Aus für Passagier-Pläne: Virgin Hyperloop entlässt 111 Mitarbeiter
Hyperloop begann als Traum von Elon Musk, der Tesla-Chef dachte bereits 2013 darüber nach, wie es wäre, wenn man Passagiere per Vakuumröhren transportieren könnte. Die Umsetzung überließ er aber anderen. Doch nun ist klar, dass das Konzept nur wenig Zukunft hat.
Menschen in Kapseln zu stecken und sie mit nahezu Schallgeschwindigkeit durch Vakuumröhren zu schicken: Das war das ursprüngliche Konzept von Hyperloop. Zwar gab es von Anfang an große Zweifel, ob das realistisch und vor allem finanzierbar ist, dennoch machten sich gleich mehrere Unternehmen und auch Forschungsprojekte daran, das Konzept umzusetzen und zu testen.
Ein Unternehmen nennt sich Virgin Hyperloop und dieses zieht nur die Notbremse, zumindest in einem wichtigen Bereich: Denn wie die Financial Times berichtet, hat Virgin Hyperloop 111 Mitarbeiter entlassen, das ist knapp die Hälfte aller Angestellten. Das Unternehmen will die Technologie aber nicht komplett aufgeben, sondern zieht sich nur von der Idee zurück, Menschen auf diese Weise zu befördern. Infografik: Hyperloop, die Zukunft des Transports
Eine Umorientierung stellt das indes nicht dar, denn Virgin Hyperloop hat von Anfang an an einer Doppelstrategie gearbeitet, also Menschen und Cargo zu transportieren. Im Fall des Warentransports von Waren liegt die Idee darin, die Ausgangsstationen an Häfen zu platzieren. Schiffe würden Container mehr oder weniger direkt beim Hyperloop-Ausgangspunkt verladen, von dort aus würden diese dann direkt ins Landesinnere transportiert werden. Es ist deshalb auch nicht überraschend, dass die Mehrheit an Virgin Hyperloop DP World gehört, das ist ein Hafen- und Logistik-Gigant aus Dubai.
Ein Unternehmen nennt sich Virgin Hyperloop und dieses zieht nur die Notbremse, zumindest in einem wichtigen Bereich: Denn wie die Financial Times berichtet, hat Virgin Hyperloop 111 Mitarbeiter entlassen, das ist knapp die Hälfte aller Angestellten. Das Unternehmen will die Technologie aber nicht komplett aufgeben, sondern zieht sich nur von der Idee zurück, Menschen auf diese Weise zu befördern. Infografik: Hyperloop, die Zukunft des Transports
Cargo-Transport weiter in Arbeit
Virgin Hyperloop will aber weiterhin daran arbeiten, Cargo, also Waren auf diese Weise zu transportieren. Das ergibt auch durchaus Sinn, denn es ist natürlich wesentlich einfacher und risikoärmer, Dinge statt Menschen mit so hoher Geschwindigkeit durch Röhren zu schicken.Eine Umorientierung stellt das indes nicht dar, denn Virgin Hyperloop hat von Anfang an an einer Doppelstrategie gearbeitet, also Menschen und Cargo zu transportieren. Im Fall des Warentransports von Waren liegt die Idee darin, die Ausgangsstationen an Häfen zu platzieren. Schiffe würden Container mehr oder weniger direkt beim Hyperloop-Ausgangspunkt verladen, von dort aus würden diese dann direkt ins Landesinnere transportiert werden. Es ist deshalb auch nicht überraschend, dass die Mehrheit an Virgin Hyperloop DP World gehört, das ist ein Hafen- und Logistik-Gigant aus Dubai.
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