Bilder von Wagner-Söldnern gepostet, ukrainisches Militär sagt Danke
Der russische Angriff auf die Ukraine tobt seit fast einem halben Jahr. Dabei mischen auch dubiose Söldner-Gruppierungen mit, die bekannteste nennt sich Wagner. Doch die verlor nun zahlreiche Mitglieder - weil man auf Social-Media den Standort des Hauptquartiers verriet.
Die Gruppe Wagner ist eine im Auftrag von Wladimir Putin agierende Söldner-Truppe, die nicht nur für ihre Brutalität berühmt-berüchtigt ist, sondern auch einen rechtsextremen Hintergrund haben dürfte. Denn der Gründer und Chef Dimitri Utkin soll offen das Dritte Reich und Adolf Hitler bewundern, das spiegelt sich auch in der nach seinem Kampfnamen Wagner bezeichneten Söldner-Gruppe wider.
Aktiv und gefürchtet war die Wagner-Gruppe bereits in Syrien, seit dem Frühjahr mischt man auch in der Ukraine mit. Doch dort musste man nun einen schweren Rückschlag hinnehmen, denn ukrainische Truppen haben erfolgreich einen Artillerie-Angriff auf das bzw. ein Wagner-Hauptquartier in der Kleinstadt Popasna in der Ostukraine durchgeführt.
Dieses Bild auf Telegram...
...wurde Söldnern der Wagner-Gruppe zum Verhängnis
Wie die BBC berichtet, war das kein Glückstreffer und auch nicht das Ergebnis von Kundschaftern vor Ort oder modernster Satelliten- bzw. Drohnentechnik. Es war schlicht eine folgenschwere Social-Media-"Panne". Denn wie die BBC berichtet, hat ein russischer Journalist namens Sergej Sreda die Wagner-Söldner vor Ort besucht.
Das ukrainische Militär nutzte die Adresse, um ein Bombardement durchzuführen, Gouverneur Serhiy Hayday bestätigte auch den Erfolg: Ukrainische Streitkräfte "trafen ein feindliches Hauptquartier, dessen Aufenthaltsort dank eines russischen Journalisten ermittelt wurde".
Aktiv und gefürchtet war die Wagner-Gruppe bereits in Syrien, seit dem Frühjahr mischt man auch in der Ukraine mit. Doch dort musste man nun einen schweren Rückschlag hinnehmen, denn ukrainische Truppen haben erfolgreich einen Artillerie-Angriff auf das bzw. ein Wagner-Hauptquartier in der Kleinstadt Popasna in der Ostukraine durchgeführt.
Dieses Bild auf Telegram...
...wurde Söldnern der Wagner-Gruppe zum Verhängnis
Wie die BBC berichtet, war das kein Glückstreffer und auch nicht das Ergebnis von Kundschaftern vor Ort oder modernster Satelliten- bzw. Drohnentechnik. Es war schlicht eine folgenschwere Social-Media-"Panne". Denn wie die BBC berichtet, hat ein russischer Journalist namens Sergej Sreda die Wagner-Söldner vor Ort besucht.
Adresse auf Telegram veröffentlicht
Danach postete er auf Telegram ein Bild von fünf Wagner-Kämpfern in paramilitärischer Uniform. Doch dabei vergaß der Kreml-treue Journalist offenbar, ein Schild mit einer Adresse (siehe links oben) wegzuschneiden oder unkenntlich zu machen. Der Fehler wurde zwar relativ schnell bemerkt und das Foto wieder gelöscht, doch da war es bereits zu spät, da es an den ukrainischen Militär-Nachrichtendienst weitergereicht wurde.Das ukrainische Militär nutzte die Adresse, um ein Bombardement durchzuführen, Gouverneur Serhiy Hayday bestätigte auch den Erfolg: Ukrainische Streitkräfte "trafen ein feindliches Hauptquartier, dessen Aufenthaltsort dank eines russischen Journalisten ermittelt wurde".
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