Windows-Insider-Programm:
Microsoft öffnet die Beta-Notausgänge
Microsofts Preview-Programm, das unter dem Namen Insider läuft, wird heutzutage von vielen genutzt, von so manchem aber nicht mehr ganz freiwillig. Denn um den Beta-Kanal zu verlassen, musste man zuletzt sein System neu aufsetzen. Doch nun hat Microsoft eine Lösung.
Mit dem Insider-Programm hat Microsoft seine Software-Entwicklung ein gutes Stück weit neu erfunden, denn dadurch bekamen Nutzer nicht nur vorab einen Eindruck über kommende Windows-Features, sondern Microsoft auch wichtiges Feedback. Allerdings hat das Insider-Programm von heute nicht mehr viel mit dem von damals zu tun. Denn es herrscht ein wildes Chaos an Kanälen und Builds bzw. "Sub-Versionen".
Microsoft hat sich aber nun einen Weg einfallen lassen, wie man zumindest den Beta-Kanal verlassen kann (bei Dev hilft nach wie vor nur eine Neuinstallation). Microsoft schreibt dazu im (aktualisierten) Blogbeitrag zu den Builds 22621.1325 and 22623.1325: "Als Reaktion auf das Feedback von Windows Insidern im Beta-Kanal bieten wir ein Ausstiegsfenster für Insider an, die die Option gewählt haben, ihr Gerät unter 'Erhalt von Vorabversionen beenden' abzumelden."
Dieser Notausgang ist in den Einstellungen im Bereich Windows Update sowie dem Menüpunkt "Windows-Insider-Programm" zu finden. Dieses Verlassen des Beta-Kanals ist zwar ab sofort möglich, den Anfang machen aber nur einige Geräte - eine breite Verfügbarkeit ist für nächste Woche vorgesehen. Diese Option endet jedoch bereits am 8. März 2023. Voraussetzung ist auch, dass man Build 22621.1325 oder 22623.1325 installiert hat.
Bei diesem "Off-Ramp" genannten Prozess kommt ein Troubleshooter zum Einsatz. Dieser meldet das Gerät vom Empfang neuer Flights im Beta-Kanal ab und deinstalliert - falls erforderlich - das Aktivierungspaket (EKB). Sobald das abgeschlossen ist, wird ein Neustart nötig, um den Vorgang abzuschließen. Danach erhält das Gerät keine neuen Insider-Preview-Builds aus dem Beta-Channel mehr.
Siehe auch:
Verlassen des Insider-Programms mühsam
Das Problem: Wer einmal drin ist, kommt nicht mehr einfach so heraus. Das ist vor allem dann nervig, wenn man über die "instabileren" Channels - also Beta und Dev - die Builds bezieht und das womöglich auch noch über einen produktiv genutzten Rechner. In den Anfangstagen des Insider-Programms war das nicht weiter schlimm, denn man konnte die Kanäle ohne allzu großen Aufwand wechseln und verlassen. Heute muss man allerdings eine Neuinstallation durchführen, wenn man nicht mehr aktiver Insider sein will.Microsoft hat sich aber nun einen Weg einfallen lassen, wie man zumindest den Beta-Kanal verlassen kann (bei Dev hilft nach wie vor nur eine Neuinstallation). Microsoft schreibt dazu im (aktualisierten) Blogbeitrag zu den Builds 22621.1325 and 22623.1325: "Als Reaktion auf das Feedback von Windows Insidern im Beta-Kanal bieten wir ein Ausstiegsfenster für Insider an, die die Option gewählt haben, ihr Gerät unter 'Erhalt von Vorabversionen beenden' abzumelden."
Dieser Notausgang ist in den Einstellungen im Bereich Windows Update sowie dem Menüpunkt "Windows-Insider-Programm" zu finden. Dieses Verlassen des Beta-Kanals ist zwar ab sofort möglich, den Anfang machen aber nur einige Geräte - eine breite Verfügbarkeit ist für nächste Woche vorgesehen. Diese Option endet jedoch bereits am 8. März 2023. Voraussetzung ist auch, dass man Build 22621.1325 oder 22623.1325 installiert hat.
Bei diesem "Off-Ramp" genannten Prozess kommt ein Troubleshooter zum Einsatz. Dieser meldet das Gerät vom Empfang neuer Flights im Beta-Kanal ab und deinstalliert - falls erforderlich - das Aktivierungspaket (EKB). Sobald das abgeschlossen ist, wird ein Neustart nötig, um den Vorgang abzuschließen. Danach erhält das Gerät keine neuen Insider-Preview-Builds aus dem Beta-Channel mehr.
Zusammenfassung
- Verlassen von Insider-Versionen nur durch Neuinstallation möglich
- Microsoft bietet nun Ausstiegsfenster für Insider im Beta-Kanal an
- Troubleshooter deinstalliert Aktivierungspaket
- Option nur bis 8. März 2023 verfügbar
Siehe auch:
- Microsoft behebt endlich nervigen Kopier-Bug in Windows 11
- Microsoft gibt optionales Windows 11-Update jetzt für alle Nutzer frei
- WD Black SN850X: SSD verursacht Bluescreens unter Windows 11
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