Downloads dominieren, Spiele auf Datenträgern sterben hingegen aus

Es ist noch nicht allzu lange her, da wurde noch darüber debattiert, ob Games-Downloads mit Spielen auf Datenträgern konkurrieren können. Heute ist längst klar: Physikalische Medien sterben immer mehr aus. Das zeigen auch aktuelle Zahlen aus Großbritannien. Als die ersten Anbieter begannen, Spiele als Downloads anzubieten, hatte dieser Vertriebsweg durchaus noch zahlreiche Gegner. Viele wollte sich nicht von den gewohnten Boxen im Regal und den DVDs und Blu-Rays trennen, hinzu kam, dass Downloads mitunter lange dauerten, während das Einlesen einer Disk schnell vonstattenging (inzwischen muss man aber sowieso meist riesige Day-1-Patches herunterladen).

Das hat sich heutzutage fundamental geändert: Gamer, die Spiele noch im Laden kaufen oder sich Datenträger zuschicken lassen, stellen eine Minderheit dar, und zwar deutlich. Denn wie die BBC unter Berufung auf die britische Handels-Vereinigung Entertainment Retailers Association (ERA) berichtet, wurden im Vorjahr 89,5 Prozent aller Spiele digital gekauft und heruntergeladen. Das bedeutet, dass sich - rein mathematisch - nur noch jeder Zehnte Spieleboxen und Datenträger kauft.


Mobile Spiele mitberechnet

Allerdings ist diese Zahl durchaus etwas irreführend bzw. erfordert eine gewisse Einordnung: Denn erfasst wurden hier nicht nur PC- und Konsolen-Games, sondern auch mobile Spiele. Letztere machten etwa 30 Prozent des Umsatzes aus. Würde man sich Titel für PlayStation, Xbox und Switch gesondert ansehen, wäre der Anteil der physischen Titel sicherlich höher.

Dennoch kann man feststellen, dass immer mehr Menschen Games herunterladen und sich diese Entwicklung ohne Zweifel fortsetzen wird. Insgesamt erwirtschaftete die Spieleindustrie im Vorjahr alleine im Vereinigten Königreich einen Umsatz von 4,7 Milliarden Pfund - das ist mehr als die Film-, Fernseh- oder Musikindustrie. Allerdings beruhen diese Zahlen auf Schätzungen, da digitale Shops wie jene von Sony und Microsoft sowie Valve ihre Verkaufszahlen nicht bekannt geben müssen.

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