Tesla-Forscher entwickeln einen sehr langlebigen Nickel-Akku
Die Batterie-Forscher des Autoherstellers Tesla sind bei der Entwicklung langlebiger Akkuzellen einen ordentlichen Schritt weitergekommen. Eine Nickel-basierte Technologie könnte hier bis zu hundert Jahre Lebensdauer bringen.
Allerdings natürlich unter idealen Bedingungen, wie aus einem neuen Paper hervorgeht, das von der in Kanada ansässigen "Tesla Advanced Battery Research"-Gruppe und ihren Partnern von der Dalhousie University in Halifax veröffentlicht wurde. Demnach käme man auf die genannte Lebensdauer, wenn die Akkuzelle bei konstant 25 Grad Umgebungstemperatur gehalten werden kann.
Solche Laborbedingungen findet man in der Praxis natürlich nicht, sie ermöglichen aber einen Referenzvergleich mit anderen Technologien. Und hier zeigt sich, dass die in der Arbeit mit dem Titel "Li[Ni0.5Mn0.3Co0.2]O2 as a Superior Alternative to LiFePO4 for Long-Lived Low Voltage Li-Ion Cells" beschriebenen Zellen wesentlich länger halten als die heute üblichen Lithium-Eisenphosphat-Akkus, während die Vorteile bei Energiedichte und Ladegeschwindigkeit erhalten bleiben.
Was an der Sache zusätzlich positiv anzumerken ist: Die deutlich verbesserten Werte resultieren vor allem aus der Nutzung eines neuen Lithium-Salzes im Elektrolyt. Dadurch sollten sich auch in Verbindung mit anderen Nickel-basierten Verfahren deutliche Verbesserungen erreichen lassen - auch bei solchen, die mit wenig oder gar keinem Kobalt auskommen und somit zumindest ein Problem bei der Material-Beschaffung beseitigen.
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Solche Laborbedingungen findet man in der Praxis natürlich nicht, sie ermöglichen aber einen Referenzvergleich mit anderen Technologien. Und hier zeigt sich, dass die in der Arbeit mit dem Titel "Li[Ni0.5Mn0.3Co0.2]O2 as a Superior Alternative to LiFePO4 for Long-Lived Low Voltage Li-Ion Cells" beschriebenen Zellen wesentlich länger halten als die heute üblichen Lithium-Eisenphosphat-Akkus, während die Vorteile bei Energiedichte und Ladegeschwindigkeit erhalten bleiben.
Vielversprechende Daten
Verschiedene Tests zeigten auch, dass die Lebensdauer auch dann deutlich größer ist, wenn die Umgebungsbedingungen sich deutlich verändern und beispielsweise höhere Temperaturen von 40, 55 oder 70 Grad vorkommen. Dadurch kann sichergestellt werden, dass es nicht nur ein optimales Fenster gibt und die Akkus dann in der Praxis bei der geringsten Belastung versagen.Was an der Sache zusätzlich positiv anzumerken ist: Die deutlich verbesserten Werte resultieren vor allem aus der Nutzung eines neuen Lithium-Salzes im Elektrolyt. Dadurch sollten sich auch in Verbindung mit anderen Nickel-basierten Verfahren deutliche Verbesserungen erreichen lassen - auch bei solchen, die mit wenig oder gar keinem Kobalt auskommen und somit zumindest ein Problem bei der Material-Beschaffung beseitigen.
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