Influencer Kliemann wettert gegen Medien und sieht Verschwörung
Vor einigen Wochen wurde bekannt, dass der Influencer Fynn Kliemann auf unterschiedliche Weise die Öffentlichkeit hinters Licht geführt und mutmaßlich auch betrogen hat. Der 34-Jährige gab sich zunächst einsichtig und kleinlaut, doch nun ändert er seine Strategie.
Anfang Mai veröffentlichte der Satiriker Jan Böhmermann einen Bericht, der schwere Vorwürfe gegen den Influencer-Star Fynn Kliemann zum Inhalt hatte. Der YouTuber, der mit lustigen und flapsigen Handwerker-Videos bekannt geworden ist, soll vor allem in dubiose Masken-Geschäfte verwickelt gewesen sein. Kliemann und sein Geschäftspartner sollen in Asien hergestellte und teilweise qualitativ minderwertige Corona-Nasen/Mund-Masken als "fair" und in Europa produziert verkauft haben. Und das bewusst und wissentlich.
Der 34-Jährige, gegen den die Staatsanwaltschaft mittlerweile ermittelt, gab sich anfangs auch kleinlaut und räumte eigene Fehler ein. Er machte auch Social-Media-Pause, diese ist - wie seine Zurückhaltung - nun beendet worden. Denn Kliemann veröffentlichte auf Instagram ein Video, in dem er die Schuld nun den anderen gibt.
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Natürlich spielt der öffentlich-rechtliche Rundfunk eine Rolle als Bösewicht, hier wittert Kliemann gar eine Verschwörung: "Ihr habt mich mit öffentlichen Geldern groß gemacht, dann hab ich nicht gespurt, und mit genau den gleichen Geldern soll ich jetzt zerstört werden." Der Influencer weiter: "Die wollen, dass wir uns dafür schämen, dass wir nicht ihren Normen entsprechen."
Von der Zurückhaltung der vergangenen Wochen ist also nichts mehr übrig. Kliemann versucht offenbar, zu retten, was zu retten ist. Denn sein Paradeprojekt, das so genannte Kliemannsland (eine Art großer Abenteuerspielplatz für Erwachsene), ist wirtschaftlich bedroht, nachdem zahlreiche Sponsoren sich von Kliemann abgewandt haben.
Mittlerweile hat der angesprochene öffentlich-rechtliche Rundfunk nachgelegt und es ist denkbar, dass Kliemann von den neuen Vorwürfen gewusst und sein Video vorauseilend veröffentlicht hat. Denn Kliemann soll digitale Kunstwerke als NFTs versteigert und dabei unsauber gearbeitet haben, berichtet die Tagesschau.
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Der 34-Jährige, gegen den die Staatsanwaltschaft mittlerweile ermittelt, gab sich anfangs auch kleinlaut und räumte eigene Fehler ein. Er machte auch Social-Media-Pause, diese ist - wie seine Zurückhaltung - nun beendet worden. Denn Kliemann veröffentlichte auf Instagram ein Video, in dem er die Schuld nun den anderen gibt.
Auf YouTube ansehenMedien und "woke Szene" sind schuld
Er wetterte gegen Medien und "wild gewordene Reporter" sowie Teile der "woken, linken Szene", die keinen akzeptieren wollen, der anders ist. Natürlich lästert er vor allem auch gegen das ZDF Magazin Royale von Böhmermann, dieses wolle Menschen wie ihm "wie auf dem Schulhof damals" vorschreiben, "wie man Spaß zu haben hat".Natürlich spielt der öffentlich-rechtliche Rundfunk eine Rolle als Bösewicht, hier wittert Kliemann gar eine Verschwörung: "Ihr habt mich mit öffentlichen Geldern groß gemacht, dann hab ich nicht gespurt, und mit genau den gleichen Geldern soll ich jetzt zerstört werden." Der Influencer weiter: "Die wollen, dass wir uns dafür schämen, dass wir nicht ihren Normen entsprechen."
Von der Zurückhaltung der vergangenen Wochen ist also nichts mehr übrig. Kliemann versucht offenbar, zu retten, was zu retten ist. Denn sein Paradeprojekt, das so genannte Kliemannsland (eine Art großer Abenteuerspielplatz für Erwachsene), ist wirtschaftlich bedroht, nachdem zahlreiche Sponsoren sich von Kliemann abgewandt haben.
Mittlerweile hat der angesprochene öffentlich-rechtliche Rundfunk nachgelegt und es ist denkbar, dass Kliemann von den neuen Vorwürfen gewusst und sein Video vorauseilend veröffentlicht hat. Denn Kliemann soll digitale Kunstwerke als NFTs versteigert und dabei unsauber gearbeitet haben, berichtet die Tagesschau.
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