Tesla Grünheide stellt klar:
Batteriefertigung ist nicht gestrichen
Der Elektroauto-Konzern Tesla wird in Deutschland Batterien produzieren. Das stellte das Unternehmen jetzt klar und reagierte damit auf Berichte, nach denen man entsprechende Planungen für das Werk in Grünheide auf Eis legen werde.
Wie zu vernehmen war, will Tesla die Subventionen mitnehmen, die die US-Regierung ausschüttet, um die Batterietechnologien im eigenen Land zu stärken und die Inflation zu bekämpfen. Wie Tesla nun laut eines Berichtes der Nachrichtenagentur DPA klarstellte, wird man dem Ausbau der Akkuproduktion in den USA tatsächlich erst einmal Priorität einräumen. Das betreffe die Fertigung am Standort im texanischen Austin, wo man ohnehin eine entsprechende Fertigungslinie plante.
Diese soll nun schneller hochgezogen werden, als bisher vorgesehen. Trotzdem halte man an dem Vorhaben fest, zukünftig auch im Brandenburger Grünheide Batterien für die dort gefertigten Autos herzustellen. Das habe Tesla auch noch einmal gegenüber den hiesigen Partnern so kommuniziert. Und von diesen dürfte es einige geben - nach der Tesla-Ansiedlung haben auch einige andere Unternehmen aus der Batteriebranche in Brandenburg Fuß gefasst und die BASF ihre Komponenten-Produktion hier angesiedelt.
Tesla hatte seine Fahrzeug-Produktion in Deutschland in diesem Frühjahr aufgenommen. Die Akku-Fertigung soll nun natürlich vor Ort folgen und die Arbeit an dem Werksteil ist auch schon weit fortgeschritten. Daher war es ohnehin unwahrscheinlich, dass der Konzern sich vollständig von dem Vorhaben verabschiedet.
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Diese soll nun schneller hochgezogen werden, als bisher vorgesehen. Trotzdem halte man an dem Vorhaben fest, zukünftig auch im Brandenburger Grünheide Batterien für die dort gefertigten Autos herzustellen. Das habe Tesla auch noch einmal gegenüber den hiesigen Partnern so kommuniziert. Und von diesen dürfte es einige geben - nach der Tesla-Ansiedlung haben auch einige andere Unternehmen aus der Batteriebranche in Brandenburg Fuß gefasst und die BASF ihre Komponenten-Produktion hier angesiedelt.
Am besten beide
Die beschleunigte Inbetriebnahme der Fertigungslinie in Texas könnte von Deutschland aus mit verschiedenen Mitteln unterstützt werden - das reicht von Teilen, Maschinen bis hin zu Ingenieuren. Dadurch kann es passieren, dass die Fertigung in Grünheide etwas später losgeht, als ideal würde man es bei Tesla ansehen, wenn beide Produktionsstätten gleichzeitig ihre Arbeit aufnehmen könnten.Tesla hatte seine Fahrzeug-Produktion in Deutschland in diesem Frühjahr aufgenommen. Die Akku-Fertigung soll nun natürlich vor Ort folgen und die Arbeit an dem Werksteil ist auch schon weit fortgeschritten. Daher war es ohnehin unwahrscheinlich, dass der Konzern sich vollständig von dem Vorhaben verabschiedet.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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