Ein Drittel aller Investment-Firmen hält Kryptos für "Rattengift"
Kryptowährungen haben eine teilweise fanatische Anhängerschaft, so mancher sieht darin die Zukunft des Geldwesens. Viele halten Bitcoin und Co. aber für modernes Glücksspiel. Auch bzw. vor allem jene, die mit Börsen-Glücksspiel ihr Geld (bzw. für andere) verdienen.
Kryptowährungen, allen voran Bitcoin, erleben derzeit oder eigentlich immer ein ständiges Auf und Ab des Kurses, sie gelten als besonders volatil. Das macht sie für Spekulationen interessant, doch Investment-Firmen, die im Grunde damit Geld verdienen, sind und bleiben extrem skeptisch. Die Großbank JPMorgan wollte es aber genauer wissen, und hat eine Umfrage durchgeführt.
Ebenfalls rund 80 Prozent der Investoren waren der Meinung, dass sie erwarten, dass Wettbewerbsbehörden diese Anlageklasse künftig stärker regulieren werden. Satte 95 Prozent meinten, dass Betrug in der Krypto-Welt "etwas oder sehr stark" vorherrsche. Die Investment-Unternehmen wurden auch auf ein Zitat von Warren Buffett angesprochen, der CEO von Berkshire Hathaway bezeichnete Kryptowährungen als "Rattengift zum Quadrat" - und rund ein Drittel stimmte dieser Aussage zu.
Interessant ist allerdings, dass etwa 40 Prozent der befragten Banker meinten, dass sie privat sehr wohl in Kryptowährungen investierten. Ob das tatsächlich für Coins spricht, ist aber dennoch fraglich, denn mit ihren privaten Geschäften zeigen die Investoren vermutlich nur, dass sie von diesem "Glücksspiel" selbst profitieren, weil sie die Dynamiken des Marktes kennen und ausnutzen - bei nachhaltigen Geschäften aber lieber die Finger von Kryptowährungen lassen.
Kryptowährungen? Ne, lass mal, lieber nicht
Man wollte von Firmen im Investment-Bereich wissen, wie sie zum Thema Kryptowährungen stehen. Und wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, ist das Ergebnis ziemlich eindeutig: Nur zehn Prozent der befragten Unternehmen handeln selbst mit Coins. Unter denen, die das derzeit nicht tun, schlossen rund 80 Prozent aus, diese kategorische Ablehnung aufzugeben und doch in Bitcoin und Co. zu investieren.Ebenfalls rund 80 Prozent der Investoren waren der Meinung, dass sie erwarten, dass Wettbewerbsbehörden diese Anlageklasse künftig stärker regulieren werden. Satte 95 Prozent meinten, dass Betrug in der Krypto-Welt "etwas oder sehr stark" vorherrsche. Die Investment-Unternehmen wurden auch auf ein Zitat von Warren Buffett angesprochen, der CEO von Berkshire Hathaway bezeichnete Kryptowährungen als "Rattengift zum Quadrat" - und rund ein Drittel stimmte dieser Aussage zu.
Interessant ist allerdings, dass etwa 40 Prozent der befragten Banker meinten, dass sie privat sehr wohl in Kryptowährungen investierten. Ob das tatsächlich für Coins spricht, ist aber dennoch fraglich, denn mit ihren privaten Geschäften zeigen die Investoren vermutlich nur, dass sie von diesem "Glücksspiel" selbst profitieren, weil sie die Dynamiken des Marktes kennen und ausnutzen - bei nachhaltigen Geschäften aber lieber die Finger von Kryptowährungen lassen.
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