Windows 11 Version 22H2 hat Druckerprobleme - was auch sonst
Es ist der Dauerbrenner schlechthin, wenn es um das Thema Probleme und Windows geht und auch bei Windows 11 Version 22H2 dürfen sie nicht fehlen: die Druckerprobleme. Denn auch aktuell kommt es zu Fehlern und erneut macht dieses Zubehör nicht, was es soll.
Das sogenannte PrintNightmare plagt Windows-Systeme und seine Nutzer seit bereits gut einem Jahr, dabei geht es im Wesentlichen um eine Schwachstelle im Druckerspooler. Das ist ein essenzieller Dienst, da er Druckaufträge und die zugehörigen Protokolle auf Servern und Client-PCs verarbeitet.
Nach Nachforschungen konnte Førde dann den Grund dafür herausfinden, offenbar war bei ihm die Druckerrichtlinie auf einen falschen Standardwert gesetzt. Genauer gesagt müssen die Einstellungen für die Remote Procedure Call (RPC)-Verbindung auf das Transportprotokoll "RPC Over Named Pipes" eingestellt werden, damit die Drucker erkannt werden können.
Geräte, die davon betroffen sind bzw. sein könnten, wurden mit einem Upgrade-Block auf Version 22H2 belegt. Anwender, die bereits betroffen sind, sollen als Workaround den Drucker inklusive des Treibers neu installieren.
Siehe auch:
"Verschwundene" Drucker
Es gibt aber offenbar auch noch andere bzw. "frische" Druckerprobleme: Denn der Entwickler Thomas Førde berichtet auf Twitter (via Neowin), dass seine Netzwerk-Drucker nach dem Aktualisieren auf das jüngste Herbst- bzw. 22H2-Update aus dem Netzwerk verschwunden sind. Daraufhin versuchte er, die Drucker manuell hinzuzufügen, doch das klappte nicht, und zwar inklusive des Fehlercodes 0x00000bc4. Dieser weist in der Regel darauf hin, dass eine Operation nicht abgeschlossen werden konnte.Nach Nachforschungen konnte Førde dann den Grund dafür herausfinden, offenbar war bei ihm die Druckerrichtlinie auf einen falschen Standardwert gesetzt. Genauer gesagt müssen die Einstellungen für die Remote Procedure Call (RPC)-Verbindung auf das Transportprotokoll "RPC Over Named Pipes" eingestellt werden, damit die Drucker erkannt werden können.
Drucken nur mit Standardeinstellungen
Die Kollegen von Deskmodder haben indes ein weiteres Druckerproblem entdeckt, denn in einem Support-Beitrag von Microsoft ist dokumentiert, dass einige Drucker nur noch Standardeinstellungen zulassen. Grund dafür sind der Microsoft IPP Class-Treiber sowie der Universal Print Class-Treiber.Geräte, die davon betroffen sind bzw. sein könnten, wurden mit einem Upgrade-Block auf Version 22H2 belegt. Anwender, die bereits betroffen sind, sollen als Workaround den Drucker inklusive des Treibers neu installieren.
Siehe auch:
- Windows 11: Neuer Build fixt endlich Drucker-Probleme per USB
- Epson schaltet voll funktionsfähige Drucker einfach per Software ab
- Windows 10: Update sorgt für neue Probleme mit USB-Druckern
- Windows 10: Microsoft behebt Druckerprobleme bei Smartcard-Nutzung
- Drucker-Hotfix: Canon startet Firmware-Update gegen Reboot-Schleife
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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