Erste komplette Wohnsiedlung aus 3D-Drucker und mit Tesla-Strom
In Kalifornien soll demnächst eine komplett neue Wohnsiedlung entstehen, bei der man sich weitgehend von den klassischen Konzepten verabschiedet. Stattdessen gibt es Gebäude aus dem 3D-Drucker und eine Stromversorgung aus regenerativen Quellen.
Vorangetrieben wird das Modellprojekt vom Unternehmen Mighty Buildings, das sich auf neue Bau-Technologien konzentriert. Insbesondere der 3D-Druck kompletter Häuser steht dabei im Fokus. Allerdings wurden auf Basis dieser Technik bisher nur einzelne Prototypen hergestellt, die vor allem dem Zweck dienten, die Möglichkeiten im dem Bereich zu demonstrieren. Die Fertigung einer kompletten Siedlung ist hingegen etwas Neues.
Auftraggeber ist dabei das Immobilien-Unternehmen Palari Group, mit dem Mighty Buildings seit dem vergangenen Jahr zusammenarbeitet. Die neue Siedlung entsteht dabei in Rancho Mirage in der Nähe von Palm Springs. Diese Gegend gilt bereits seit einiger Zeit als Epizentrum moderner Architektur und dürfte somit auch einige Interessenten für die Einfamilienhäuser bieten können.
Für die heutigen Verhältnisse in Kalifornien sind die Preise von um die 670.000 Dollar pro Haus eher als moderat anzusehen. Die Macher wollen entsprechend auch ein Zeichen setzen, wie man perspektivisch aus der derzeitigen Wohnungsknappheit und den explodierenden Preisen herauskommen kann.
Darüber hinaus will man zeigen, dass auch Nachhaltigkeit sehr gut und günstig funktioniert, indem man möglichst auf klassischen Zement verzichtet - denn dieser sorgt bisher für einen ziemlich schlechten CO2-Fußabdruck der Baubranche. Stattdessen setzt man auf einen eigens für den 3D-Druck entwickelten Baustoff, der unter dem Einfluss von UV-Licht aushärtet. Mit dem 3D-Druck-Verfahren will man so 99 Prozent weniger Bauabfall und um 40 Prozent geringere Kosten erreichen.
Das Standardhaus wird dabei 135 Quadratmeter Wohnfläche mit drei Schlafzimmern und zwei Bädern bieten. Wird mehr benötigt, kann ein zusätzliches Modul mit zwei Zimmern und einem Bad auf 65 Quadratmetern dazu gebucht werden. Von Grund auf sind die Häuser mit Teslas Solar-Dächern und Stromspeichern konzipiert, die für eine Netto-Selbstversorgung sorgen sollen.
Siehe auch: Aus dem 3D-Drucker: Schicht für Schicht zum Einfamilienhaus
Auftraggeber ist dabei das Immobilien-Unternehmen Palari Group, mit dem Mighty Buildings seit dem vergangenen Jahr zusammenarbeitet. Die neue Siedlung entsteht dabei in Rancho Mirage in der Nähe von Palm Springs. Diese Gegend gilt bereits seit einiger Zeit als Epizentrum moderner Architektur und dürfte somit auch einige Interessenten für die Einfamilienhäuser bieten können.
Für die heutigen Verhältnisse in Kalifornien sind die Preise von um die 670.000 Dollar pro Haus eher als moderat anzusehen. Die Macher wollen entsprechend auch ein Zeichen setzen, wie man perspektivisch aus der derzeitigen Wohnungsknappheit und den explodierenden Preisen herauskommen kann.
Darüber hinaus will man zeigen, dass auch Nachhaltigkeit sehr gut und günstig funktioniert, indem man möglichst auf klassischen Zement verzichtet - denn dieser sorgt bisher für einen ziemlich schlechten CO2-Fußabdruck der Baubranche. Stattdessen setzt man auf einen eigens für den 3D-Druck entwickelten Baustoff, der unter dem Einfluss von UV-Licht aushärtet. Mit dem 3D-Druck-Verfahren will man so 99 Prozent weniger Bauabfall und um 40 Prozent geringere Kosten erreichen.
Das Standardhaus wird dabei 135 Quadratmeter Wohnfläche mit drei Schlafzimmern und zwei Bädern bieten. Wird mehr benötigt, kann ein zusätzliches Modul mit zwei Zimmern und einem Bad auf 65 Quadratmetern dazu gebucht werden. Von Grund auf sind die Häuser mit Teslas Solar-Dächern und Stromspeichern konzipiert, die für eine Netto-Selbstversorgung sorgen sollen.
Siehe auch: Aus dem 3D-Drucker: Schicht für Schicht zum Einfamilienhaus
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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