Vorsicht: Derzeit kommt es immer öfter zu Betrug mit Fake-Festplatten
Wer online Elektronik und Computer-Hardware kauft, wird sicherlich oft vor der Verlockung stehen, eine günstige Alternative via eBay und Co. zu beziehen. Hier sollte man vorsichtig sein, denn aktuell tauchen verstärkt Berichte auf, wonach gefälschte Festplatten im Umlauf sind.
Die günstige Festplatte aus China ist oftmals eine interessante Alternative zu den hierzulande erhältlichen Komponenten und oftmals geht eine Bestellung ohne Probleme über die Bühne. Doch wie das Computer-Magazin c't berichtet, kommt es derzeit immer häufiger zu Fällen, bei denen die Nutzer günstige Festplatten bestellen, die sich aber als wesentlich kleiner herausstellen als versprochen.
Die Festplatte wurde von c't analysiert und in regelrecht detektivischer Arbeit konnte man herausfinden, dass es nicht das versprochene Seagate-Modell mit 2 TB war, sondern eine rund zehn Jahre alte Hitachi Travelstar mit 320 GB. Seagate teilte mit, dass Fälschungen alles andere als selten seien, meistens wird dabei mit manipulierter Firmware im USB-SATA-Wandler gearbeitet, im Fall der vorliegenden angeblichen "2 TB-Platte" von Seagate war indes die Firmware manipuliert.
Das Computermagazin rät, besonders vorsichtig zu sein, wenn man vermeintliche Schnäppchen auf eBay sieht, vor allem dann, wenn der Preis deutlich unter dem hierzulande üblichen liegt. Dabei sind gute Verkäuferbewertungen natürlich kein Maßstab, da diese relativ einfach auch in großer Zahl gefälscht werden können. Wer dennoch das Wagnis eingeht, sollte eine Festplatte nach Erhalt am besten mit einem Tool wie H2testw überprüfen, um sicherzustellen, dass man auch tatsächlich die versprochene Kapazität erhalten hat.
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In diesem Artikel sind sogenannte Affiliate-Links enthalten. Durch einen Klick darauf gelangen Sie direkt zum Anbieter. Sollten Sie sich dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir eine kleine Provision. Für Sie ändert sich am Preis nichts.
Betrug via eBay und Co.
So hat sich ein Nutzer gemeldet, der eine 2-Terabyte-Festplatte gekauft, die sich dann aber als Modell mit gerade einmal 300 Gigabyte herausgestellt hat. Das ist aufgrund des Käuferschutzes von eBay zwar kein Beinbruch bzw. eine Bestellung kein allzu großes Risiko, um einen Betrug handelt es sich aber natürlich trotzdem.Die Festplatte wurde von c't analysiert und in regelrecht detektivischer Arbeit konnte man herausfinden, dass es nicht das versprochene Seagate-Modell mit 2 TB war, sondern eine rund zehn Jahre alte Hitachi Travelstar mit 320 GB. Seagate teilte mit, dass Fälschungen alles andere als selten seien, meistens wird dabei mit manipulierter Firmware im USB-SATA-Wandler gearbeitet, im Fall der vorliegenden angeblichen "2 TB-Platte" von Seagate war indes die Firmware manipuliert.
Das Computermagazin rät, besonders vorsichtig zu sein, wenn man vermeintliche Schnäppchen auf eBay sieht, vor allem dann, wenn der Preis deutlich unter dem hierzulande üblichen liegt. Dabei sind gute Verkäuferbewertungen natürlich kein Maßstab, da diese relativ einfach auch in großer Zahl gefälscht werden können. Wer dennoch das Wagnis eingeht, sollte eine Festplatte nach Erhalt am besten mit einem Tool wie H2testw überprüfen, um sicherzustellen, dass man auch tatsächlich die versprochene Kapazität erhalten hat.
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