Komplexer Betrug statt LKW-Hersteller:
Schwere Vorwürfe gegen Nikola
An der US-Börse ist aktuell ein Schlagabtausch zwischen dem Tesla-Konkurrenten Nikola und den Analysten von Hindenburg Research entbrannt. Dem Elektro-LKW-Hersteller wird dabei vorgeworfen, in erster Linie ein komplexes Betrugssystem zu betreiben.
Nikola hatte vor einigen Jahren angekündigt, einen Truck zu entwickeln, der komplett elektrisch betrieben wird. Sogar Videos von Prototypen gab es. Angesichts des Trends zur Elektromobilität wurde dies natürlich begeistert aufgenommen und bis heute gehört das Startup zu den Lieblingen an der Börse. Bei Hindenburg ist man allerdings weniger begeistert, wie ein nun veröffentlichter Bericht zeigt.
Demnach lägen den Analysten zahlreiche Beweise von Telefon-Mitschnitten, Textnachrichten und anderem vor, aus denen hervorgeht, dass Firmenchef Trevor Milton diverse falsche Aussagen getroffen hat. In anderen Fällen erschuf man einen geschickten Schein, der wenig mit dem Sein zu tun hat. So wurde der Prototyp für die Aufnahmen in den Promotion-Videos auf eine Steigung gezogen, anschließend ließ man ihn von oben herabrollen, wodurch der Eindruck entstand, Nikola könne bereits fahrende Fahrzeuge vorweisen
Von Seiten Nikolas wies man die Vorwürfe jedoch entschieden zurück. So habe man beispielsweise nie behauptet, dass der Truck in den Videos aus eigener Kraft gefahren sei. Vielmehr spielte man den Ball des Betrugsvorwurfs zurück. Immerhin liegt die Spezialität Hindenburgs im Shortselling. Das lege den Schluss nahe, dass man nur versuche, mit den negativen Schlagzeilen den Börsenkurs zu beeinflussen und damit den Aktienkurs Nikolas zu Gunsten der eigenen Kunden zu beeinflussen.
Demnach lägen den Analysten zahlreiche Beweise von Telefon-Mitschnitten, Textnachrichten und anderem vor, aus denen hervorgeht, dass Firmenchef Trevor Milton diverse falsche Aussagen getroffen hat. In anderen Fällen erschuf man einen geschickten Schein, der wenig mit dem Sein zu tun hat. So wurde der Prototyp für die Aufnahmen in den Promotion-Videos auf eine Steigung gezogen, anschließend ließ man ihn von oben herabrollen, wodurch der Eindruck entstand, Nikola könne bereits fahrende Fahrzeuge vorweisen
Nikola wehrt sich
Zuletzt hatte das Unternehmen durch die Vereinbarung einer Partnerschaft mit dem US-Konzern GM von sich Reden gemacht. Das ließ den Aktienkurs noch einmal ordentlich steigen. Der für den Bericht verantwortliche Hindenburg-Analyst, der Nikola zuvor schon als völlig überbewertet einschätzte, brachte wohl das Fass zum Überlaufen und es kam zu dem nun veröffentlichten Papier.Von Seiten Nikolas wies man die Vorwürfe jedoch entschieden zurück. So habe man beispielsweise nie behauptet, dass der Truck in den Videos aus eigener Kraft gefahren sei. Vielmehr spielte man den Ball des Betrugsvorwurfs zurück. Immerhin liegt die Spezialität Hindenburgs im Shortselling. Das lege den Schluss nahe, dass man nur versuche, mit den negativen Schlagzeilen den Börsenkurs zu beeinflussen und damit den Aktienkurs Nikolas zu Gunsten der eigenen Kunden zu beeinflussen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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