Microsoft: Downgrade von Windows 11 zurück zu Windows 10 möglich
Mit Windows 11 führt Microsoft ein gänzlich neues Design ein, das nicht unbedingt jedem gefallen muss. Aus diesem Grund bieten die Redmonder Nutzern die Möglichkeit, das Betriebssystem zu testen und bei Nichtgefallen innerhalb von zehn Tagen zum alten Windows 10 zurückzukehren.
Das Upgrade auf Windows 11 ist nicht nur eine Frage nach den Systemanforderungen, sondern auch eine Frage nach dem Geschmack der Nutzer. Zwar kann das neue, mittig positionierte Startmenü personalisiert und auf einen älteren Windows 10-Look getrimmt werden, doch Stimmen gegen das neue Design sammeln sich bereits im Vorfeld der im Herbst erwarteten Veröffentlichung. In den häufig gestellten Fragen geht Microsoft dazu jetzt auf einen wichtigen Aspekt ein: "Kann ich nach dem Upgrade zu Windows 10 zurückkehren, wenn mir Windows 11 nicht gefällt?"
Sinnvoll ist das Downgrade jedoch nicht nur aufgrund des persönlichen Geschmacks der Nutzer, sondern auch in Hinsicht auf mögliche Kompatibilitätsprobleme. Obwohl Windows 11 im Wesentlichen auf Windows 10 basieren wird, könnte es gerade in den ersten Wochen nach dem Update zu Treiberfehlern oder ähnlichen Schwierigkeiten kommen. Gerade wer sein Notebook, Tablet oder Desktop-PC beruflich nutzt, muss in diesem Fall nicht zwangsweise mit den zu erwartenden Kinderkrankheiten des neuen Betriebssystems leben.
Siehe auch:
Microsoft gewährt zehntägigen Testzeitraum für Windows 11
Und die einfache Antwort lautet: Ja. Ohne Umstände wird es nach dem Upgrade auf Windows 11 in einem Zeitraum von zehn Tagen möglich sein, ein Downgrade zurück zu Windows 10 durchzuführen, "während Sie die mitgebrachten Dateien und Daten behalten". Die alte Windows 10-Version wird also auf der Festplatte / SSD gesichert. Sollte der Testzeitraum jedoch verstreichen, müssen ein manuelles Backup und eine Neuinstallation von Windows 10 durchgeführt werden. Damit verfolgen die Redmonder das gleiche Prinzip, wie es auch bei so genannten Feature-Updates für Windows 10 der Fall ist.Sinnvoll ist das Downgrade jedoch nicht nur aufgrund des persönlichen Geschmacks der Nutzer, sondern auch in Hinsicht auf mögliche Kompatibilitätsprobleme. Obwohl Windows 11 im Wesentlichen auf Windows 10 basieren wird, könnte es gerade in den ersten Wochen nach dem Update zu Treiberfehlern oder ähnlichen Schwierigkeiten kommen. Gerade wer sein Notebook, Tablet oder Desktop-PC beruflich nutzt, muss in diesem Fall nicht zwangsweise mit den zu erwartenden Kinderkrankheiten des neuen Betriebssystems leben.
Siehe auch:
- Windows 11-Setting: Der lange Tod der Systemsteuerung geht weiter
- Windows 11: Firefox kommt wohl als Win32-App in den Microsoft Store
- Windows 11: Ende einer Ära - Blue Screen of Death ist künftig schwarz
- Windows 11: Home-Version zwingt Nutzern Microsoft-Accounts auf
- Windows 11 sagt künftig voraus, wie lange Updates dauern werden
Thema:
Stefan TrunzikLeitender Redakteur bei WinFuture.de
IT-Journalist seit 2003, der Hardware, Spiele und Gadgets selbst im Alltag testet. Sein Fokus liegt auf Kaufberatung und Verbraucherthemen.
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