3D-Druck produziert erstmals ein zweistöckiges Haus aus Beton
3D-Drucker sind längst keine Spielerei mehr, sie sind in Bereichen wie beispielsweise der Medizin ein mittlerweile unersetzliches Werkzeug. Auch im Hausbau kommt diese bzw. eine vergleichbare Technik mittlerweile zum Einsatz. Und sie will immer höher hinaus, und zwar wortwörtlich.
3D-Drucker in Hausgröße bzw. Bausysteme, die nach genau diesem Prinzip funktionieren, sind längst keine Kuriosität mehr. Im Wesentlichen wird das Fertighaus-Prinzip hier neu interpretiert bzw. weitergedacht und modernisiert. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, dass das Konzept nun ein neues Level erreicht hat und das in mehr als einem Sinn.
Denn ein Projekt des Design-Studios Hannah, die Baufirma Peri 3D Construction und das Ingenieurbüro für Bauwesen Cive hat einen zwölf Tonnen schweren 3D-Drucker entworfen und gebaut, der in der Nähe des texanischen Houston das erste zweistöckige Haus der USA herstellen wird.
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Laut Leslie Lok, der für das Haus hauptverantwortlichen Architektin, wird der Bau 330 Stunden benötigen. Sie erläutert auch, was dabei neu und was nicht neu ist: "In vielen Bundesstaaten gibt es tatsächlich eine Menge 3D-gedruckter Gebäude", sagte Lok. "Beim Druck eines zweiten Stockwerks benötigt man aber eben eine neue Maschine. Und natürlich gibt es weitere Herausforderungen: strukturelle und logistische, wenn wir ein Gebäude mit einem zweiten Stockwerk drucken."
Das Haus hat 4000 Quadratfuß, das sind rund 370 Quadratmeter. Es ist mehr als eine reine Machbarkeitsstudie, denn es gibt auch einen Käufer - die Familie will aber anonym bleiben, heißt es. Freilich: Derzeit ist das Ganze erst der Anfang, die Macher hoffen, dass die Technik eines Tages dazu beitragen kann, Mehrfamilienhäuser schneller und kostengünstiger zu bauen.
Siehe auch:
Denn ein Projekt des Design-Studios Hannah, die Baufirma Peri 3D Construction und das Ingenieurbüro für Bauwesen Cive hat einen zwölf Tonnen schweren 3D-Drucker entworfen und gebaut, der in der Nähe des texanischen Houston das erste zweistöckige Haus der USA herstellen wird.
Auf YouTube ansehenLaut Leslie Lok, der für das Haus hauptverantwortlichen Architektin, wird der Bau 330 Stunden benötigen. Sie erläutert auch, was dabei neu und was nicht neu ist: "In vielen Bundesstaaten gibt es tatsächlich eine Menge 3D-gedruckter Gebäude", sagte Lok. "Beim Druck eines zweiten Stockwerks benötigt man aber eben eine neue Maschine. Und natürlich gibt es weitere Herausforderungen: strukturelle und logistische, wenn wir ein Gebäude mit einem zweiten Stockwerk drucken."
Das Haus hat 4000 Quadratfuß, das sind rund 370 Quadratmeter. Es ist mehr als eine reine Machbarkeitsstudie, denn es gibt auch einen Käufer - die Familie will aber anonym bleiben, heißt es. Freilich: Derzeit ist das Ganze erst der Anfang, die Macher hoffen, dass die Technik eines Tages dazu beitragen kann, Mehrfamilienhäuser schneller und kostengünstiger zu bauen.
Vorteil Beton
Der Haus-3D-Drucker arbeitet mit Beton und das ist für die Verantwortlichen ein großes Argument, da das Stürmen und Unwettern standhält. "Beim traditionellen Bau kennt man die Regeln, man kennt das Spiel, man kennt die Materialeigenschaften, das Materialverhalten. Hier ist alles neu", sagte Hikmat Zerbe von Cive. "Das Material ist neu, obwohl Beton im Allgemeinen ein altes Material ist, aber der 3D-Druck von Beton ist etwas Neues."Siehe auch:
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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