Neuer Ärger droht: Tesla stellt Bauantrag für Erweiterung von Grünheide
Schon Anfang Mai machte das Gerücht die Runde, dass Tesla schon bald eine Anbindung an den Schienenverkehr für das Werk in Grünheide realisieren will. Nun wurde das bestätigt - Tesla hat einen Antrag gestellt und schon droht neuer Ärger.
Wie wir vor einigen Wochen berichteten, will Tesla das Firmengelände in Grünheide noch um rund Hundert Hektar erweitern, um die Logistikanbindung des Werkes zu verbessern. Das ist kein Geheimnis, schon lange vor dem eigentlichen Baubeginn der Gigafactory hatte Tesla ganz offiziell die Pläne für einen Güterbahnhof zum Umschlag der Neuwagen und für die Anlieferung von Teilen vorgestellt. Dann wurde es aber erst einmal wieder ruhig um das Thema. Anfang Mai hatte der öffentlich-rechtliche Sender RBB dann aus Insiderkreisen erfahren, dass Tesla die Pläne jetzt angehen will und dafür Grundstücke aus dem Besitz des Landes Brandenburg aufkaufen möchte.
Die Tesla-Fabrik auf Google Maps - man will nach Osten expandieren
Der Bau macht es erforderlich, dass der Baumbestand auf der vorgesehenen Fläche gerodet wird. Tesla muss dann, wie schon beim übrigen Gelände, Ausgleichsflächen anderswo aufkaufen und aufforsten. Entstehen sollen neben einem Güterbahnhof vorwiegend Stellflächen für Fahrzeuge und Lagerhallen.
Siehe auch:
Die Tesla-Fabrik auf Google Maps - man will nach Osten expandieren
Der Bau macht es erforderlich, dass der Baumbestand auf der vorgesehenen Fläche gerodet wird. Tesla muss dann, wie schon beim übrigen Gelände, Ausgleichsflächen anderswo aufkaufen und aufforsten. Entstehen sollen neben einem Güterbahnhof vorwiegend Stellflächen für Fahrzeuge und Lagerhallen.
Neue Extra-Wurst für Tesla
Dennoch - also obwohl die Pläne früher schon bekannt waren und die Schienenanbindung als umweltfreundlichere Alternative gilt - gehen jetzt wieder Gegner der Gigafactory auf die Barrikaden. Man wolle nicht noch einmal dabei zusehen, wie es für Tesla Extra-Würste gebe, heißt es. Laut einem neuen Medienbericht des RBB sei ein Teil des Areals ein Wasserschutzgebiet, welches die Umwandlung von Wald in eine andere Nutzungsart verbiete. Der Verein für Natur und Landschaft Brandenburg kritisiert die Pläne von Tesla daher scharf.Siehe auch:
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