Microsoft baut Insider-Programm um, neuer Windows Canary-Kanal ist da
Microsoft baut sein Windows-Insider-Programm um - die größte Neuerung ist die Einführung eines "Canary-Kanals". Damit bringt das Windows-Team wieder mehr "Würze" in seine Tests mit Endverbrauchern, denn es wird schnellere Updates geben und mehr neues zum Testen.
Das hat Microsoft jetzt angekündigt. Im Windows-Blog hat die Chefin des Insider-Programms, Amanda Langowski, einen Ausblick auf das gegeben, was sich Microsoft mit den Änderungen am Insider-Test erhofft und was nun auf die freiwilligen Tester zukommt.
Die Bezeichnung "Canary-Kanal" kennt man bereits aus anderen Software-Entwicklungen, zum Beispiel aus dem Edge-Insider-Programm. Ein Canary-Kanal wird traditionell häufiger mit Updates versorgt als andere Kanäle. Wie es bei dem neuen Windows Canary-Kanal laufen wird, wurde noch nicht bekannt gegeben - tägliche Updates wie bei anderen Canarys sind aber ausgeschlossen.
Die neue Kanal-Aufteilung
Dafür hat Amanda Langowski aber die Aufteilung der Kanäle verraten. In Zukunft werden die Build-Nummern für jeden Insider-Kanal wie folgt lauten:
Außerdem plant man über den neuen Kanal auch größere Änderungen am Windows-Kernel und an den APIs zu testen, die eine längere Vorlaufzeit bis zur allgemeinen Freigabe erfordern. Auch deshalb sollen diese Änderungen schnellstmöglich mit Endverbrauchern getestet werden. Zuvor wurden solche Funktionen über den Dev Channel zur Verfügung gestellt. Der "neue" Dev-Kanal ist nun für Windows-Enthusiasten gedacht, die gerne neue Funktionen ausprobieren möchten, die nicht an eine bestimmte Betriebssystemversion gebunden sind.
Er wird eine höhere Stabilität als Canary genießen. Sowohl der Beta- als auch der Release-Preview-Kanal bleiben unangetastet so bestehen, wie sie aktuell sind. Wann mit den ersten neuen Builds zu rechnen ist, ist noch nicht bekannt.
Siehe auch:
Die Bezeichnung "Canary-Kanal" kennt man bereits aus anderen Software-Entwicklungen, zum Beispiel aus dem Edge-Insider-Programm. Ein Canary-Kanal wird traditionell häufiger mit Updates versorgt als andere Kanäle. Wie es bei dem neuen Windows Canary-Kanal laufen wird, wurde noch nicht bekannt gegeben - tägliche Updates wie bei anderen Canarys sind aber ausgeschlossen.
Die neue Kanal-Aufteilung
Dafür hat Amanda Langowski aber die Aufteilung der Kanäle verraten. In Zukunft werden die Build-Nummern für jeden Insider-Kanal wie folgt lauten:
- Canary-Kanal: Build-Nummer 25000 und höher
- Dev-Kanal: Build-Nummer 23000 und höher
- Beta-Kanal: Build-Nummer 22000 und höher
- Release-Preview-Kanal: Vorschau für Update für bereits veröffentlichte Versionen von Windows 10 und Windows 11
Rätselraten - unvollständige Dokumentation angekündigt
Microsoft hat angedeutet, dass der Canary-Kanal neue Funktionen erhalten kann, sobald sie entwickelt sind, dann sogar noch mit unvollständiger Dokumentation und Validierung. Das heißt auch, dass das Team nicht für jeden Release im Canary einen Blogeintrag mit Release-Notes veröffentlichen wird. Somit wird es allerdings schwieriger, über Neuerungen schnell zu berichten - man wird sie erst entdecken müssen.Außerdem plant man über den neuen Kanal auch größere Änderungen am Windows-Kernel und an den APIs zu testen, die eine längere Vorlaufzeit bis zur allgemeinen Freigabe erfordern. Auch deshalb sollen diese Änderungen schnellstmöglich mit Endverbrauchern getestet werden. Zuvor wurden solche Funktionen über den Dev Channel zur Verfügung gestellt. Der "neue" Dev-Kanal ist nun für Windows-Enthusiasten gedacht, die gerne neue Funktionen ausprobieren möchten, die nicht an eine bestimmte Betriebssystemversion gebunden sind.
Er wird eine höhere Stabilität als Canary genießen. Sowohl der Beta- als auch der Release-Preview-Kanal bleiben unangetastet so bestehen, wie sie aktuell sind. Wann mit den ersten neuen Builds zu rechnen ist, ist noch nicht bekannt.
Zusammenfassung
- Einführung eines Canary-Kanals für schnellere Updates.
- Canary-Kanal für neue Funktionen mit unvollständiger Dokumentation und Validierung.
- Dev-Kanal für Windows-Enthusiasten, die neue Funktionen ausprobieren möchten.
- Canary-Kanal für größere Änderungen am Windows-Kernel und an den APIs.
- Beta- und Release-Preview-Kanal bleiben unangetastet.
- Unklar, wann mit ersten neuen Builds zu rechnen ist.
Siehe auch:
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Thema:
Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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