Ukraine-Krieg: Microsoft blockiert Windows-Downloads in Russland
Nachdem sich Microsoft mit seinen Geschäften und Mitarbeitern aus Russland zurückgezogen hat, scheint das Unternehmen weitere Sanktionen zu verhängen. Seit wenigen Tagen ist es für russische Bürger nicht mehr möglich, Windows 10 oder Windows 11 herunterzuladen.
Wie unter anderem die russische Nachrichtenagentur TASS berichtet, können die Download-Webseiten der beiden Betriebssysteme derzeit nicht mehr ohne weiteres geöffnet werden. Versuchen Nutzer aus Russland die Downloads von ISO-Dateien oder dem Media Creation Tool anzustoßen, erhalten sie den klassischen Fehler: "404 - File or Directory not found". Wie für viele digitale Angebote in Russland wird für das Herunterladen von Windows 10 und Windows 11 jetzt ein Virtual Private Network (VPN) benötigt, um die Sperre zu umgehen.
Infografik Sanktionen: Rückzug der Tech-Konzerne trifft Millionen Russen
Bereits im März 2022 entschied sich Microsoft, den Verkauf sämtlicher Produkte in Russland einzustellen und bestehende Verträge nur noch bis zum Auslaufen dieser weiter zu erfüllen. Die hiesigen Büros wurden zu diesem Zeitpunkt erhalten, allerdings verbunden mit diversen Stellenstreichungen. Erst Anfang Juni wurde berichtet, dass sich die Redmonder dazu entschlossen haben, den Standort gänzlich aufzugeben und mehr als 400 Beschäftigte zu entlassen. Da Microsoft in Russland keine eigenen Rechenzentren unterhält, scheint der Rückzug vergleichsweise einfach.
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Offizielle Stellungnahme steht weiterhin aus
Da sich Microsoft bisher nicht offiziell zur Sachlage geäußert hat, ist unklar, ob die Blockade seitens der Redmonder oder der russischen Regierung aufgebaut wurde. Es wäre durchaus denkbar, dass sich Microsoft selbst für eine Sperre entschieden hat, da das Unternehmen im Zuge der Ukraine-Krise den Verkauf von Windows 10- und Windows 11-Lizenzen in Russland unterbindet. Die Verbreitung möglicher illegaler Kopien könnte man so zumindest zum Teil eindämmen.Bereits im März 2022 entschied sich Microsoft, den Verkauf sämtlicher Produkte in Russland einzustellen und bestehende Verträge nur noch bis zum Auslaufen dieser weiter zu erfüllen. Die hiesigen Büros wurden zu diesem Zeitpunkt erhalten, allerdings verbunden mit diversen Stellenstreichungen. Erst Anfang Juni wurde berichtet, dass sich die Redmonder dazu entschlossen haben, den Standort gänzlich aufzugeben und mehr als 400 Beschäftigte zu entlassen. Da Microsoft in Russland keine eigenen Rechenzentren unterhält, scheint der Rückzug vergleichsweise einfach.
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