Elon Musk nennt nun drei Gründe, die dem Twitter-Deal im Weg stehen
Elon Musk hat einer Übernahme von Twitter bereits zugestimmt bzw. ein verbindliches Angebot abgegeben. Doch der Tesla- und SpaceX-Chef versucht offenbar, sich aus diesem Geschäft herauszuwinden. Denn Musk nennt nun drei Gründe, die einer Übernahme im Wege stehen.
Gleich vorweg: Experten sind sich sicher, dass der 50-Jährige keine Chance hat, den 44 Milliarden Dollar schweren Kauf wieder rückgängig zu machen - auch wenn er immer neue Gründe nennt, warum er den Deal aus seiner Sicht nicht durchziehen kann.
Auf einer Veranstaltung des Wirtschaftsportals Bloomberg sagte Musk heute jedenfalls (via CNBC), dass es gleich drei "ungelöste Fragen" gebe, die aus der Welt geschafft werden müssten, bevor das Geschäft wie vereinbart über die Bühne gehen kann.
Die zweite offene Frage betrifft die Finanzierung, genauer gesagt der Anteil der Schulden, der dafür erforderlich ist. Denn obwohl Musk 44 Milliarden Dollar für Twitter zahlt, stammen "nur" 33 Milliarden Dollar aus seiner eigenen Tasche. Gut sieben Milliarden Dollar kommen von Investoren, den Rest müssen Banken zur Verfügung stellen - und das ist offenbar unsicher.
Schließlich sei laut Musk noch offen, ob die Aktionäre dem Geschäft überhaupt zustimmen werden. Musk tut zwar offenbar selbst alles, um eine Zustimmung zu verhindern, wundert sich aber dennoch: "Wird der Fremdkapitalanteil der Runde zusammenkommen? Und werden die Aktionäre dann zustimmen?"
Siehe auch:
Auf einer Veranstaltung des Wirtschaftsportals Bloomberg sagte Musk heute jedenfalls (via CNBC), dass es gleich drei "ungelöste Fragen" gebe, die aus der Welt geschafft werden müssten, bevor das Geschäft wie vereinbart über die Bühne gehen kann.
Bots, Geld, Aktionäre
Der erste Grund ist hinlänglich bekannt und war schon die vergangenen Wochen über ein Thema: die Fake-Konten bei Twitter. Offiziell behauptet Twitter, dass rund fünf Prozent aller Konten nicht echt seien, das stellt Musk aber in Frage. Er meint, das diese Zahl "wahrscheinlich nicht der Erfahrung der meisten Menschen bei der Nutzung von Twitter" entspreche. Musk-Kritiker verweisen allerdings darauf, dass Musk - der selbst ein Intensiv-Nutzer ist - schon vor dem Geschäft gewusst haben muss, dass Fake-Konten ein großes Problem sind. Musk zum aktuellen Zwischenstand: "Wir warten immer noch auf eine Lösung in dieser Angelegenheit, und das ist eine sehr wichtige Angelegenheit."Die zweite offene Frage betrifft die Finanzierung, genauer gesagt der Anteil der Schulden, der dafür erforderlich ist. Denn obwohl Musk 44 Milliarden Dollar für Twitter zahlt, stammen "nur" 33 Milliarden Dollar aus seiner eigenen Tasche. Gut sieben Milliarden Dollar kommen von Investoren, den Rest müssen Banken zur Verfügung stellen - und das ist offenbar unsicher.
Schließlich sei laut Musk noch offen, ob die Aktionäre dem Geschäft überhaupt zustimmen werden. Musk tut zwar offenbar selbst alles, um eine Zustimmung zu verhindern, wundert sich aber dennoch: "Wird der Fremdkapitalanteil der Runde zusammenkommen? Und werden die Aktionäre dann zustimmen?"
Siehe auch:
- Nach Musks Twitter-Drohung wackelt nun die Finanzierung des Deals
- Übernahme am Ende? Musk wirft Twitter offiziell Vertragsbruch vor
- "Chaotische" Übernahme: Twitter-Anleger verklagen Elon Musk
- Tesla-Anleger haben langsam genug von Elon Musks "Twitter-Zirkus"
- Twitter-Übernahme: Musk geht von mehr als 20% Fake-Konten aus
Thema:
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