "All" gewinnt
- Virgin Galactic muss touristische Flüge an den Rand des Alls verschieben
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