Unfälle mit Einsatzfahrzeugen:
Tesla hat nun ein ernstes Problem
Die Assistenzfunktion von Tesla, der Autopilot, kommt immer wieder in die Schlagzeilen, u. a. deshalb, weil Fahrer glauben, dass dieser mehr leistet, als vorgesehen ist. Aktuell bekommt der Elektroautobauer wegen einer Untersuchung einer mächtigen US-Behörde ein echtes Problem.
Dass der Autopilot "nur" ein Assistenzsystem ist, sollte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Tesla warnt explizit davor, dieses unterstützende Feature mit echter Autonomie zu verwechseln. Das bedeutet, dass der Fahrer seine Hände stets auf dem Lenkrad haben und auch dem Verkehr seine volle Aufmerksamkeit widmen sollte. Kurzum: Wenn etwas passiert, ist nicht das Fahrzeug schuld, sondern in der Regel der Fahrer.
Man muss an dieser Stelle wohl nicht betonen, welche spezielle Rolle Einsatzfahrzeuge haben und warum Unfälle weitreichende Folgen haben können. Die NHTSA dazu: "Die meisten Unfälle ereigneten sich nach Einbruch der Dunkelheit, und die Unfallstellen waren mit Maßnahmen zur Unfallbekämpfung ausgestattet, wie z. B. der Beleuchtung von Einsatzfahrzeugen, Leuchtraketen, einer beleuchteten Pfeiltafel und Straßenkegeln. Bei allen beteiligten Fahrzeugen wurde bestätigt, dass sie bei der Annäherung an den Unfall entweder den Autopiloten oder den verkehrsabhängigen Geschwindigkeitsregler eingeschaltet hatten."
Die ursprüngliche Untersuchung wurde bereits vor knapp einem Jahr in die Wege geleitet, nun wurde diese ausgeweitet. Denn mittlerweile hat der Fall den Status einer "technischen Analyse".
Verkehrsbehörde:"Der Fall wird zu einer technischen Analyse aufgewertet, um die bestehende Crash-Analyse zu erweitern, zusätzliche Datensätze auszuwerten, Fahrzeugbewertungen durchzuführen und zu untersuchen, inwieweit Autopilot und die zugehörigen Tesla-Systeme menschliche Faktoren oder verhaltensbedingte Sicherheitsrisiken verschärfen können, indem sie die Wirksamkeit der Überwachung durch den Fahrer untergraben. Dabei plant die Verkehrsbehörde, ihre Bewertung der Fahrzeugkontrollbefugnis, der Technologien zur Einbindung des Fahrers und der damit verbundenen menschlichen Faktoren fortzusetzen."
Electrek erläutert, dass das für Tesla ein signifikantes Problem sein könnte, da diese technische Untersuchung zu einem Rückruf führen kann. Zusätzlich zur ursprünglichen Untersuchung hat die Behörde sechs weitere Unfälle identifiziert, bei denen der Autopilot eine Rolle gespielt hat. Ob es zu einem Rückruf kommt und wie weitreichend der wäre, ist derzeit aber nicht absehbar.
Siehe auch:
Untersuchung könnte zu Rückruf führen
Dennoch hat nun eine von zwei US-amerikanische Verkehrsbehörden, die National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA), eine Untersuchung eingeleitet oder besser gesagt ausgeweitet. Konkret geht es um eine Häufung von Unfällen mit Einsatzfahrzeugen. Denn die Behörde untersucht bereits seit längerem elf Unfälle, bei denen Teslas mit einem Polizei-, Feuerwehr- oder Rettungsfahrzeug zusammengestoßen sind und dabei der Autopilot aktiviert war.Man muss an dieser Stelle wohl nicht betonen, welche spezielle Rolle Einsatzfahrzeuge haben und warum Unfälle weitreichende Folgen haben können. Die NHTSA dazu: "Die meisten Unfälle ereigneten sich nach Einbruch der Dunkelheit, und die Unfallstellen waren mit Maßnahmen zur Unfallbekämpfung ausgestattet, wie z. B. der Beleuchtung von Einsatzfahrzeugen, Leuchtraketen, einer beleuchteten Pfeiltafel und Straßenkegeln. Bei allen beteiligten Fahrzeugen wurde bestätigt, dass sie bei der Annäherung an den Unfall entweder den Autopiloten oder den verkehrsabhängigen Geschwindigkeitsregler eingeschaltet hatten."
Die ursprüngliche Untersuchung wurde bereits vor knapp einem Jahr in die Wege geleitet, nun wurde diese ausgeweitet. Denn mittlerweile hat der Fall den Status einer "technischen Analyse".
Verkehrsbehörde:"Der Fall wird zu einer technischen Analyse aufgewertet, um die bestehende Crash-Analyse zu erweitern, zusätzliche Datensätze auszuwerten, Fahrzeugbewertungen durchzuführen und zu untersuchen, inwieweit Autopilot und die zugehörigen Tesla-Systeme menschliche Faktoren oder verhaltensbedingte Sicherheitsrisiken verschärfen können, indem sie die Wirksamkeit der Überwachung durch den Fahrer untergraben. Dabei plant die Verkehrsbehörde, ihre Bewertung der Fahrzeugkontrollbefugnis, der Technologien zur Einbindung des Fahrers und der damit verbundenen menschlichen Faktoren fortzusetzen."
Electrek erläutert, dass das für Tesla ein signifikantes Problem sein könnte, da diese technische Untersuchung zu einem Rückruf führen kann. Zusätzlich zur ursprünglichen Untersuchung hat die Behörde sechs weitere Unfälle identifiziert, bei denen der Autopilot eine Rolle gespielt hat. Ob es zu einem Rückruf kommt und wie weitreichend der wäre, ist derzeit aber nicht absehbar.
Siehe auch:
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