Batterien aus Deutschland? Tesla legt Plan für neues Akkuwerk auf Eis
Der US-Elektroautohersteller Tesla hat seine Pläne für den Bau eines neuen Werks zur Fertigung von Akkus für seine Fahrzeuge in Deutschland vorerst auf Eis gelegt. Angeblich will sich das Unternehmen stattdessen Steuernachlässe in den USA sichern.
Wie das Wall Street Journal berichtet, will Tesla vorerst doch kein neues Akku-Werk auf deutschem Boden bauen. Die entsprechenden Pläne würden derzeit ruhen, so der Bericht. Stattdessen arbeitet Tesla nun darauf hin, sich für Steuernachlässe der US-Regierung zu qualifizieren.
Der Grund für die Planänderung ist offenbar das kürzlich von der US-Regierung unter Präsident Biden verabschiedete neue Gesetz zur Reduktion der Inflation in den Vereinigten Staaten. Dieses sichert US-Firmen umfangreiche Steuernachlässe zu, wenn sie die Fertigung bestimmter Produkte in den USA durchführen.
Die Steuernachlässe der US-Regierung machen die Fertigung von Akkus in den USA deutlich attraktiver, während die stark gestiegenen Energiekosten die Produktion in Europa deutlich weniger lohnenswert erscheinen lassen. Nach Meinung von Analysten drücken die Dreingaben der US-Regierung die Kosten für ein Akkupaket mit 75 Kilowattstunden, wie es zum Beispiel im Tesla Model Y zum Einsatz kommt, um rund 40 Prozent.
Tesla könnte sich also die Möglichkeit erarbeiten, deutlich günstiger in den Vereinigten Staaten zu produzieren, was dem Unternehmen entweder mehr Spielraum bezüglich der Gewinnspanne beim Verkauf seiner Fahrzeuge eröffnet oder zu niedrigeren Preisen für die Käufer führen könnte, heißt es.
Siehe auch:
Update: Wie Tesla mittlerweile bestätigte, ist die in Deutschland geplante Batterieproduktion von den Planungen nur am Rande betroffen. Weiterlesen.
Wie das Wall Street Journal berichtet, will Tesla vorerst doch kein neues Akku-Werk auf deutschem Boden bauen. Die entsprechenden Pläne würden derzeit ruhen, so der Bericht. Stattdessen arbeitet Tesla nun darauf hin, sich für Steuernachlässe der US-Regierung zu qualifizieren.
Der Grund für die Planänderung ist offenbar das kürzlich von der US-Regierung unter Präsident Biden verabschiedete neue Gesetz zur Reduktion der Inflation in den Vereinigten Staaten. Dieses sichert US-Firmen umfangreiche Steuernachlässe zu, wenn sie die Fertigung bestimmter Produkte in den USA durchführen.
Fertigungsanlagen für die USA statt für Deutschland?
Tesla diskutiert deshalb derzeit intern, ob Anlagen, die eigentlich für das neue Akku-Werk des Unternehmens in Deutschland gedacht waren, nicht lieber in die USA geliefert werden sollten, um dort die Kapazitäten weiter auszubauen. Ursprünglich sollten diese Systeme angeblich für den Aufbau von Akku-Produktionskapazitäten im Zusammenhang mit dem neuen Tesla-Werk in Grünheide bei Berlin bestimmt sein.Die Steuernachlässe der US-Regierung machen die Fertigung von Akkus in den USA deutlich attraktiver, während die stark gestiegenen Energiekosten die Produktion in Europa deutlich weniger lohnenswert erscheinen lassen. Nach Meinung von Analysten drücken die Dreingaben der US-Regierung die Kosten für ein Akkupaket mit 75 Kilowattstunden, wie es zum Beispiel im Tesla Model Y zum Einsatz kommt, um rund 40 Prozent.
Tesla könnte sich also die Möglichkeit erarbeiten, deutlich günstiger in den Vereinigten Staaten zu produzieren, was dem Unternehmen entweder mehr Spielraum bezüglich der Gewinnspanne beim Verkauf seiner Fahrzeuge eröffnet oder zu niedrigeren Preisen für die Käufer führen könnte, heißt es.
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