Viel weniger Lock-Anrufe:
Wenn einfache Regeln gegen Abzocke helfen
Manchmal können einfache Lösungen eine deutliche Verbesserung bringen. Seit letztem Jahr gilt eine verschärfte Informationspflicht für Mobilfunkbetreiber bei Telefonaten ins Ausland. Dies sorgt für einen steilen Abfall bei der Anzahl der Beschwerden zu Lock-Anrufen.
Die Masche zielt darauf ab, dass Nutzer nach einem kurzen Anruf unbedacht auf den Rückruf-Knopf drücken - und auf eine Auslandsnummer mit hohen Gebühren umgeleitet werden. Dabei hatten sich die Betrüger bisher zu Nutze gemacht, dass gewisse Ländervorwahlen eine deutliche Ähnlichkeit zu der Vorwahl von deutschen Städten aufweisen - wie heise schreibt, ist das unter anderem bei Koblenz (0261) und Dortmund (0231) der Fall.
Wie die Bundesnetzagentur jetzt mitteilt, konnte mit einer einfachen Regelung hier ein deutlicher Rückgang erreicht werden. Seit Anfang des Jahres sind Mobilfunkanbieter bei im Zusammenhang mit Ping-Anrufen auffällig gewordenen internationalen Ländervorwahlen zu einer kostenlosen Preisansage verpflichtet. Das Ergebnis: "Nach über 31.000 Beschwerden im Vorjahr, erreichten die Bundesnetzagentur bisher etwa 6.500 Beschwerden zu diesem Themenbereich."
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Der Betrug mit Ping-Anrufen lohnt sich wohl nicht mehr so sehr
Eines ist klar: Vor Betrügern, die über Anrufe unvorsichtige Nutzer übervorteilen wollen, gibt es einen einfachen Schutz. Rufnummern, die nicht bekannt sind, sollten ignoriert werden. Im Zweifelsfalle kann eine schnelle Suche Klarheit darüber schaffen, ob ein Rückruf nötig ist. Bei sogenannten Ping-Anrufen hoffen die Hintermänner aber darauf, dass diese Regeln missachtet werden. Infografik: Jeder Zweite telefoniert per WhatsApp und Co.
Die Masche zielt darauf ab, dass Nutzer nach einem kurzen Anruf unbedacht auf den Rückruf-Knopf drücken - und auf eine Auslandsnummer mit hohen Gebühren umgeleitet werden. Dabei hatten sich die Betrüger bisher zu Nutze gemacht, dass gewisse Ländervorwahlen eine deutliche Ähnlichkeit zu der Vorwahl von deutschen Städten aufweisen - wie heise schreibt, ist das unter anderem bei Koblenz (0261) und Dortmund (0231) der Fall.
Wie die Bundesnetzagentur jetzt mitteilt, konnte mit einer einfachen Regelung hier ein deutlicher Rückgang erreicht werden. Seit Anfang des Jahres sind Mobilfunkanbieter bei im Zusammenhang mit Ping-Anrufen auffällig gewordenen internationalen Ländervorwahlen zu einer kostenlosen Preisansage verpflichtet. Das Ergebnis: "Nach über 31.000 Beschwerden im Vorjahr, erreichten die Bundesnetzagentur bisher etwa 6.500 Beschwerden zu diesem Themenbereich."
Noch viel Arbeit zu leisten
Auch wenn man in diesem Bereich große Fortschritte macht, sieht die Netzagentur Betrugsversuche rund um den Rufnummernmissbrauch weiterhin auf hohem Niveau. Insgesamt hat die Behörde in diesem Jahr 88.541 schriftliche Beschwerden und Anfragen registriert, alleine rund 25.000 davon entfallen auf belästigende Anrufversuche und unerwünschte Fax-Werbung. In diesem Jahr wurde die Abschaltung von 700 Rufnummern veranlasst, zu rund 5.500 Rufnummern wurden Rechnungslegungs- und Inkassierungsverbote erlassen.Download Viber für Desktop - Am PC telefonieren und Nachrichten versenden
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